AEG Oeko Lavamat Turbo 12700 Fehler E33 nach Reparatur

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Hersteller: AEG

Typenbezeichnung: Oeko Lavamat Turbo 12700

E-Nummer: 914601000

kurze Fehlerbeschreibung (2-3 Worte): Fehler E33 unter seltsamen Umstaenden

Meine Messgeräte::
Analog/Digital Voltmeter
Oszilloskop

Schaltbild vorhanden?:
Nein


Hallo allerseits,

sorry gleich vorweg fuer den sehr langen Text, aber ich bastele schon einige
Tage an dem Ding rum und habe nach vielen Suchen in diesem und anderen Foren
schon so manchen Hinweis ausprobiert. Zudem gibt es noch eine Vorgeschichte,
die ich auch nicht unterschlagen moechte. Darum die komplette Schilderung
aller bisherigen Aktionen.

Vorgeschichte

Bei einer normalen 30-Grad-Waesche blieb die Maschine mit Fehler E20 stehen,
ohne abzupumpen. Nach der Leerung ueber die Oeffnung des Flusensiebs war klar,
dass wir selbiges zu lange nicht gereinigt hatten, ebenso wurde schnell klar,
dass beim Abpumpen statt des Pumpengeraeusches nur ein Brummen zu hoeren war.

Nach ein wenig Recherche habe ich die Maschine dann mit einem Schlauch
restentleert, auf die linke Seite gekippt (dabei das Waschmittelfach NICHT
rausgenommen, was laut mindestens einem Forumspost ein Fehler gewesen sein
koennte). Unter der Maschine lagen groessere Mengen Betonbroesel - das war
wohl das Ausgleichsgewicht. Der Verteilung und Mischung mit Staub zufolge muss
das aber schon laenger her sein - es hatte jedoch keine spuerbaren
Auswirkungen (wir schleudern eigentlich nie schneller als 900 U/min, 1200
waere das Maximum) und hat darum vermutlich mit dem hier beschriebenen Problem
nichts zu tun. Ich habe dann problemlos die Pumpe ausgebaut. Ein grosses
Stueck Flusen und Haare war schnell entfernt, die Maschine wieder aufgerichtet
und getestet - ging prima. Als abschliessender Test kam dann (leer) ein 95
Grad-Durchgang komplett. Dabei blieb die Maschine kurz vor Ende mit Fehler E40
stehen. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, wie man den Fehlerspeicher
liest, Fehler ist also nicht genauer bekannt.

Phase 1 des Fehlers

Um die Maschine zu entriegeln, habe ich sie abgeschaltet und wieder in ein
anderes Programm - normal entriegelt sie dabei, sofern kein Wasser drin ist
(war in dem Fall nicht). Sie entriegelte auch, allerdings klackerte das
Tuerschloss im Endlosbetrieb alle 2 Sekunden - entsprechend immer abwechselnd
ver- und entriegelt. Startversuche fuehrten natuerlich dazu, dass es wieder
den Fehler E40 gegeben hat. Ich habe daraufhin die Maschine noch einmal nach
links gekippt (dieses Mal OHNE Waschmittelfach) und alles ergebnislos
kontrolliert. Danach dann von oben das Tuerschloss ausgebaut, zerlegt, die
Funktion verstanden und geprueft - schien fehlerfrei zu sein. Danach habe ich
dann OHNE Tuerschloss angeschaltet ("anschalten" meint in diesem Text, dass
ich den Hauptschalter auf was anderes als "aus" stelle, "starten" das
wirkliche Starten eines Programms) - gleicher Effekt (zu erkennen am Blinken
der Tuer-LED, das macht sie auch, wenn das Entriegeln versucht wird). Das
ganze sah fuer mich so aus, als wuerde die Maschine "glauben", dass die Tuer
verriegelt ist und versuchen, sie wieder zu entriegeln. Mechanisch ist das
gelungen, ebenso haben die Spannungswerte am Tuerschalter gezeigt, dass
tatsaechlich der Kontakt betaetigt wird.

An der Stelle habe ich dann abgebrochen und am naechsten Tag weitergemacht.

Dort begann die Arbeit mit einer Entdeckung: An einem Verlaengerungskabel
liess sich die Maschine ganz normal anschalten. Ein rascher Test ergab, dass
es auf die Lage des Netzsteckers in der Dose ankam - sprich, in einer
Phasenlage ging alles, in der anderen nicht. Ist fuer mich ein sehr deutlicher
Hinweis auf einen Masseschluss. Ich habe dann vom Tuerschloss aus die Kabel
verfolgt, was mich zu der helleren der Druckdosen brachte. Dort endete das
Kabel des Tuerkontakts am Kontakt 31, der mit 11 verbunden war. Das Entfernen
des Steckers 11/12/14 loeste das Problem (starten habe ich gar nicht versucht,
aber zumindest verhielt sie sich mit gezogenem Stecker in beiden
Netzsteckerpositionen gleich) - der Fehler musste also irgendwo in dem Kreis
sein. 11 ist mit der Elektronik verbunden, 12 geht zur Heizung des
Trocknerteils und 14 zu der der Trommel - das ganze ist drucklos so
geschaltet, dass 11 und 12 verbunden sind. Das Auftrennen der Kabel an der
Trocknerheizung hat den Effekt geloest, allerdings wird diese wiederum von der
Steuerung gespeist (abziehen dieses Kabels an der Heizung loeste das Problem
auch, so dass es die Trocknerheizung auch nicht sein kann), so dass ich so
nicht weitergekommen bin. Das Abtrennen der (ohnehin stromlosen)
Trommelheizung brachte auch nichts.

An der Stelle und nach etlichen Messungen und Kabelverfolgungen war der Abend
dann wieder herum und es ging am naechsten Tag weiter.

Phase 2 des Fehlers - das eigentliche Problem

Wie durch ein Wunder war der Fehler am naechsten Tag verschwunden. Es war
egal, wie herum der Stecker steckte, das Anschalten fuehrte genau zum
gewuenschten Ergebnis und das Tuerschloss funktionierte genau so, wie es das
sollte. Wenn da irgendwo Wasser einen Masseschluss verursacht hatte, dann war
es nun weg. Ein Versuch mit einem Waschprogramm liess dieses aber mitten drin
anhalten. Die Zeituhr zeigte dann blinkend die Originallaenge, mehr passierte
nicht. Diverse Versuche und Webrecherchen spaeter habe ich dann den
Fehlerspeicher auslesen koennen - E33 (Inkongruenz zwischen analogischem
Druckwächterniveau und dem Niveau des Überhitzungsschutzdruckwächters 1).
Genauer gesagt, ergibt sich beim "Feinspuelen" (das habe ich genommen, weil
schoen kurz) folgender reproduzierbarer Ablauf:

Start
Maschine fuellt bis knapp ueber Unterkante Tuer
Maschine rotiert etwa eine Minute
In 20% der Versuche bleibt sie hier stehen (blinkende Laufzeit), sonst weiter
Maschine rotiert mehrere Minuten
Maschine pumpt ab
Maschine fuellt wieder (etwa gleicher Fuellstand)
Maschine rotiert etwa eine Minute
Abbruch, und zwar IMMER (wenn nicht schon vorher passiert).
Auslesen ergibt E33

Es spielt dabei keine Rolle, welches Waschprogramm man nimmt, das einzige, was
fehlerfrei geht, sind Pumpen, Schleudern und Trocknen.

Laut Foren weist E33 manchmal auf einen Fehler des analogen Druckwaechters
(die schwarze Dose) hin und sehr viel oefter auf einen Masseschluss der Heizung.

Bisher getestet

Nach langer Websuche habe ich vieles ausprobiert und gemessen, hier einfach
die Ergebnisse gelistet:

Messung der Kontakte an der weissen Druckdose (dieses zweistufige Ding). Ohne
Druck sind 11-12 und 21-22 geschlossen, nach dem Auftreten des Fehlers, also
bei voller Maschine, sind es 11-14 sowie 21-24.

Das Abtrennen des Kabels 14 zur Heizung der Trommel hat nichts geaendert
(getestet durch Steckerziehen und Bruecken von 11 nach 31, was sonst durch die
gesteckten Stecker realisiert ist).

Messung des Widerstands der Heizung von Kontakt 14 gegen Masse ist ergebnislos
mit einem 2 Megaohm-Multimeter, da wollte ich aber nochmal mit einer
geeigneteren Methode messen. Allerdings wuerde ich das ausschliessen, denn
EIGENTLICH sollte ja das Abtrennen von 14 ausreichen, das trennt diese Seite
der Heizung und alle Programme, mit denen ich teste, verwenden die Heizung gar
nicht (Feinspuelen oder Kaltwaesche), so dass die andere Seite auch offen sein
sollte.

Die Schlaeuche von den beiden Druckwaechtern zur Druckfalle sind dicht und
durchgaengig - ausprobiert mit Durchblasen und Beobachtung des Haltens des
Drucks im Testprogramm.

Die weisse Druckdose schaltet zweistufig, wenn man leicht reinblaest. Mit der
schwarzen Dose habe ich das nicht ausprobiert, da im Forum davon abgeraten
wird.

Ich habe beide Schlaeuche 36 Stunden abgezogen gelassen, so dass die
Druckwaechter trocknen konnten. Die Maschine selbst war dabei komplett leer,
so dass die Luftfalle ebenfalls komplett trocken war.

Das Steuergeraet habe ich ausgebaut. Es gab diverse schwarze Spuren, die sich
aber abwischen liessen und vermutlich vom Staub und Riemenabrieb kommen (keine
Brandspuren an Leiterbahnen oder Bauteilen, keine anderen sichtbaren
Schaeden).

Den Tuerkontakt wuerde ich auch ausschliessen wollen, denn in Phase 1 des
Fehlers (s.o.), als die Fehlermeldung in diese Richtung zeigte, galt:

Tuerschloss drin und angeschlossen, Netzstecker in Stellung 1: Problem existierte
Tuerschloss drin und angeschlossen, Netzstecker in Stellung 2: Problem existierte NICHT
Tuerschloss komplett ausgebaut und abgetrennt, Netzstecker in Stellung 1: Problem existierte
Tuerschloss komplett ausgebaut und abgetrennt, Netzstecker in Stellung 2:
Problem existierte NICHT

Ausgangspunkt all meiner Ueberlegungen war stets, dass es EINE Ursache gibt
(irgendwo Wasser, wo es nicht hingehoert), das dann BEIDE Probleme (erst das
mit der Tuer und spaeter/parallel (waehrend der Tuerprobleme konnte ich ja
nicht starten) das E33-Problem) verursacht hat.

Insgesamt bin ich damit am Ende meiner Ideen angelangt und wende mich
hilfesuchend an euch.

Viele Gruesse,

Jan
 
betz

betz

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Elektriker
Hallo Jan,
du hast dir ja viel Mühe bei der Fehlersuche gemacht .Der Beschreibung nach liegt
hier ein Isolationsfehler vor .Das kannst du nur eindeutig mit einem Isolationsmessgerät
feststellen. Ich vermute das die Trockenheizung die Ursache ist .Hier spielt es auch keine
Rolle ob in dem Programm geheizt wird oder nicht . Sinkt der Isolationswiderstand unter
1 MOhm kommt es zu Störungen der 5 Volt Gleichspannung bzw.des Signalpegels vom
Analogen Druckwächters .Auch der Fehler E40 wird dadurch verursacht .
Du kannst die 4 Stecker an der Trockenheizung abziehen .Läuft dann das Programm
kannst du sicher sein das du eine neue Trockenheizung brauchst .
Oder besorge dir ein Isolationsmessgerät (Metratester 5) und messe Isolationswiderstand
bzw.Ableitstrom .
Gruß betz
 
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Uyna

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Geloest: AEG Oeko Lavamat Turbo 12700 Fehler E33 nach Repara

Hallo,

danke fuer die rasche Antwort... in eine aehnliche Richtung habe ich auch schon gedacht, aber mit fehlt das Equipment fuer solche Messungen. Die Trocknerheizung ist zudem am Druckwaechter abgetrennt (Kontakt 12), sobald ein wenig Wasser in der Maschine ist. Mir sind beim Tippen des langen Berichtes aber noch ein paar Sachen durch den Kopf gegangen, die einfach noch nicht so ganz zusammengepasst haben. Denen bin ich eben noch nachgegangen... und dabei auf die simple Loesung gestossen. Aber im Detail, denn vielleicht hilft es dann spaeter noch jemanden.

Mir hat es keine Ruhe gelassen, dass ich die Zusammenhaenge nicht VERSTEHE.

E33 bedeutet nach dem, was ich im Netz gefunden habe

"Inkongruenz zwischen analogischem Druckwächterniveau und dem Niveau des
Überhitzungsschutzdruckwächters 1"

E34 bedeutet nach dem, was ich im Netz gefunden habe

"Inkongruenz zwischen analogischem Druckwächterniveau und dem Niveau des
Überhitzungsschutzdruckwächters 2"

E34 hatte ich, als ich den Stecker von den Kontakten 2x des mechanischen Druckwaechters abgezogen hatte. Damit sind die 1x-Kontakte wohl der Waechter 1, der nach meinen Messungen dazu da ist, dass die Trommelheizung keinen Strom bekommt, wenn zu wenig Wasser drin ist und die die Trocknerheizung nicht, wenn ueberhaupt Wasser drin ist. Stellt sich nur die Frage, WOHER die Elektronik das weiss, denn das betreffende Kabel an Klemme 14 geht direkt runter zur Heizung. Die ist fuer irgendwelche Messstroeme natuerlich ein glatter Kurzschluss, man kann also auch das Signal von der anderen Seite nehmen, wenn die Heizung noch aus ist. Zudem passt dazu auch, dass laut Forensuche E33 oft ein Masseschluss der Heizung ist. Mein Abtrennen der Heizung (s.o. an Kontakt 14) hat am Fehler nichts geaendert, was also, wenn fehlerhafte Heizung == abgetrennte Heizung? Also habe ich schweren Herzens die Maschine nochmal rausgezerrt (das hatte ich das letzte Mal getan, als es noch um den Tuerschalterfehler ging, "Phase 1") und was fand ich da? Aeh... *peinlich*... da baumelte doch glatt ein loses Kabel, jenes, das zur Heizung geht (das steckt da auf einem zweipoligen Anschluss, ueber den anderen geht wohl die Rueckmeldung an den Rechner). Ist auch klar, warum - das hatte ich bei der Fehlersuche abgezogen (am Anfang, als es noch um den Masseschluss ging, um das auszuschliessen) und das dann bei der Montage um 1:30 Uhr schlicht vergessen. Es kann natuerlich auch sein, dass ich es tatsaechlich draufgesteckt hatte, es aber beim Hochkippen abgerissen ist, weil vielleicht noch ein Restbetonstueck runtergefallen ist (jetzt sind aber alle raus, hatte gedacht, dass es da auch schon so war, aber das ist rueckwirkend nicht mehr festzustellen).

Test ergab volle Funktion... und die Kiste laeuft wieder. Von daher ist die Lehre daraus, dass die Heizung bzw. deren Stecker in diesem Messkreis auch dann eine Rolle spielt, wenn man ein Programm hat, das sie gar nicht benutzt. Heizung abziehen duerfte dann fast automatisch zu diesem Fehler fuehren...

Viele Gruesse,

Jan

Edit: Kann ein Moderator im Threadtitel "Geloest" oder so ergaenzen? Ich kann das anscheinend beim initialen Post nicht mehr aendern...
 
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Uyna

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Hi,

(Maschinendaten stehen ganz oben, geht noch um das gleiche Geraet und wohl den gleichen Fehler)

Nach ueber 2 Jahren ein Update mit Folgefrage, denn die damaligen Vermutungen waren nicht 100% korrekt, wie sich jetzt herausgestellt hat. Ausloeser war NICHT das Rumgebastel an der Pumpe usw. (genaugenommen haben sich damals drei Fehler ueberlagert, naemlich die initial blockierte Pumpe, eben das Problem, um das es hier geht, und die Sache mit dem vergessenen Kabel), sondern eine Leerwaesche (zur Entkeimung) mit 95 Grad. Letzte Woche haben wir erstmals wieder genau das getan - gleicher Fehler. Dieses Mal habe ich es aber besser analysieren koennen, darum zusammengefasst als knappe Frage:

Ursache: Waesche mit 95 Grad ohne Waesche in der Trommel

Folge: Maschine wirft ganz am Ende E40.

Analyse: Ausschalten und wieder Anschalten ergibt Tuerschlossklackern ohne Ende. Fehlerspeicher auslesen ergibt dann E42 (Tuerschloss). Stromstecker anders herum reinstecken laesst die Maschine normal starten. Testprogramm (Feinwaesche mit leerer Trommel) endet nach etwa 10 Minuten mit "---" auf der Anzeige. Fehlerspeicher enthaelt E66 (Relais fuer Trocknerheizung).

Vier bis fuenf Tage warten -> Problem ist beseitigt und ALLES funktioniert wieder!

Das ist zweimal geschehen bisher... einmal im Mai 2011 (siehe oben... da sind die Zusammenhaenge in all den anderen Problemen aber untergegangen) und einmal jetzt. Dazwischen haben wir NIE die 95 Grad Funktion verwendet und hatten nie Probleme. Ausloeser ist also vermutlich genau der leere Lauf mit 95 Grad.

Die "Selbstreparatur" durch Warten sieht fuer mich nach einem Trocknungsvorgang aus. Kann es sein, dass auf irgendeine Weise nur bei der sehr hohen Waschtemperatur Feuchtigkeit (Wasser oder Dampf) an Teile mit fehlender oder defekter Isolation kommt und es damit zu den beschriebenen Effekten fuehrt?

Gerade aufsteigender Dampf (95 Grad ist ja kurz vor Kochen) duerfte durchaus nach oben steigen und damit die Trocknerheizung erreichen koennen, damit schiene mir das hier...

Ich vermute das die Trockenheizung die Ursache ist .Hier spielt es auch keine
Rolle ob in dem Programm geheizt wird oder nicht . Sinkt der Isolationswiderstand unter
1 MOhm kommt es zu Störungen der 5 Volt Gleichspannung bzw.des Signalpegels vom
Analogen Druckwächters .Auch der Fehler E40 wird dadurch verursacht .

...sehr wahrscheinlich.

Bevor ich das teste (laesst sich ja vermutlich wieder leicht provozieren), nochmal die Frage in die Runde, ob es auch noch anderes gibt, bei dem sich eine genauere Untersuchung lohnt oder bei dem der Versuch einfach ist (Trocknerheizung abstecken werde ich in jedem Fall versuchen)? Der Versuch selbst legt die Maschine ja wieder fuer ein paar Tage lahm...

Viele Gruesse und vielen Dank,

Jan
 
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Hallo in die Runde,

Problem ist gefunden - und es war die Trocknerheizung.

Folgendes habe ich getan:

95 Grad-Waesche, endete mit E40, Fehlerspeicher enthielt E42. Aus/An fuehrt zu Tuerschlossklackern, dass bei gedrehtem Stecker verschwindet. Also: Fehler perfekt rekonstruiert.

Alle vier Kabel von der Trocknerheizung abgezogen. Maschine zeigt KEINEN Fehler mehr, egal, in welcher Stellung der Stromstecker drinsteckt. Testwaesche lief in beiden Steckerstellungen problemlos durch (mit Kabeln dran ist sie in einer Stellung nicht zu starten, in der anderen Abbruch mit E66, siehe oben). Ein Blick auf den Schaltplan verraet, dass die Trocknerheizung im Waschbetrieb einseitig abgetrennt ist. Sie wird also fuer die Funktion in keiner Weise gebraucht, kann mit Masseschluessen aber stoeren.

Wenn wir die 4 Kontakte der Trocknerheizung mal 1-4 von links nach rechts nennen, dann liegen zwischen 1 und 3 bzw. 2 und 4 die beiden Teile der Heizung, die je etwa 65 Ohm haben. Teil 2 (also 2-4) hat zusaetzlich 850 KOhm gegen Masse! Teil 1 liefert gegen Masse nicht, jedenfalls nichts, das mein Messgeraet (maximal 2 MOhm) anzeigen kann. Bei 230 V waeren das 0,2 mA, also viel mehr als ein paar Nanoampere.

Weil ich so schoen dabei war, kam dann noch ein ganz wilder Versuch, einfach, um auf GANZ sicher zu gehen. Heizung wieder angeklemmt, Fehler (klackerndes Tuerschloss) war wieder da. Stecker andersrum und dann mit der "Stellglieddiagnose" den Betrieb der Trocknerheizung erzwungen. Idee dabei war, mit der Hitze den normalen Trocknungsprozess, der ja 4-5 Tage dauern wuerde, zu verkuerzen, um zu bestaetigen, dass genau das eine Rolle spielt. Heizung lief im Diagnosemodus bis etwa 85 Grad Lufttemperatur hoch. Danach Stecker raus und wieder gemessen. Ich konnte zuschauen, wie der Widerstand von 1500 kOhm ausgehend nach oben gestiegen ist, bis ich nichts mehr ablesen konnte. Interessanterweise hatte die andere Heizspirale jetzt 300 KOhm, ebenfalls rasch steigend. Etwa 5 Minuten nach Abschalten der Heizung waren beide Heizspiralen ohne messbaren Widerstand nach Masse (also > 2 MOhm). Alles wieder verkabelt, Maschine tut problemlos, egal, in welcher Steckerstellung. Testprogramm lief in beiden Faellen komplett durch.

Fazit: Es ist die Trocknerheizung. Von daher war die erste Antwort damals 2011 (siehe oben) in der Tat sehr zielfuehrend, nur half sie damals nicht, weil sie zu einem Zeitpunkt kam, an dem die Selbstheilung (sprich: Trocknung) DIESES Problem schon geloest hatte. Darum hat das damals auch keine Erkenntnisse gebracht (untersucht hatte ich es, aber da war der Fehler ja schon "repariert" und nur das eine Kabel abgezogen).

Jetzt braucht die Kiste also eine neue Trocknerheizung und es scheint in der Tat so zu sein, dass der Masseschluss nur auftritt, wenn das Ding nach einer 95 Grad Waesche feucht vom Dampf ist. Bei 60 Grad mag das auch geschehen, aber da wir das immer zusammen mit dem Trockner nutzen, wird es ja gleich wieder abgetrocknet...

Viele Gruesse,

Jan
 
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Thema: AEG Oeko Lavamat Turbo 12700 Fehler E33 nach Reparatur

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