PHILIPS 47PFL4307k

Diskutiere PHILIPS 47PFL4307k im Forum Reparatur von LCD Plasma Fernsehern sowie Beamer im Bereich Reparaturtips braune Ware - bEIM pHILIPS fLACHBILDSCHIRM IST DIE fEINSICHERUNG herausgeflogen, Das netzteil sieht eigentlich gut aus, keine aufgeblähten Elkos, nichts...
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werner krodgau

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bEIM pHILIPS fLACHBILDSCHIRM IST DIE fEINSICHERUNG herausgeflogen, Das netzteil sieht eigentlich gut aus, keine aufgeblähten Elkos, nichts verschmurgelt.
Hat jemand einen Tipp welche Bauteile ich mitr genauer ansehen müsste?
Das Board hat die kennzeichnung: PLDF P104B
und PLDH P106B

Ich freue mich auf Tipps
 
Lötspitze

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Hallo!
Warum stellst Du diese Anfrage im Flohmarkt?

Hier mal ein älterer Beitrag zum Messen an Schaltnetzteilen:
Schaltnetzteil defekt
Gerät vom Netz trennen und alle Kondensatoren auf 0V=entladen prüfen!
Sichtprüfung auf durchgebrannt Teile.
Im Netzteil immer als erstes die Halbleiter testen, angefangen beim Brückengleichrichter, dann immer weiter Richtung Ausgang durchhangeln. Dioden messen mit Multimeter im Dioden-Modus, MOSFETS im 1. Schritt im Diodenmodus D->S=unendlich, S->D=0,5V(ca), d.h. die Rückwärtsdiode ist OK gilt für (N-Kanal MOSFET). Dann ist meist auch der MOSFET OK.
Irgendwo gibt es meist einen niederohmigen Widerstand zur Strommessung in der Source-.Zuleitung. Ist der durchgebrannt ist die Ursache meist der MOSFET...und das Ansteuer-IC ist dann meist auch mit hin, da es ja, statt der 1-2V Meßspannung, nun mit ca. 350-400V das "Vergnügen" hatte. Evtl. auch die Bauteiled er Gate-Ansteuerung.
Also, eine komplexe Aufgabe!
Bitte unbedingt meinen Warnhinweis unten im Beitrag beachten! Wer sich damit nicht auskennt sollte da nicht mit seinem Leben spielen!
Zerstörte
 
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werner krodgau

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Philips Netzteil gesucht: PLDH-P106B

Danke für die rasche Antwort. Da scheinen tatsächlich zwei Widerstände (bn, sw, gr, go, sw) Null Ohm zu haben.
Ach ja, und sorry für das falsche Board, da hatte ich mich vertan;-( und Danke für Verständnis und Geduld.
 
Lötspitze

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Hallo!
Nach Widerstandscode
Widerstandsrechner
gibt es keine 5 Ringe mit "schwarz" als letzten.
Bei 4 Ringen landen wir mit "grau" als 10er-Potenz im Giga-Ohmbereich..schwer zzu glauben.
Bitte nochmal nachschauen.
Bitte beachten: Wenn dein Multimeter z.B. 5% Genauigkeit hat ind wir betrachten den kleinsten Meßbereich 199,9 Ohm, dann kannst du einen Fehler von 9,995 Ohm haben, denn die Genauigkeit bezieht sich auf den Maximalwert (früher "Vollauschlag", bei Zeigerinstrumenten). Kleine Ohmwerte werden also eher ungenau gemessen und es sind durchaus Widerstände <1 Ohm verbaut. Meist brennen sie eher durch als daß sie einen Kurschluß als Fehler aufweisen.
 
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werner krodgau

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Widerstände

Danke noch mal, laut Plan haben die Widerstände 0,1 Ohm, da wird ein Kurzschluss doch eher unwahrscheinlich sein. Den Farbcode finde ich auch irritierend, daher hänge ich zur Info mal ein Foto davon an.
Im Moment habe ich eher den einzelnen MOS-FET unter der großen Kühlplatte im Verdacht, scheue mich aber noch vor dem Auslöten, da die ganze Platte ausgelötet werden muss um an das Teil heran zukommen.
 

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Hallo!
Ja, merkwürdige Ring-Kombination. Mit 0,1 Ohm...und die sind wahrscheinlich parallel geschaltet(?), wären das 0,05 Ohm. Meist sind das die Strommeßwiderstände in der Source-Leitung des MOSFET. Wenn die also quasi "Durchgang" haben sind die OK...und, das ist die gute Nachricht, der zugehörige MOSFET mit großer Wahrscheinlichkeit auch. Wenn der durchlegiert nimmmt er die Widerstände mit.
Diese Widerstände sind z.T. auch als Schutzeinrichtung (gegen Abbrand...im Prinziop wie eien Sicherung, eben auch ohne Brandgefahr) vorgesehen und gelten als Sicherheits/Sicherungs-Widerstände. Das könnte die Markierung erklären, daber da muß ich passen. Habe etwas sehr ähnliches z.B. hier gefunden:
Sicherungswiderstand.
Der MOSFET ist gut verbaut, stimm, mühselig da ´ranzukommen. 2 von den 3 Beinchen freizulegen, d.h. Lötzinn entfernen und irgendwie gegen die, ja etwas größere, Durchkontaktierung isolieren, keine Chance?
Den MOSFET mal im eingebauten Zustand durchmessen: G->S und S->G: Widerstand wird von der Treiberschaltung abhängen, also nicht im MOhm-Bereich.
D->S:Sollte einen sehr hohen Wert aufweisen, in Richtung S->D sollte eine Dioden-Flußspannung meßbar sein. Alles natürlich abhängig von der dort angeschlossenen Schaltung.
Hast Du den Eingangsgleichrichter durchgemessen, alle 4 Dioden?
 
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werner krodgau

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In der Annahme, dass ich G und S richtig zuordne bekomme ich folgende Ergebnisse:
G->S 1500
S->G unendl.

D->S unendl.
S->D unendl.

G->D 1000
D->G unendl.
Gleichrichter liefere ich noch nach
 
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Hier noch die irritierenden Ergebnisse vom Gleichrichter:
~ -> ~ 1400 -> umgepolt unendl.
+ -> - unendl. -> umgepolt 1400
~->+ 1400 umgepolt unendlich
~-> - 1400 umgepolt unendlich
~ ->+ 0 umgepolt 0 (rechter der beiden Wechselbeine)

Wenn ich da nicht Blödsinn messe, könnte es ja glatt daran liegen;-)
 
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Hast Du Dein Multimeter auch auf Diodenmessung eingestellt? Nur dann bekommst Du vernünftige Werte.
 
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Diodenmessbereich

Ja, hatte auf das Diodensymbol geschaltet.
Heute löte ich den Gleichrivchter mal aus und messe ohne die Schaltung drumrum. Laut Plan ist auch noch ein Bauteil parallel, dass zwei entgegengesetzte Dioden zeigt. Da könnte der Kurzschluss prinzipiell auch liegen.
Jedenfalls bin ich momentan ganz optimistisch und echt froh über deine Hilfe.
 

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VA102 ist ein Suppressor-Bauteil was gegen Überspannung schützt. Das sollte absolut hochohmig sein im Normalzustand, auch bei Diodenmessung...denn so eine hohe Spannung wird beim Messen nicht erzeugt.
Läßt sich ja gut machen wenn Du den Gleichrichter ausgelötet hast, aber würde ich eigentlich gar nicht vorschlagen wollen.
Den Gleichrichter immer die Diodenstrecken entlang testen, d.h. jeweils vom Netzeingang nach "+" eine Diodenflußspannung (ca. 0,7 V) , von "-"- nach jeweils Netzeingang auch jeweils eine Diodenflußspannung.
Der X-Kondensator CX101 wäre auch noch ein Kandidat, der schon mal kaputt gehen kann.
Dann von BD601:1 auf der "+"-Leitung langhangeln, die Dioden und Transistoren dort prüfen.
 
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werner krodgau

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Sorry, hat etwas gedauert, weil ich erst einen Gleichrichter besorgen musste. Der verbaute hatte von einem Wechselstrompol zum Minuspol in beide Richtungen Null Ohm, der neue (600V, 4A) nicht.
Deshalb hoffnungsvoll und mit neuer Sicherung eingelötet, leider sofort Kurzschluss, Gerätesicherung und Wohnungssicherung herausgeflogen und auf der Platine ein "Q501" heftig verkokelt. Der Gleichrichter scheint aber gehalten zu haben.
Damit dürfte ich mit meiner "Kompetenz" das Ende erreicht haben und danke noch einmal für die Hilfe.

Nun hoffe ich, das gesamte Modul zu finden um es komplett auszutauschen. Leider finde ich es bisher nur in der Türkei und da scheint ein ELKO weniger verbaut zu sein.
 
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Ja, schade, wäre ein einfache rFehler gewesen. "Q" ist meist die Kennzeichnung für einen Transistor.
Wahrscheinlich hat der immer noch vorhandene Kurzschluß den alten Gleichrichter so zerstört daß Du keinen Durchgang mehr messen konntest. War aber offensichtlich nur ein Effekt, nicht die Ursache des Kurzschlusses/Fehlers. der liegt dann in den Tiefen dieses Netzteils, und das ist dann nur etwas für Experten... mit viel Zeit, denn da sitzt man schnell mal mehrere Stunden dran.
 
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werner krodgau

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Ja, Q501 ist wohl ein MOS-FET (FDD8N50), der wiederum an einem L6599 hängt. Vielleicht versuche ich es auch noch in einem örtlichen Repair-Cafe.

Bei "mehrere Stunden" kann ich mir einen professionellen Reparaturdienst jedenfalls sparen;-(
und dass es mir gelingt den IC zu wechseln bezweifle ich dann doch sehr;-(
 
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