Grundig Athen T 455 Text (CUC3400) Defekt

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Ozymandias

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Hallo,

ich habe einen defekten Grundig Athen T 455 Text Fernseher. Das Chassis ist CUC3400. Die Schaltpläne habe ich.

Der Fernseher lief viele Jahre einwandfrei, aber seit dem Kauf vor ca. 15 Jahren hat er immer schon beim Abschalten (in den Standbymodus) geknallt. Ob das aus dem Lautsprecher kam oder nicht, kann ich nun nicht mehr testen. Ich vermute aber nein.

Nach ein paar Jahren hatte er wohl einen Netzteilschaden, dies wurde für viel Geld repariert (das Knallen beim Abschalten ist aber geblieben). Zwei Wochen nach der Reparatur fiel der Kabeltuner aus, d.h. es konnten nur noch Programme über die Hausantenne empfangen werden. Den Tuner haben wir damals nicht reparieren lassen, weil der Fernseher sowieso an einem Sat-Receiver über Scart angeschlossen werden sollte und der KV für die Reparatur zu hoch ausfiel.

An dem Satreceiver lief er auch bis vor ein paar Tagen.
In den letzten Wochen hat er vielleicht 3 mal in der Woche im Betrieb geknallt. Das Geräusch war das gleiche wie sonst beim Abschalten. Das Bild verschwand kurz und kam nach ca. 0,5 Sekunden wieder. Rauch oder Geruch war aber nicht feststellbar.

Nun lässt sich das Gerät nicht mehr einschalten. Die Sicherung SI624 (T800mA) hat angesprochen. Diese befindet sich unmittelbar nach dem Gleichrichter des Schaltnetzteils. Ich vermute einen Zusammenhang mit dem Knallen.

Die Sicherung zu ersetzen wird wohl nicht reichen, wer kann mir einen Tipp geben wo ich suchen muss? In einem anderen Forum wurde mir geraten, zuerst das Netzteil zu prüfen. Gibt es da besondere Kandidaten? Wie kann ich dem Knallen auf die Spur kommen? Das Geräusch ist so schwer zu beschreiben, kein Knistern oder heller Knall, eher dunkel. Bei der letzten Reparatur wurden augenscheinlich sämtliche Bauteile im Netzteil inkl. Hochspannungsteile nachgelötet. Ob damals etwas getauscht wurde, weiss ich nicht.

Vielen Dank fürs Lesen,
Ozymandias
 
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Das Knallen hört sich aber sehr nach Hochspannungskaskade an (Das Grüne Ding). Schau dir das mal genau an ob das Risse hat.
 
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Ozymandias

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Hallo,

die Hochspannungskaskade habe ich mit Lupe überprüft (die ist grün? Pinsel her... tatsächlich!). Ich konnte weder im grünen Plastikgehäuse noch in der Vergussmasse irgendwelche Risse erkennen.

Einzig aufgefallen ist mir in der Vergussmasse ein schwarzer Punkt, ca. 0,2 - 0,4 mm Durchmesser. Kann eingegossener Dreck sein oder der Austrittskanal einer Entladung? Ein Loch ist es jedenfalls nicht.

Hat sonst noch jemand einen Tip?
Ich werde morgen mal eine neue Sicherung einsetzen und schauen ob das Gerät überhaupt noch was sagt.
 
Alde

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Oftmals ist es ein leiner Haar-Riss im Gehäuse der Kaskade
der sehr schwer zu erkennen ist.

Es gibt Tricks den Hochspannungsaustritt zu prvozieren -
stelle ich jedoch mit Absicht jetzt nicht hier rein.

Reinige die Kaskade mal gründlich und taste diese mal
auch ab.
Natürlich Stecker raus und Vorsicht:
Immer noch Hochspannung vorhanden!!!

Gruss Alde :lol:
 
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VSiggi

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Hallo!

Du kannst aber den Hochspannungsüberschlag auch sehen. Mir genügend Abstand von oben. Dann siehst du es, dann sofort tauschen.


VORSICHT nicht anfassen!!!

Gruß
VSiggi
 
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Ozymandias

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Hallo,

danke für die bisherigen Tips. Das mit der Kaskade war wohl ein Volltreffer. Nachdem ich das Teil rundum sauber gemacht habe, sehe ich nun einen Riss im grünen Gehäuse am Anschluss U(F) und die Vergussmasse zwischen U(F) und B (im Schaltplan: P) sieht auch irgendwie komisch aus.

Gehe ich recht in der Annahme, dass aus diesem Riss ein Überschlag auf andere Bauteile stattfindet? Dann pack ich die Kaskade in einen Gießharz-Block.
Lohnt es sich, die Kaskade zu ersetzen (falls es das Teil überhaupt noch gibt)? Was kostet die als Bauteil?


Im Netzteil ist mindestens ein Elko hin (C667), er hat einen verräterischen braunen Fleck zwischen den Anschlussbeinchen (Elektrolyt). "Dick" ist er aber nicht, danach hatte ich als erstes geschaut.
 
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Elko

Ja, den Elko solltest Du auf alle Fälle mit erneuern. Ich vermute aber das Du hier auch noch einen Schluß im Netzteil hast. Ausfallursache könnte dieser C667 gewesen sein. Also falls Du nach dem Einlegen der Sicherung geblitzt wirst, schau Dir auch den Netzteiltransistor an. Vermute mal, daß dieser einen Schluß hat.
Die Kaskade sollte nicht allzu teuer sein, da Standardtyp.
 
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VSiggi

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Hallo!

Erneuer auch das TDA4605 mit. Besser ist das!

Gruß
VSiggi
 
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Da sollte ein TDA3640 drin sein (Zeilennetzteil).
 
TOM1960

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Da sollte ein TDA 3645 drin sein!

Gruß Tom
 
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VSiggi

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Iss ja gut!!! :oops:

Hat einer ein Schaltbild von der Kiste???

Gruß
VSiggi
 
TOM1960

TOM1960

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Hallo VSiggi,

ja, hab eins!

Du hast Post!

Gruß Tom
 
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VSiggi

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OK, hab es!!!
 
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VSiggi

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Elkos tauschen reicht, glaube ich!
Überprüfe auf jeden fall den BUT11A!

Gruß
VSiggi
 
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Ozymandias

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Hallo,

ich konnte mich längere Zeit nicht mehr mit dem Gerät beschäftigen.

Habe erst gestern mit der Reparatur weitergemacht:

Rissige Kaskade ersetzt, C667 gegen einen 105° Typ getauscht (eingebaut war ein 2.2uF/450V 85°, der war leck und hatte keine Kapazität mehr), neuen BUT11A eingebaut (der eingebaute ON4213 war in alle Richtungen durch), Sicherung T800mA erneuert. Dioden einseitig ausgelötet und durchgemessen, waren i.O. (Es waren Ersatztypen eingebaut).

Dann habe ich das Gerät in Betrieb genommen, den Focus eingestellt (werde ich evtl. noch mal nachstellen). Gerät geschlossen und jetzt läuft er im Testbetrieb.

Der Kabeltuner geht immer noch nicht, ist aber nicht tragisch, da ich das Gerät nur am SCART-Anschluss benutze. Analoger Antennenempfang funktioniert aber.

Ich hoffe nur, dass er jetzt nicht wieder mit dem Knallen im Betrieb anfängt. Dafür muss ich das Gerät noch ein paar Tage testen, denn das Knallen war vorher höchstens 1-2 Mal am Tag.

Sieht aber bis jetzt ganz gut aus, mein erster selbst reparierter Fernseher!

Ich möchte mich nochmal für alle Tipps bedanken, ihr habt mir echt weitergeholfen.

Edit: Das Knallen beim Abschalten ist aber geblieben. Und es kommt vom Lautsprecher, wie ich jetzt festgestellt habe (mit eingestecktem Kopfhörer abgeschaltet).
 
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