AEG Lavatherm Mod. T67680IH Type: TC12H6DHP Motor dreht nicht bei Programmstart

Diskutiere AEG Lavatherm Mod. T67680IH Type: TC12H6DHP Motor dreht nicht bei Programmstart im Forum Reparatur Trockner im Bereich Reparaturtipps weiße Ware - Erstmal ein herzliches Servus an dieses genialen Forum (hab hier schon viel lernen dürfen und viel Hilfe gefunden)! Aber jetzt ist die Zeit auch...
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DSF

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Hersteller
AEG
Typenbezeichnung
Lavatherm Mod. T67680IH Type: TC12H6DHP
Kurze Fehlerbeschreibung
Motor dreht nicht bei Programmstart
E-Nummer
Prod. Nr. 916 097 314 00
Meine Messgeräte
  1. Analog/Digital Voltmeter
Schaltbild vorhanden?
Nein
Erstmal ein herzliches Servus an dieses genialen Forum (hab hier schon viel lernen dürfen und viel Hilfe gefunden)!

Aber jetzt ist die Zeit auch einmal selbst fragen zu müssen, weil ich alleine nicht weiter komme. In all den vielen "Motor / Trommel dreht nicht" Beiträgen, hab ich nicht die Lösung für mich gefunden.

Vorgeschichte: ich habe diesen Trockner mit einem Klassikfehler bekommen: Alles dunkel, nichts geht mehr.
Lösung: 47 Ohm Widerstand und LNK586GG getauscht.
Den Trockner ans Netz und die Anzeige leuchtet. Große Freude. Dann die 3 Siebe gereinigt (die waren nicht arg verschmutzt), Wärmetauscher vorsichtig gereinigt (war ziemlich versaut bzw. verstopft).

Problem: beim Testlauf war es dann vorbei mit der Freude, weil außer dass die eingestellte Zeit runterläuft passiert nicht viel. Man hört nach dem Drücken der Ein/Pause Taste ein Relais anziehen, aber das war es dann auch . Der Motor läuft nicht an. Nach einiger Zeit springt die Zeit dann auf "0" und der Trockner meint er wäre jetzt fertig.


Was ich bereits versucht habe:
- Fehler auslesen -> machmal EH0, machmal E55 ("Motorstromkreis offen" hab ich wo gelesen), manchmal hatte ich auch schon, dass Behälter und Sieb gleichzeitig blinken.
- Elektronik auf offensichtliche Fehler untersucht -> keine kalten Lötstellen, Relais geprüft (hab alle 3 Relais mit Entlötstation vorsichtig ausgelötet und mit Anlegen von 12 Volt auf korrekte Funktion überprüft), nichts verschmort.
- Motor durchgemessen -> zwischen den 3 Anschlüssen jeweils 20 Ohm, Motor dreht leichtgängig, also da scheint mir kein mechanisches Problem zu sein.
- Im "laufenden" (eigentlich "nicht laufenden :-) ) Betrieb keine Spannung an den 3 Kontakten zum Motor (Stecker abgezogen und am Sockel gemessen)
- wegen Blinken von Behälter und Sieb gleichzeitig, die Kondensatpumpe samt Schwimmerschalter geprüft: sauber und funktioniert beides. Hab auch schon Wasser reingeleert und das wird einwandfrei beim Start eines Programms rauf in den Behälter gepumpt.


Ich habe im Netz auch Reparaturangebote gefunden mit Fehlerbeschreibung "Programm startet, aber die Trommel bewegt sich nicht" -> Elektronik einschicken und man bekommt sie repariert zurück. Das unterstützt meine Ansicht, dass der Fehler auf der Platine zu finden ist.
Ich hätte es nur gerne selber geschafft 8-)

Anbei Bilder der Platine, der 3 Relais und der Bezeichnung am Platinengehäuse

Freue mich über Eure hoch geschätzte Hilfe.
Danke und LG
DSF
 

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Moin, moin,

Update bzw. Zusatzfragen:

nachdem ich am Wochenende wieder Einträge mit artverwandten Problemen durchforstet habe und das da gelesen habe:
"Der Inverter müsste Thyristoren haben, die schmeißen sich gelegentlich in die Ecke." (Dank an Schiffhexler an der Stelle!), habe ich die auch bei mir gesucht.
Gefunden habe ich 2 Triacs (ACST 2108 ) und 4 Foto-Triacs (3x L1326 MOC3052 & 1x L1319 MOC3052). Diese habe ich in eingelötetem Zustand mit folgender Methode geprüft:
How to Test TRIAC with Multimeter

Funktioniert im Prinzip so, dass man einen Diodentester an die beiden Hauptelektroden anklemmt und sehen soll, dass es dabei keinen Durchgang gibt. Bei Anlegen der positiven Spannung am Gate soll der Triac leiten und den Spannungsabfall anzeigen.

Ergebnisse bei mir (Nummern sind im angehängten Bild zu ersehen):
1 (L1326 MOC3052): sperrt in beiden Richtungen ohne Spannung an der LED, mit Spannung an der LED in beiden Richtungen rund 1,07 Volt.
2 (L1326 MOC3052): sperrt in beiden Richtungen ohne Spannung an der LED, mit Spannung an der LED in beiden Richtungen rund 1,07 Volt.
3 und 4 (ACST 2108 ): sperren in beiden Richtungen ohne Spannung am Gate, mit Spannung am Gate 0,229 Volt wenn positiv am "Out" und negativ am "COM" anliegt, sperren aber trotz Spannung am Gate wenn wenn negativ am "Out" und positiv am "COM" anliegt. Fehler ?
5: (L1319 MOC3052): sperrt in beiden Richtungen ohne Spannung an der LED, mit Spannung an der LED messe ich 1,078 Volt in beiden Richtungen
6: (L1326 MOC3052): sperrt in beiden Richtungen ohne Spannung an der LED, mit positiv auf PIN 6 und negativ auf PIN 4 (siehe Bild) und Spannung an der LED 1,085 Volt. Bei negativ auf PIN 6 und positiv auf PIN 4 messe ich 1,95 Volt wenn ich nur positive Spannung an PIN 1 anlege. Mit zusätzlich negativ auf PIN 2 messe ich 1,085 Volt. Fehler ?

Frage 1: denkt ihr ist diese Art der Messung generell brauchbar und die damit erzielten Ergebnisse plausibel?
Frage 2: würdet ihr anhand der Ergebnisse auf defekte Triacs schließen?

Ich weiß ja leider nicht was rauskommen sollte, aber bei Triac 3 und 4 hätte ich schon eher den Verdacht, dass sie defekt sind. Bei Triac 6 sehe ich zwar eine "Ungleichmäßigkeit", aber das könnte ja durchaus von der restlichen Schaltung herrühren.

Lieben Dank für Rückmeldungen
Beste Grüße
DSF
 

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Elektroschrauber53

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Anscheinend weiß niemand in deinem Fall zu helfen. Okay, ich kenne den Trockner und seine technischen Details nicht. Meine erste Frage wäre, welche Art Motor ist da verbaut, und dreht dieser immer nur in eine Richtung, oder wechselweise. Die Triac's ACST werden wohl einen Wechselstrom-Motor betreiben. Dafür spricht der 3 polige Stecker.
Bleibt die Frage, wozu Triacs, da würden auch Relais genügen.

Die Messung mit dem Multimeter sollte differenzierter betrachtet werden. Diese MOC3052 sind keine Triacs, sondern Treiber, also "Ansteuerungen" für Triacs auf optischer Art.. Sowas wird verwendet, wenn Stromkreise galvanisch getrennt werden sollen. Es also einen Steuerstromkreis (mit Mikrocontroller) gibt, und einen Laststromkreis (Motor etc)
Da eine Leuchtdiode nur zweierlei kann, leuchten oder nicht leuchten sollte bei diesen MOC Bausteinen beim prüfen der PINs 4 und 6 in beide Richtungen eine sinngemäße Dioden-Funktion zu messen sein, wenn LED darin angesteuert wird.
Versuche zuerst mal zu recherchieren auf welche Strompfade sich die Pole des Motorsteckers beziehen. Gehen die von einem Relais oder zweien ab, oder von den Triacs ACST? Das dürfte genaueren Aufschluss dahin gehend bieten, woher genau der Motor seinen Saft bekommt.

Mach auch mal einen Gerätereset. Mindestens 5 Minuten Stromstecker aus der Steckdose.
 
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DSF

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Bastler mit Reparaturerfahrung
@Elektroschrauber53: Erstmal herzlichen Dank für die Antwort!

Meine Antworten der Reihe nach:
(also was ich beantworten kann; Designfragen "warum Triac und nicht Relais" überfordern mich gewaltig ;-) )

Es ist ein Brushless Motor mit Ansteuerung über 3-Phasen Motorcontroller IGCM04F60GA LS (der schwarze Kollege am Bild der Oberseite der Printplatte) und ich bin überzeugt der dreht in beiden Richtungen.
Auf der Unterseite der Platine habe ich rot gekennzeichnet wie da die Wege in Richtung Microcontroller gehen. Ich habe zwar ins Datenblatt dieses Motorcontrollers geschaut, aber das übersteigt meine Kenntnisse. Oder anders gesagt, ich wüsste nicht wo ich was messen können sollte.
Die Funktionsweise der Triacs bzw. MOC3052 verstehe ich prinzipiell. Auch meine Messungen (siehe oben) mit entsprechender Ansteuerung ("LED leuchten lassen") zeigen auch die von dir angesprochene "sinngemäße Dioden-Funktion".
Es sind die Triacs " 3 und 4 -> ACST 2108 " (siehe mein 2. Beitrag) die ich in Verdacht habe, weil ich nur in einer Richtung Dioden-Funktion messe.

Aber auf Deinen Hinweis "Recherchiere auf welchen Pfaden der Motor seinen Strom bekommt" habe ich mir nun auch das rote Teil angesehen am 2. Bild. Das sollte ein Printtrafo sein, oder?
Bezeichnung: COMELIT, Tipo: BR3813TO, Mod: 02M202A0XX
Leider finde ich kein Datenblatt, aber was ich da messe (im eingebauten Zustand) kommt mir schon sehr suspekt vor.
(am 3. Bild sind die Messpunkte gekennzeichnet)

Messung zwischen den PINs:
2 - 5 : 0,30 Ohm
2 - 6 : 0,32 Ohm
2 - 7 : 0,32 Ohm
5 - 6 : 0,02 Ohm
5 - 7 : 0,02 Ohm
6 - 7 : 0 Ohm (haha, erklärt sich auch wenn man auf die Leiterbahn blickt, merk ich gerade :-) )

bei allen anderen Kombinationen sagt mein Fluke "OL" - Open Loop. Da is nix.

Daher die Frage an die Gemeinde: Ist der Trafo hinüber?
Wenn ja, woher bekommt man Ersatz? Ich hab doch recht fleißig gesucht, aber konnte nichts finden.

Herzlichen Dank
Beste Grüße
DSF
 

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Elektroschrauber53

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Entschuldige, wenn ich dich sinngemäß mit einigen zu lauten Gedankenäußerungen überfordert habe. War keine Absicht, habe da wenig bedacht, bei gewissen zu lautem denken meinserseits. Nun hast du mir und Dir sehr viel mehr geholfen, denn nun erübrigt sich die Frage nach Triacs und Relais für den Motorstromkreis. Dein Hinweis auf IGCM04F60GA ist super. Denn darauf sollten wir uns nun konzentrieren.

Wie bereits angesprochen sollten wir zwei Stromkreise beachten, unterscheiden. Steuerstromkreis und Laststromkreis.
Dieses IC benötigt beides! Die Steuerspannung am IC sollte zwischen den Pins 13 und 16 zu messen sein, gemessen werden.
Der Laststromkreis benötigt seine Spannung zwischen Pin 23 und Masse. Gemeint ist die Masse auf die sich die 3 Widerstände die von den Pins 17, 18, 19 abgehen sich gemeinsam treffen. Dürfte wohl das selbe Potential sein, das sich auf Pin 16 bezieht.
Es wäre davon aus zu gehen, die Spannung zwischen PIN 13 und Pin 16 dürfte um die 12 Volt DC (Gleichspannung) sein. Möglich wären bis zu max 16 V.
Die Spannung zwischen Pin 23 und Masse, bzw Pin 16 kann sich im Rahmen von 40 bis 400 V bewegen, betragen! Also Vorsicht bei Messungen in solcherlei Spannungsbereichen. Natürlich ist auch diese Spannung reine Gleichspannung.
Du solltest vorher einfach mal die 3 Widerstände messen, die von den Pins 17, 18, 19 nach Masse liegen, sich evtl auf Pin 16 beziehen.
Diese 3 Widerstände sollten gleiche Werte haben, es sind die Strom-Messwiderstände des Motors. Damit wird der Strom des Motors sinngemäß überwacht.

Intern im IC gibt es einiges an Selbstüberwachung. Folglich gibt es auch sinngemäße Fehler-Ausgänge des IC. Dies betrifft Pin 14 und Pin 15. Da wird intern einiges überwacht und am Pin 14, bzw Pin 15 sinngemäß dokumentiert. Es wäre also auch das Potential zwischen Pin 14 und Pin 15 auf Pin 16 bezogen zu messen.
Der Motor kann nur arbeiten, wenn die beiden oben angesprochenen Steuerspannungen (Steuerkreis, Lastkreis) vorhanden sind, und kein Defekt im IC vorliegt, bzw nichts an Pin 14 oder 15 sinngemäß gemeldet wird. Die interne Schaltung die sich auf Pin 15 bezieht, verhindert eventuell (im Fehlerfall) das schalten der Motortreiberausgänge. Messe, berichte bitte.

Ach ja, bitte beachte beim messen die sehr geringen Pinabstände! Ein abrutschen von einem Pin, kann einen Kurzschluss zum daneben liegenden Pin bedeuten. Also vorsichtig und bedacht messen. Messe wenn möglich nicht direkt an dem Pin, sondern irgendwo an der Leiterbahn zum Pin, wenn dort die Gefahr vom abrutschen etc geringer ist.
 
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Lötspitze

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Hallo,
hier handelt es sich um direkt am Lichtnetz angeschlossenen Schaltungen. Messen daran ist in jedem Fall gefährlich, Mit Trenntrafo reduziert sich die Gefährdung etwas "gegen Erde", aber auch "mit" sind weiterhin lebensgefährliche Spannungen zwischen Schaltungsteilen vorhanden.
Die Masse in der Leistungs- und Steuierungselektronik wird nicht sicher vom Netzpotential getrennt sein, wenn überhaupt...habe das Datenblatt nicht im Detail studiert.
Für "Bastler mit Reparaturerfahrung" würde ich von solchem Messungen abraten. Bring Dich und andere nicht in Gefahr!
Da das ein Drehstrom-PWM-Betrieb ist sind Messungen an den Motorleitungen mit einem DMM nicht aussagekräftig.
 
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Elektroschrauber53

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Ich finde es immer wieder interessant und auch frustrierend, wenn gewisse Sicherheitsbewusste Helfer es in einigen Dingen übertreiben.
Nicht nur Geräte die am Stromnetz angeschlossen sind, können "Lebensgefährlich" sein, oder werden! Es gibt sehr viele Dinge mehr, als Elektrik und Elektronik die lebensgefährlich sein kann! Sehr viel mehr.

Anscheinend müssen Laien erst mal mindestens 3 Jahre lernen, denn Elektriker etc mussten das ja auch. Wieso genügen nicht diverse Hinweise, und wieso wird kaum einem Menschen ein vernünftiger Umgang mit diversen Dingen zugetraut, und meist immer nur vom schlimmsten Fall ausgegangen?
Lötspitze, ich bin auch in einigen Repaircafes unterwegs und bemühte mich sogar sinngemäße Laien zu TUP werden zu lassen.
Habe nicht nur eine Person aus fremden Fachgebiet zu einer technisch unterwiesenen Person gemacht.

Wieso manche Leute das nicht können, oder nicht tun wollen, kann ich nicht nachvollziehen. Letztlich ist jede Person für ihr eigenes handeln verantwortlich und zuständig. Nicht irgendwelche Helfer oder Tipp's Geber. Übrigens sind VDE Unterlagen keine "Vorschriften" sondern Informationen, die auch noch teuer und nicht an Jedermann verkauft werden. ;-)

Bastler mit Reparaturerfahrungen sind keine Laien mehr! Sie haben einige Erfahrungen mehr,, können per diversen Informationen angeleitet werden, einiges mehr zu erlernen. Ich bitte Dich, das zu berücksichtigen und mal zu überlegen, ob Wissende andere Personen nicht zu technisch unterwiesenen Personen machen könnten.
Von Messungen am Motorstromkreis mit DMM war gar keine Rede von mir! Es ging um die Messung der Steuerspannung und Lastkreisspannung am IC, an zuständigen Pins. Solcherlei kann man messen.
 
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DSF

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@Lötspitze:

danke für den Hinweis - weiß ich ehrlich zu schätzen!
Gilt ja nicht nur für mich, sondern auch für alle die mitlesen oder später nachlesen.
Ich mache das dort wo es ungemütlich werden kann für gewöhnlich so, dass ich mein Messgerät anschließe und dann "die Hände weg habe" beim Einschalten.

Messen an den Motorleitungen ist m.E. auch gar nicht erforderlich. Da "ein installiertes Messgerät" (= Motor ) beim Einschalten eines Programms keinen Mucks macht, gehe ich davon aus, dass da ja gar nichts mehr kommt. Nachdem ich am Motor zwischen den 3 Anschlüssen je die üblichen rund 20 Ohm messe, denke ich, dass der in Ordnung ist.

@Elektroschrauber53:
zum Punkt: "...die 3 Widerstände messen, die von den Pins 17, 18, 19 nach Masse liegen, sich evtl auf Pin 16 beziehen."
Die 3 Widerstände habe ich gefunden, aber nur bei der Schaltung für ein Referenzboard. Siehe Bild 1. Denke die meinst du, korrekt?
Auf meiner Platine haben die PINS 17, 18 und 19 einfach fix gleiches Potential. Siehe Bild 2.

Rest werde ich messen und berichten. Aber erst frühestens morgen, weil jetzt bin ich zu müde und freu mich auf ein Bierchen ;-)

Schönen Abend und wieder mal herzlichen Dank
BG
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Hallo!
@Elektroschrauber53 : Wir müssen hier im Forum aufpassen, daß nicht jemand zu Schaden kommt. Ich möchte nicht den Kopf hinhalten müssen weil ich jemanden animiert habe, Dinge zu tun, die außerhalb seiner Kompetenz liegen. Das könnte nämlich, rechtlich, durchaus so ausgelegt werden, und das möchten wir doch alle nicht erleben. Daher also diese Vorsicht.
 
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Elektroschrauber53

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Ja, diese Widerstände meinte ich. Ob solche auf der Platine von deinem Gerät vorhanden sind, weiß ich nicht, ergibt sich aber wenn du diese Pin-Anschlüsse untersuchst. Nun, dann gibt es bei dieser Platine keine Motorstromkontrolle. Der angesprochene Rest bitte überprüfen, mit teilen.
Dein Bierchen ist dir natürlich gegönnt, und du hast deutlich genug gemacht, dass du bewusst vorsichtig bist, zumindest etliches betreffend deiner Sicherheit mehr weißt und tust, als Laien.

Nun, du hast dieses Datenblatt vom IC selbst betrachtet. Gut, okay. Ich kann nicht beurteilen, ob du die Dinge die darin beschrieben sind verstehst. Ich mache deswegen halt auf die momentan wichtigsten Dinge aufmerksam, rege zum denken über Zusammenhänge an und möchte dir weitere Lernerfahrungen und -erfolge gönnen. Du bemühst dich, und sogar was das tun und auch gewisses besser unterlassen betrifft. Lobenswert.
 
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DSF

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Hallo Elektroschrauber53, hallo Zusammen!

das Infineon Papier zum Reference Board gibt mir einigermaßen Aufschluss über die Funktionsweise. Ich würde mir nicht anmaßen zu sagen, dass ich alles verstehe, aber grundsätzlich durchschaue ich die Funktionsweise. Also wo versorgt wird, wo angesteuert wird und wo was rauskommen soll.

Messungen durchgeführt und aufschlussreich, wie ich meine:
[PIN x - PIN y : Spannung | Anmerkung]

16 - 23: 318,5 Volt | wenn ein Programm läuft (=Zeit runterzählt). Bei Ausschalten oder Pause, fällt die Spannung langsam ab (C entlädt)
16 - 13: 1,9 Volt | das wird wohl zu wenig sein! Das Datenblatt möchte 15 Volt sehen
16 - 14: 2,3 Volt | wobei das immer ein wenig schwankt, so im Bereich von 2,25 - 2,35 Volt *
16 - 15: 0,0 Volt | und zwar immer, egal welcher Betriebszustand **

* Infineon sagt dazu:
.... a built-in thermistor (85kΩ at 25°C) is connected between VFO (= PIN 14) and VSS pins.
--- den Mittelteil lasse ich hier aus damit es nicht zuviel wird ----
In this reference board, the pull-up resistor is set to 3.6kΩ so that the VFO voltage becomes 2.95V and 1.95V.

--> Also etwas was ich bei meinen gemessenen 2,3 Volt als im grünen Bereich bezeichnen würde.

** Infineon sagt dazu:
Over Current (OC) protection level is decided by ITRIP positive going threshold voltage (VIT,TH+) and current sensing resistance. When the ITRIP voltage exceeds VIT,TH+, the module turns off all 6 IGBTs and the fault flag is activated during fault-output duration time, typically 65µs
-----
VIT,TH+ : ITRIP positive going threshold voltage, typ. 0.47V

--> da meine ich, dass meine gemessenen 0 Volt das Wunschergebnis ist


Ich nehme ja an, dass der rote COMELIT Printtrafo für die 15 Volt Versorgung zuständig ist, und nachdem ich am Trafo rein gar nichts messe, werde ich bei nächster Gelegenheit versuchen rauszufinden wie der versorgt werden soll.

Aber wenn jemand einen Verdacht hat, dann kann er ihn gern schon vorab mitteilen ;-)

Lieben Dank für's Mitdenken und Helfen.
die besten Grüße
Christian
 
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tomtom69

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Hallo,

die von @DSF genannten Widerstände gibt es auf dem Board so anscheinend nicht. Aber so wie ich das Layout sehe, gibt es einen gemeinsamen Shunt-Widerstand für alle 3 Phasen. Auf dem linken Bild in Post #1 ist direkt über der "-" Markierung des großen rechten Elkos gerade noch ein SMD-Widerstand zu sehen - vermutlich ist das ein gemeinsamer Shunt für alle 3 Phasen zur (Über-)Stromerkennung. Den würde ich mal genauer anschauen, ob der defekt ist.

tom
 
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Hallo,

@tomtom69: der SMD Widerstand sind eigentlich zwei (Bezeichnung R150) parallel mit 150mOhm. Ich messe 90 mOhm. Nicht weit genug weg von den zu erwarteten 75, als ich das nicht auf mein DMM schieben würde. Bild 1.

Dann für alle das Bild 2, und hoffe ich kann Euch das gut genug erklären :-)

mit "EG" bezeichnet (Mitte oben) ist die Stromversorgung 230Volt.
Gelb ist der COMELIT Trafo markiert, der meiner Ansicht nach den IGCM04F60GA mit 15 Volt versorgen soll (oder?).
Die 3 Relais sind mit R1, R2 und R3 mit den Kontakten K1, K2 und K3 bezeichnet
Mit den beiden roten bzw. blauen parallelen Linien ist die Spule (1 Beitrag / 1 Bild: gleich unter dem fetten Kondensator) markiert die die Versorgung 1:1 durchleitet.
In rosa der Gleichrichter der die 318,5 V Gleichspannung liefert; rechts daneben auch in rosa eine Drahtbrücke

Was passiert im Betrieb:
Sagen wir einfach ich hätte es beim Anstecken so erwischt dass Blau der Nullleiter ist. Dieser hat fix die Verbindung zum Trafo.
Sobald ich ein Programm starte (= Zeit zählt runter), dann zieht R1 an, K1 schließt und ich messe die Phase an der Leiterbahn "in der Mitte" vom Relais R1. Das sind 233 Volt.

Am Gleichrichter (unten rosa) messe ich in der Mitte genau 50,0 Volt Wechselspannung und Außen die 318,5 Volt Gleichspannung (oben Plus, unten Minus). Was mich nebenbei gesagt ehrlich verwundert, weil ich doch in Erinnerung habe, dass die gleichgerichtete Spannung so um den Faktor 1,42 höher ist als die Eingangsspannung. Der kann also auch ein wenig zaubern...

Was mir jedenfalls fehlt ist das Anziehen vom Relais R3 und damit eine Versorgung vom Trafo. An der Spule vom R3 messe ich auch keine 12 Volt. Das Relais sollte übrigens OK sein, weil das hatte ich auch schon ausgelötet und auf Funktion geprüft.

Warum die 12 Volt am Relais R3 fehlen vermag ich nicht zu sagen. Das Bild 3 zeigt die Oberseite und die beiden Leiterbahnen zur Spule vom Relais, links daneben einen 100 Ohm Widerstand und eine Diode. Beides gemessen und OK. Links daneben ist dann noch ein Transistor mit der Bezeichnung "HN" und da weiß ich schon nicht mehr was das für einer ist und was der können soll.

Fein wäre jetzt natürlich wenn da jemand sagt:" aaaah, das übliche. Wenn der 47 Ohm Wiederstand abraucht, der LNK586GG hinüber ist und nach Tausch der beiden das Relais "R3" nicht anzieht, dann ist üblicherweise auch noch XY zu tauschen".
Tja, einstweilen träum ich mal weiter O-)

Hat wer eine Idee ?

Vielen Dank
ganz liebe Grüße
DSF

EDIT: beim Bild 2 habe ich eben gesehen das der Kontakt beim "orangen" Relais R2 als K3 bezeichnet ist. Sorry, sollte natürlich K2 heißen.
Und ich denke das R2 ist für's Heizen und das zieht übrigens auch nicht an.
 

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Elektroschrauber53

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Ich verstehe nicht, wieso meine Antwort vorher nichtzu verstehen ist. Habe eindeutig genug beschrieben, das IC benötigt zum Betrieb seine Steuerspannung, also mindestens 10 oder 12 V. Die Lastspannung ist mit 318 V im zu erwartenden Bereich, folglich liefert der Netzbrückengleichrichter die übliche Gleichspannung. Und die liegt am Lastkreis vom IC anhand deiner Messung an.
Wieso Du dich folglich nicht um die fehlenden 10 bis eventuell 15 V bemühst, bleibt mir ein Rätsel. Mit nicht mal 5 V kann das IC nicht arbeiten! Es sollten an Pin 13 mindestens 9 V zu messen sein! Mindestens. Mit 1,9 V kann da rein gar nichts funktionieren. Wieso verfolgst du die Leiterbahn von Pin 13 nicht zu einem Spannungsregler oder ähnlichem Teil, das diese "Soll-Spannung" von 10, 12 oder 15 V liefert?

Ob der Trafo etwas mit der Sache zu tun hat, kann ich nicht prüfen. Eindeutig ist, der Motor kann nicht funktionieren, wenn am Treiber-IC die "Steuerspannung" fehlt! Habe ich eindeutig benannt, darauf hin gewiesen. Die Fotos der Leiterplatte nützt keinem etwas, denn es werden nicht nur sehr unterschiedliche Bildgrößen verwendet, sonder auch kein entsprechender Bildausschnitt der Bestückungsseite. Habe momentan bei dieser Antwort keinen Bezug zum Thread mehr, habe mich gerade eben neu anmelden müssen, deshalb. ;-)
 
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DSF

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Bastler mit Reparaturerfahrung
Hallo Elektroschrauber53,

ja, da sind wir uns eh völlig einig. Solange der IC seine 15 Volt nicht bekommt, wird der Motor keinen Mucks machen.
Genau deshalb versuchte ich ja rauszufinden wie der Trafo versorgt werden soll, weil ich meinte der könne für die IC Spannungsversorgung da sein.
PIN 13 ist von unten nach oben sofort durchkontaktiert und an der Oberseite der Platine verzweigt es "in Richtung Trafo" und "in Richtung SMD Welt" in die Mitte der Platine.
Ich bin leider nicht in der Lage festzustellen wo die 15 Volt herkommen sollen - es ist mir zu kompliziert. Glaub' mir, ich würde es gerne besser können ;-)
( Der Hauptfehler liegt da an der Aufteilung: du hast das Wissen und ich die Platine - haha :-) )

Ich werde weiter suchen und berichten ...

LG
DSF
 
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Elektroschrauber53

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Soso, zu kompliziert? Logisch denken, logisch da ran gehen ist zu kompliziert? Vernünftig mit denken auch?
Wo ist denn Pin 13 vom IC? Auf deinem Foto erkenne ich nur, es geht eine kurze Leiterbahn von dort nach unten zu einer Stelle, wo es auf die Vorderseite durchkontaktiert wird. Wie allerdings der Bereich auf der Vorderseite aus sieht, wohin dort die Leiterbahn verfolgt werden sollte, bleibt mir und Anderen ein Rätsel. Denn davon gibt es kein vernünftiges Foto. Nur eine zu große Übersicht der Platine, für die es keine passende Platinenrückseitenansicht gibt. Anstatt die Leiterbahn von PIN 13 zu verfolgen thematisierst du den Trafo, der für ganz andere Zwecke gedacht sein kann.
Zeige mir eine einzige Leiterbahn vom Trafo, die auf irgendeinen Anschluss des IC korrespondiert! Zeige mir in der Symbolschaltung vom IC, wo da ein Trafo sein soll, welchen Sinn sowas haben sollte.
Ferner geben deine Messwerte vom Trafo keinen Sinn. Von 2 nach 5 sollen es 0.3 Ohm sein, von 2 nach 6 0,32 Ohm aber von 5 nach 6 nur 0,02.
Da passt einiges nicht. Kritischer betrachtet kann das kaum ein Trafo sein, wenn alles mit allem Verbindung hat.

Auf dem Foto Versorgung von oben ist ein Schaltregler, ein HF-Trafo, der 400 V Elko zu erkennen. Diese Teile betreffen den sinngemäßen
Primärteil des Schaltnetzteil-Trafos. Folglich sind die geringeren Spannungen für Relais und Mikroelektonik auf dessen Sekundärseite zu suchem zu finden. Es wird dort nicht nur die 12 V für die Relais gemacht! So, nun solltest du verstanden haben, diese 12 oder 15 V haben kaum was mit dem orangenen Trafo zu tun. Konzentriere deine Sucharbeiten auf die Sekundärwicklungen des Schaltnetzteil-Trafos. Dort sind die Elemente zu finden, die evtl 5 V oder 3,3 V für Mikrocontroller machen, und auch die 12 und/oder 15 V generieren.
 
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tomtom69

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Die mit "5" und "6" bezeichneten Anschlüsse am Trafo sehen für mich wie eine Drahtbrücke aus, die unter dem Trafo ist (die beiden Lötpins sind umgebogen, die anderen alle nicht). Die Wicklung wäre dann an Pin 7 und 8.
Aber ob der Trafo wirklich die 12V erzeugt für den IC? Der Elko und die Dioden zwischen IC und Platinenrand könnten ein Gleichrichter sein für den Trafo, aber das ist alles nur geraten.
Mit guten (hoch aufgelösten) Fotos von beiden Seiten der (ganzen) Platine kann man schon manchmal mehr sehen, z.B. woher die Spannung kommen könnte. Wir tun uns da auch leichter als mit Ausschnitten, die dann erst wieder zugeordnet werden müssen. Kannst Du von beiden Seiten der Platine höher aufgelöste Fotos hier einstellen?
 
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DSF

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Liebe Leute,

ich habe ein Bild angehängt um darzulegen was ich als "zu kompliziert" für mich meine.
Vom PIN 13 geht es ja einerseits in Richtung COMELIT Trafo und andererseits in "Richtung SMD Welt" wie ich es genannt habe. Da kommt die Leiterbahn (nach 3 Durchkontaktierungen) beim R88 an. Hab ich mit einer Stecknadel am ersten Bild markiert. In der Gegend sehe ich dann Widerstände, Dioden, Transistoren,... und viele Durchkontaktierungen. Ich weiß ja leider nicht was ich wo zu erwarten habe beim Messen. Und nur die Bauteile im eingelöteten Zustand messen ist ja auch nicht 100% aussagekräftig.

Ich habe auch noch je ein Bild von vorne und hinten von der "Gegend Schaltnetzteil" gemacht. Da sieht man auch den 47 Ohm Widerstand und den LNK den ich getauscht habe.
Und ja, da bin ich schon auch beim E-Schrauber53, dass es da was neben den beiden Bauteilen mit in den Tod gerissen hat, wäre nicht verwunderlich.


LG
DSF
 

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Elektroschrauber53

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Messe und berichte welche Spannung liegt an den Elkos C32, C37, C41, C42 und den zweien links vom Relais an. Ferner wie lautet die Bezeichnung, SMD-Code von dem 4 poligen Bauteil rechts neben dem rechter Seite oberen Elko. Hat unten 3 Pole, oben einen kurzen breiteren Pol. Ferner interessiert mich, was auf dem 8 poligen Bauteil rechts von C31 an Bezeichnung steht.

Der Trafo vom Schaltnetzteil hat 3 Wicklungen. Eine davon ist die Primärseite, also die mit den 318 V. Und diese Wicklung hat zwischen den beiden Polen eine Leiterplatten-Ausfräsung, damit da wegen hoher Spannung kein Funke überspringen kann.
Bleiben die beiden anderen Wicklungen des SNT-Trafos übrig, und aus denen wird garantiert (normalerweise) die Spannung für den ARM Mikroprozessor (entweder 5 V oder 3,3 V) gemacht. Sowohl auch die Spannung für das/die Relais (vermutlich 12 V) und die Spannung, die zum Pin 13 vom Motorsteuer-IC geht. Deshalb, die Spannungen an den genannten Elko's messen, berichten!

Ach ja, wie lautete das Steuer-IC für den Schaltnetzteiltrafo genau? TNY263 oder ähnlich? Ich kann den Namen nicht ablesen, erkennen.
Kann zu diesem IC erst etwas schreiben, wenn ich weiß wie das U3 Teil genau heißt. Je nachdem kann das sinngemäße Problem an den Bauteilen um dieses IC liegen. Der TNY 26X hat interne Überwachungen, bekommt eine Rückinfo, die evtl dieses IC nicht arbeiten lässt.
Dann müssten die Bauteile darum näher untersucht werden, und es würde keine Spannung an den oben genannten Elkos, oder Teilen davon fehlen! Ich kenne momentan nur den TNY typen, es gibt ähnliche von anderen Herstellern.
Ganz oben im Thread hast du dieses IC benannt mit LNK588GG. Irgendwas kann da nicht stimmen, ich finde im Netz keine Info, kein Datenblatt von so einem IC. Kann deshalb noch nichts weiteres dazu sagen.
 
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Elektroschrauber53

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Habe gezielter gesucht und ein IC namens LNK585GG gefunden. Das könnte passen, zumindest die Pins passen schon mal.
Also diese IC sind ziemlich gleich betreffend ihrer Funktion etc.
Also messe zusätzlich die Spannung an PIN 2 von diesem LNK585GG bezogen auf einen der 4 gegenüber liegenden Pins.
Es sollten dort mindestens 1,2 V zu messen sein, im Idealfall sollten dort 1,6 oder 1,69 V zu messen sein, damit dieses IC funktionieren kann.
Wert unter 0,9 V sind kritisch, lassen das IC nicht mehr sinngemäß arbeiten.

Zwar müsste ich davon aus gehen, dieses IC arbeitet, sonst könnte ja keine Fehlermeldung im Display erscheinen. Diese Fehlermeldung kann nur kommen, wenn der Mikrocontroller ARM xxxxx seine üblichen 5 oder 3,3 V bekommt. Das muss aber nicht bedeuten, dass die Spannung für das/die Relais erzeugt werden. Diese 12 oder 15 V werden nicht nur für das/die Relais benötigt. Das Motor-IC benötigt solche Spannung ebenfalls, und diese konntest du an PIN 13 von Motor-IC nicht messen. Da ich nicht weiß, ob Display was anzeigt, anzeigen kann, kommt für die Fehleranalyse evtl dieses LNK585GG in Frage, und deswegen die Elko-Spannungen messen. berichten.
 
Thema: AEG Lavatherm Mod. T67680IH Type: TC12H6DHP Motor dreht nicht bei Programmstart

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