Yamaha YST-SW800 geglückte Reparatur - aber noch ein paar Fragen

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Der Andi

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Hersteller: Yamaha

Typenbezeichnung: YST-SW800

kurze Fehlerbeschreibung (2-3 Worte): geglückte Reparatur - aber noch ein paar Fragen

Meine Messgeräte::
Analog/Digital Voltmeter
Oszilloskop

Schaltbild vorhanden?:
Ja, als PDF



Schönen guten Tag

Gerne hätte ich den bereits bestehenden Artikel weiter geführt - leider ist dieser geschlossen.
Kurz ein paar Worte zum Verfasser des letzten Beitrags...
Ich vermute, dass die beiden 100yF Elkos, im Netzteil, Kapazitätsverlust haben und es nun nicht mehr schwingen möchte.
ferner würde ich die beiden 1 Ohm/3W Widerstände prüfen.

Ok - nun zu meinen paar Fragen.
Ich habe den Yamaha erhalten mit zwei völlig zerstörten Leistungstransistoren vom Netzteil. Die Widerstände 1 Ohm/2Watt waren hinüber wie auch die beiden 100yF Elkos.
Auf der Endstufenplatine war ein Leistungstransistor abgeraucht wie auch die 1 Ohm/2W Widerstände.

Messungen am TP1 u TP2 hatten allerdings nur 10mVDC, statt der geforderten 50-250mVDC. Das habe ich so justiert das ca 130mVDC anliegen.

Jetzt läuft der Amp wieder und ich erhalte am Ausgang auch einen sauberen Sinus - bei eigespeisten 100Hz/0.775mV.
Das geht bis ca 100V Peak/Peak und dann scheint eine Begrenzung aktiv zu werden. - Soweit für mich als Anfänger alles normal.

Ich sollte erwähnen, dass ich eine 100W Glühlampe in Reihe zur Spannungsversorgung geschaltet habe.

1. Frage:
Beim Test mit Musik über den Cinch-Input mit einem IPOD habe ich festgestellt, dass bei lauten Bassschlägen (Vol-Poti 80%) die Glühlampe zu leuchten beginnt. Die grüne LED der Front dunkler wird und sich ggf. der Amp/Relais abschaltet - schaltet sich aber nach wenigen Sekunden alleine wieder zu.
Da ich nicht sagen kann mit welchem Pegel der IPOD die Vorstufe "befeuert", kann ich auch nicht sagen ob das Abschalten normal ist - weil Überlastung oder ob ein defekt im Netzteil vorliegt oder ob das Netzteil generell etwas schwach ist??

2. Frage:
Ich stelle einen Unterschied im Ausgangspegel fest wenn die "Phase Rev. Schalter" betätigt wird.
Liegt da noch ein Defekt vor? - Denn der Schalter sollte doch lediglich die Phase um 180 Grad drehen? - Und sollte bestenfalls den selben Effekt haben wie wenn man die Anschlüße am Lautsprecher vertauscht?!

Ich freue mich auf zahlreiche und freundliche Antworten.

Der Andi
 
Lötspitze

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Hallo!
Zu:
1.: Wenn Du da immer noch die 100W Glühlampe vorgeschaltet hast...und der Verstärker z.B. 100 W benötigt (Bass...), dann hast Du nur die 1/2 Versorgungsspannung, kein Wunder, daß da alles zusammenbricht.
2. : Daß da der Pegel gleich sein sollte, nur 180° verdreht, hätte ich auch erwartet. Vielleicht kleine Abweichungen der verbauten Komponenten in diesem Umschaltkreis, daher die Änderung. Ist das so viel daß es wirklich stört?
 
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Der Andi

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Hallo Lötspitze

Zu1:
Ok, das ist mir schon fast peinlich - da hätte ich echt selbst drauf kommen können :-/

Zu2:
Man sieht dem Lautsprecher eine erhöhte X-Auslenkung an. Ich werde das mal mit dem Oszi überprüfen und mich wieder melden.
Könntest Du mir bitte sagen welche Bauteile ggf. zu überprüfen wären?

Vielen Dank.
 
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Hallo!
zu 2: Das kann ich leider nicht, kenne die Schaltung ja nicht und habe auch keine Schaltplan. Müßtest Du schon selber finden, eben in der Nähe von diesem Schalter.
 
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Der Andi

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Hallo Lötspitze

Der Vollständigkeit halber habe ich den Ausschnitt der Schaltung beigefügt.
Bei meinem "Glück" ist es das IC

Ein schönes Wochenede.

Der Andi
 

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Problem Spannungsversorgung

Schönen guten Morgen

Aktuell scheint es ein neues Problem zu geben.
Als ich den Amp abends ausgemacht hatte, lief er bis dahin. Am nächsten morgen war festzustellen, dass nur das Relais (201) auf der PSU Platine geschaltet hat. Normal schaltet zeitverzögert auch das Relais der Verstärkerplatine zu.
Und am Kühlkörper von Q202-Q205 nimmt die Wärmeentwicklung zu.

An den TP1/TP2 der PSU Platine habe ich 150V DC gemessen. habe erst zu spät festgestellt, dass hier eine getaktete Spannung von 280Vp-p anliegen muss.

Was ich für falsch halte sind die Spannungen an den Punkten C u. D
Am Pkt "C" liegt eine getaktete Spannung von 6,3Vp-p bei 12,7 KHz an
Am Pkt "D" liegt eine getaktete Spannung von 0,9Vp-p bei 13,5 KHz an
Sehe ich das richtig, dass "C" ca 200-250V-p-p und "D" ca 30Vp-p betragen muss ?

Die beiden Widerstände R214/R215 lassen sich Spuren von dünnen Rissen erkennen.
Da die Werte in Ordnung sind habe ich denen keine weitere Beachtung geschenkt. Aber wäre es denkbar, dass die im Betrieb nicht richtig arbeiten?

Einen schönen Sonntag.
 

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Hallo!
Erstmal zur Phasenumkehr-Stufe, prima, daß Du da den Schaltplan eingebettet hast:
Das ist eine Standard-Schaltung für einen Operationsverstärker, der entweder als invertierend oder eben nicht invertierend betrieben wird, je nachdem, wo das Signal angelegt wird. Alle Widerstände sind gleich groß (10 kOhm), damit Verstärkung = 1. Mal alle Widerstände druchmessen und auch den Kontakt gegen Masse des Schalters, in entsprechender Stellung. An einen Fehler des OpAmp glaube ich nicht, dann würde da eher gar nichts mehr am Ende ankommen.
Beim Netzteil...vor allen Dingen: VORSICHT, lebensgefährliche Spannung, auch nach Netztrennung!. Meinen u.a. Hinweis beachten!
An TP202 gegen TP201 mußt Du eine hohe Spannung messen können, >200 V, getaktet. Da dies ein Schwingkreis-Schaltnetzteil ist kannst Du u.U. mit Deiner Messerei dieses "ausbalancierte" Gebilde von Induktivität und Kapazitäten verändert haben, also 100:1 Tastkopf verwenden, wenn vorhanden. Achtung, TP201 ist NICHT gleich Erde! Hast Du mit den 2 Kanälen eine Differenzmessung gemacht, oder wie hast Du gemessen?
Die Ausgangsspannungen an D: Warum sollten da 200V auftauchen, hast du einen Röhrenverstärker? An C und D sollten die Betriebsspannungen der dort angeschlossenen Stufen zu sehen sein, als Spitzenspannung + Diodenfluss-Spannung, denn nach den Steckern im Bild kommen sicherlich Gleichrichter und Glättungs-ElKos...ohne die das Netzteil bitte NIE betreiben!
Ferner sollte die Frequenz identisch sein, den es gibt nur 1 Takt in diesem Netzteil.
Punkt D mit 0,9 V ist natürlich definitiv zu wenig. Gegen welche Masse hast Du das gemessen? WQenn an "C" eine vernünftige Spannung ankomt und an D nicht dan ist dort ein Kurzschluß oder der Trafo defekt, denn dei Spannungen sind ja, magnetisch, miteinander verkoppelt und über das Windungsverhältnis definiert. Mal die Belastung im Kreis "D" HINTER den Gleichrichtern, die auf Stecker C8202 folgen, messen. Dazu warten, bis Dein Meßgerät den Glättungskondensator aufgeladen hat.
Diese sekundären ElKos (also hier: Nach "C" und "D" + Gleichrichter) sind übrigens gerne Kandidaten ihn Schaltnetzteilen, die altern udn dan ausgetauscht werden müssen. Auch mal die Gleichrichter durchmelssen. Da dort ja Stecker vorhanden sind kannst Du leicht ohne den angeschlossenen Trafo messen.
 
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Der Andi

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Hallo

Ich würde mich erst einmal der Reparatur der Spannungsversorgung annehmen wollen.
Das mit der Phasenumkehr mach ich im Anschluss.

Ok...
An TP202 gegen TP201 mußt Du eine hohe Spannung messen können, >200 V, getaktet. Da dies ein Schwingkreis-Schaltnetzteil ist kannst Du u.U. mit Deiner Messerei dieses "ausbalancierte" Gebilde von Induktivität und Kapazitäten verändert haben, also 100:1 Tastkopf verwenden, wenn vorhanden
Richtig. Lt. meinen Unterlagen soll die Spannung 280Vp-p sein. Da ich das erst später gelesen habe, hatte ich nur mit einem Multimeter 150VDC gemessen. Messung mit Oszi bleibe ich noch schuldig. Allerdings habe ich ur einen 1:1 bzw 10:1 Tastkopf. Und im Moment auch nur einen Tastkopf überhaupt. Kann also grade keine Parallelmessungen machen.

Hast Du mit den 2 Kanälen eine Differenzmessung gemacht, oder wie hast Du gemessen?
Du meinst TP202 und TP201 jeweils einzeln gegen Gehäusemasse/Erde ? Nein, ich habe nur untereinander gemessen. So steht es zumindest in den Unterlagen.

Die Ausgangsspannungen an D: Warum sollten da 200V auftauchen, hast du einen Röhrenverstärker?
Nein natürlich nicht. Auf dem Plan des Netzteils sind unten rechts zwei Ausschnitte vom Oszi. Unter Pkt"C" hat jede horizontale Linie 50V. Das würde auch die Eingangsspannung auf dem hier neu angehängten Dokument bestätigen (unten links)

denn nach den Steckern im Bild kommen sicherlich Gleichrichter und Glättungs-ElKos...ohne die das Netzteil bitte NIE betreiben!
Genau, je 2 Dioden im TO... Format und je 2 Elkos.
Ich habe schon gemerkt, dass wenn man die Last am Netzteil weg nimmt, keine ordentliche Messung möglich ist. Ferner steigt die Frequenz auf ca 40 KHz.

Mal die Belastung im Kreis "D" HINTER den Gleichrichtern, die auf Stecker C8202 folgen, messen. Dazu warten, bis Dein Meßgerät den Glättungskondensator aufgeladen hat.
Wie genau mache ich das?

Diese sekundären ElKos (also hier: Nach "C" und "D" + Gleichrichter) sind übrigens gerne Kandidaten ihn Schaltnetzteilen, die altern udn dan ausgetauscht werden müssen. Auch mal die Gleichrichter durchmelssen. Da dort ja Stecker vorhanden sind kannst Du leicht ohne den angeschlossenen Trafo messen.
Du meinst vermutlich D47-D50 und C42-C45 ??
Was mir im Moment auffällt... Warum haben C46, C47 unterschiedliche Werte?

Vielen Dank für die ausführliche Hilfe
 

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Hallo!
Mit dem SOzilloskop, was ja an seiner Masse geerdet ist über den SchKo-Stecker, kannst Du nicht einfach die Masseklemme an TP201 klemmen, damit würdest du einen Kurzschluss verursachen...wenn Du Deinen Verstärker nicht über einen Trenntrafo betreibst. Mit einem normalen Mulitmeter wirst du ca. 30 kHz nicht vernünftig messen können, das geht also auch nicht.
Jetzt kennen wir also die Versorgungsspannungen. Die mal einfach mit einem Multimeter messen, jeweils über die Kondensatoren, +B/-B (111V/112V), die -/-12V Versorgung jeweils vor (+/-15,3 V) und hinter den Reglern. Warum da einmal 10 µF und einmal 100 µF angegeben sind...keine Ahnung, vielleicht sehr unterschiedliche Belastung oder die Folge-Schaltung hat nochmal entsprechende Glättung...oder ein Druckfehler.
Alle Dioden mal durchmessen im Dioden:Messmodus. Stecker abziehen und jeweils die Flußspannungen ermitteln. Sollten so ca. 04-0,5 V sein, Schottky-Dioden.
Mit dem Oszi kannst Du mal die Spannungen VOR den Dioden gegen Masse messen. Sollten jeweils Rechteckspannungen, positiver Anteil entsprechend den Ausgangsspannungen, mit negativen Anteilen.
 
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Der Andi

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Schönen guten Abend

Mit dem SOzilloskop, was ja an seiner Masse geerdet ist über den SchKo-Stecker, kannst Du nicht einfach die Masseklemme an TP201 klemmen, damit würdest du einen Kurzschluss verursachen...wenn Du Deinen Verstärker nicht über einen Trenntrafo betreibst.
Ja, ich mache Messungen mit Oszi immer mit Regel/Trenntrafo.
Den Stecker, CB201, für die +/- Betriebsspannung habe ich abgezogen, da ich raus gefunden habe das dann die Spannungsversorgung nicht mehr zusammenbricht.
Auch das Relais, was über Stecker CB202 versorgt wird, wird nun angesteuert.
Bedeutet das deine Theorie stimmt, und ein Defekt der beiden Dioden oder Elkos vorliegt.

Die folg. Messungen habe ich also ohne Stecker CB201 gemacht.
Zwischen TP1/TP2 habe ich ca 360Vp-p. Lt Plan soll die Spannung bei 280Vp-p liegen. Die Flanken bekomme ich nicht sauber eingestellt. Ich vermute, dass es daran liegt weil am Netzteilausgang eine Last fehlt.
 

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Dann habe ich am CB202, also am anderen Stecker, gemessen und habe auf beiden Wegen ca 32Vp-p bei 40KHz.
Das sieht meiner Meinung nach gut aus.
Als letzte Messung (wieder mit angesteckter B+/- CB201), schaltete das Relais ab messe ca 6,5Vp-p an beiden Wegen.

Werde morgen die Bauteile auslöten und prüfen.
 

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Hallo!
Erstmal Applaus für den Trenntrafo! :clapping:
Das sieht nach Kurzschluß in dem Bereich aus, der mit der hohen Spannung versorgt wird, also ist das Netzteil selber wohl die falsche Fährte. Hangel Dich mal "ohmsch" in diesem B+/- -Bereich durch (+/-111V...). Da sitzt wahrscheinlich die Endstufe dran und dort hast Du einen sauberen Kurzschluß. Gerne die Endstufen-Transistoren. Vielleicht kannst Du bestimmte Schaltungsteile außer Betrieb nehmen, aber Diodenmessungen an den Transistoren wären das einfachste, sofern da nicht Verstärker-ICs eingesetzt sind.
 
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Der Andi

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Hallo

Das sieht nach Kurzschluß in dem Bereich aus, der mit der hohen Spannung versorgt wird, also ist das Netzteil selber wohl die falsche Fährte.
Also denkst Du das es auch nicht D47, D48 bzw C42, C43 im Plan "PSU_2" ist?

Hangel Dich mal "ohmsch" in diesem B+/- -Bereich durch (+/-111V...).
Da fehlt mir jetzt die Erfahrung um zu verstehen wie Du das meinst.

Da sitzt wahrscheinlich die Endstufe dran und dort hast Du einen sauberen Kurzschluß. Gerne die Endstufen-Transistoren.
Das ist richtig. Da hatte ich vor kurzem erst einen 2SK2378 Endstufentransistor und 2 defekte 1 Ohm/2W Widerstände gehabt. Die Endstufentransistoren sind nicht einfach zu bekommen. Meist nur in England bzw China.
Wäre aber komisch wenn genau dieser 2 SK2378 wieder durch wäre.

Viele Grüße
 
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Guten Abend

Haben einen weiteren defekten K2378 Endstufentransistor ausgemacht - im Schaltbild rot. Der andere K2378 im blauen Kasten war in der Vergangenheit mal defekt gegangen.
Habe vorsorglich alle im Umfeld liegenden Bauteile kontrolliert - grüne Umrandungen.

Jetzt will ich sehen wo man schnellst möglich den K2378 herbekommt und dann die Vergleichsmessung an den Pukten A/B vornehmen.

Beim Netzteil...
Dioden sind in Ordnung und die Elkos haben 410yF (Soll=470yF) Ich denke das geht in Ordnung.

Einen schönen Abend.
 

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Hallo!
Na, doch was gefunden, Gratulation. Wird schwierig,, solche Junction-FETs werden eher seten eingesetzt in neueren Schaltungen.
Was ich nicht weiß ist, in wieweit auch hier eine Paarung notwendig ist, wie bei Bipolar-Transitoren in Endstufen bzgl. der Stromverstärkung. Aber das wird es evtl. eher noch seltener geben, ausgenommen wenn es Angebote für genau diesen Verstärker gibt.
In jedem Fall an den Abgleich des Ruhestroms (Idling Current Adjustment) denken!

In einem französischen Forum wird der Transitor als
K2358 introuvable
`= "unfindbar" beschrieben, genau für Deinen Verstärker-Typ.
Vielleicht hast Du ja mehr Glück, sei Dir gewünscht!
 
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Hallo

Habe lange nichts von mir hören lassen. - Liegt daran, dass der Amp seit einer Woche im Wohnzimmer steht und läuft.
Den weiteren def. K2378 hatte ich ebenfalls in England bestellt.

Ich habe noch ein paar Fotos von Messungen angehängt... z.B. die vom Ruhestrom.
Im wirklichen Ruhemodus liegt der Wert jetzt bei ca 25mV - angepeilt waren 50mV - habe ich aber nicht eingestellt bekommen.
Der zweite Wert, 106mV, wird bei Vollaussteuerung (100Hz/2,2V) erreicht.
Der Abgleich des Netzteils war auch nur bedingt möglich (siehe Foto). Leider bekomme ich die "Spitzen" nicht parallel eingestellt.

Das Problem mit dem erhöhten Pegel bei Phasenumkehr der Vorstufe ist nun auch keins mehr.
Vermutlich war das schon eine Auswirkung des defekt gehenden K2378 - genau lässt sich das nicht mehr sagen.

Grundsätzlich läuft der Subwoofer gut. Kein Brummen-auch nicht bei hohen Lautstärken. Kaum Wärmeentwicklung.

Einen schönen Abend - und ganz vielen Dank für die Ratschläge!
 

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Das hört sich gut an, möge das Teil noch lange funktionieren. Jetzt weißt Du ja, wie du eventuellen weiteren Fehlern auf die Spur kommst.
Danke jedenfalls, daß du so einen schönen Bericht geliefert hast mit Bildern. :clapping:
_> Da vergebe ich mal gerne ein Karma-Pünktchen.
Das machen leider nicht alle Anfragenden so und viele Themen verschwinden im Nirwana, ohen daß man weiß, was draus geworden ist. Freut mich also, daß die Hilfe erfolgreich war.
 
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