Wäsche: müffelt, riecht, stinkt, weise Flecken, Rückstände..

Diskutiere Wäsche: müffelt, riecht, stinkt, weise Flecken, Rückstände.. im Forum Reparatur Waschmaschine im Bereich Reparaturtipps weiße Ware - Oft kommt es zu Problemen mit dem Waschergebnis wie in der Überschrift beschrieben. Vorab gleich mal etwas Grundsätzliches. Nein, die Hersteller...
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Bau-Knecht

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Oft kommt es zu Problemen mit dem Waschergebnis wie in der Überschrift beschrieben.

Vorab gleich mal etwas Grundsätzliches. Nein, die Hersteller der Waschmaschinen sind daran nicht Schuld!
Sondern unser unschätzbares Vertrauen in deutsche Hausfrauenwerbung.
"Viel hilft viel" Dem ist leider nicht so! Sondern genau das Gegenteil des erwünchten Reinheitswahns vieler Frauen und auch Männer beschert uns die "Überdosierung".

Eigentlich sollten Werbungen von Waschmitteln mit dem Spruch,
"weniger ist oftmals mehr" beginnen.
Warum das nicht so ist, ist wohl klar. Stell dir einfach vor, DU würdest Waschmittel produzieren. Dann wolltest DU so viel wie möglich davon verkaufen. Soviel zu den Angaben der Hersteller.
Einen sehr schönen Beweis dafür liefert die Internetseite von "_enkel" Hier die Kopie des Textes:
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TIPPS BEI RÜCKSTÄNDEN
Zeigen die Textilien nach dem Waschen helle streifenförmige Ablagerungen oder feine Waschmittelkrümel, kann das vor allem eins bedeuten: Es sind Waschmittelreste zurückgeblieben, die sich beim Waschen nicht aufgelöst haben. Waschen Sie die Textilien dann ein weiteres Mal ohne Waschmittel und beladen Sie die Trommel nur gering.
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Toll! Wo steht verwenden sie nicht so viel Waschmittel? Nein da steht, sein sie Umweltbewusst und sparen sie Kosten in dem sie die Wäsche noch mal waschen sollen............................OK!
OK steht in diesem Fall aber für ohne Kommentar!


Reklamation:
dass Waschmaschine, aber auch die Wäsche nach dem Waschen unangenehm riecht- stinkt. Kunden beschreiben diesen Geruch als faulig-muffig.

Die Ursache hierfür kann unterschiedlich sein, nachfolgende Info beschreibt davon einige.

In den meisten Fällen lagern sich Waschmittel und Eiweiß-Fettrückstände vor allem am Flusensieb (Klammerfalle oder Fremdkörperfalle), in der Türmanschette, unter der Türmanschette am Übergang zum Laugenbottich aber auch auf der Rückseite der Trommel- am Trommelkreuz ab (für Kunden nicht sichtbar).
Vor allen ist es wichtig den Waschmittelkasten raus zu nehmen ihn und das innere REGELMÄSSIG zu reinigen. Die Ablagerungen dort sind Schimmelkulturen.

Bisher wurde herausgefunden, dass die Hauptursache für diese Art Reklamation an:
- sehr häufig verwendeten Kurzprogrammen,
- an niedrigen Waschtemperaturen
- aber auch an Unter- bzw. Überdosierung des Waschmittel liegen kann.
-In vielen Fällen wird aber auch über permanenten Einsatz von Flüssigwaschmittel berichtet.

Als Lösung des Problems kann dem Kunden folgendes empfohlen werden:

1. Wird das Problem durch den Kunden geschildert, raten Sie ihm, dass er zunächst das Flusensieb reinigt und mit warmen Wasser abspült und trocknet.

2. Als nächstes wird der Waschmittelkasten herausgenommen und ebenfalls gründlich gereinigt. Auch innen in der Maschine!

3. Die Gummimanschette an der Tür mit Spüli und Lappen richtig ausscheuern. Vor allem in der Falte.

4. Zur Reinigung des Laugenbehälters und der benötigt der Kunde einen Waschmaschinen- Reiniger (Zitronensäure geht klasse). Dieser Reiniger wird entsprechend Packungsaufdruck dosiert, es wird ein 60°C Buntwaschprogramm eingestellt - dieses lässt man komplett ohne Wäsche ablaufen. Gegebenenfalls den Reinigungsvorgang wiederholen.
Bei Zitronensäure 1,49 bei DM Drogerie 2-3 Esslöffel in den Waschmittelkasten, Kochprogramm und los.

5. Waschen Sie Koch- und Buntwäsche (Baumwolle, Leinen) auch einmal mit einer höheren Temperatur, als 40°C, beachten Sie hierzu die Kennzeichnung auf dem Wäscheetikett.

6. Verwenden Sie für diese Wäsche ein Vollwaschmittel, da deren Zusammensetzung sich von kompakten und Flüssigwaschmitteln unterscheidet.

7. Dosieren Sie das Waschmittel entsprechend der Maschinenbeladung. WER HAT DAS SCHON MAL GENAU GENOMMEN!?
Wenigstens für eine Wäsche sollte man es mal machen damit man sieht dass man zu viel Waschmittel verwendet.
- Wäsche wiegen! Man täuscht sich da sehr beim Gewicht.
- Verschmutzungsgrad ist meist nur getragen, also gering
- Jetzt nach Angabe dosieren Minus 15-20%. Das sind die Prozente die der Hersteller schneller verdienen will.
Interner Hinweis: Beachten Sie bitte, das die Fernsehwerbung „ Schalten Sie öfter mal runter auf 40 oder 30°C nicht aus dem Hause der WaMa Hersteller stammt.

8. Es kann auch zu braun/grünlichen Belägen in der Manschette kommen, vor allem auf der linken Seite der Manschette. In diesen Fällen kann es notwendig sein, die Manschette zu wechseln.



Meine persönliche Erfahrung und Anmerkung:
Das verglibbern des Waschmittelkastens vermeidet meine Holde indem sie, auf mein anraten hin, das Waschmittel gleich mit in die Trommel gibt. Weil wie bekannt Vorwäsche ja nicht mehr großartig gebraucht wird ist das kein Problem.
Versüfften Weichspüler verwenden wir so nicht, also bleibt dort oben im Kasten alles sauber. Selbst wenn der Kasten sauber ist, im Einfüllknie oder Schlauch, sitzt das Zeug auch.
Weiter zur Dosierung. Waschmittelhersteller wollen bekanntlich auch leben, und zwar GUT. Und wie geht das relativ einfach? Ich gebe mal auf der Verpackung bisschen mehr an als nötig. Meist steht da leicht verschmutzt, mittel und stark. Jetzt überleg mal, 80% der Wäsche ist doch nur getragen und müffelt vielleicht bisschen vor sich hin. Sie ist aber nicht verschmutzt im Sinne der angaben auf dem Waschmittel. Und wenn du jetzt noch an die Menge der Wäsche denkst kommt es zum nächsten Fehler. Nein das sind nicht 5 KG !!!

Also Dosierung!
Mach dir einmal die Arbeit......
- Erfrage beim Wasserversorger den Härtegrad
- Entscheide Verschmutzungsgrad richtig (Kleidung getragen-leicht Verschmutzt)
- Jetzt das Zeug mal auf die Fußwaage, die deine Frau bestimmt hat.
- Und jetzt Waschmittel nach Angabe genau dosieren, minus der 20% Waschpulver die zum Verdienst der Hersteller angegeben sind.

Fazit:
- Schmodder setzt sich nicht mehr an. Weil Waschmittel komplett gebraucht und somit verbraucht wird.
- Geld gespart
- Keine Waschmittelrückstände in der Wäsche (somit kein muffeln)
- Glückliche Gattin!
 
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Rudi 1956

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Klasse Beitrag.

Deckt sich mit meinen Erfahrungen.

Bitte noch eine Anmerkung zu Calgon :P
 
Bau-Knecht

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Rudi 1956 schrieb:
Klasse Beitrag.

Deckt sich mit meinen Erfahrungen.

Bitte noch eine Anmerkung zu Calgon :P

Eine Anmerkung zu Calgon.......................
Ja wo fang ich da an?
1. Heutige Legierungen von Heizstäben setzen kein oder nur gering Kalk an
2. In vielen Jahren habe ich noch NIE einen von KALK zerfressenen Schlauch gesehen.
3. Geld verdient sich an Besten mit der ANGST der Leute. Wie mit Angst, Unwissenheit und Aberglaube Geld, und somit Macht bewahrt wird, zeigen viele Beispiele in der Geschichte der Menschheit. (Katholizismus.......WENN DU NICHT! DANN!)
4. Wasserenthärter und Entkalker sind selbst im billigsten Pulverwaschmittel enthalten. Ich sage EXTRA Pluver! Wer immer flüssig nimmt, sollte so ca. 3-4 mal im Jahr zum Entkalker greifen.

Werbung!
Ohhhhhhhhhh ihre Waschmaschine ist total verkalkt, die muß ich leider mitnehmen.
- Frage:
Wenn er den "Verklakten" Heizstab in der Werbung schon einmal ausgebaut hat (ca. 10-20 Min. je nach Typ)................................
warum muß er dann zum Einbau die Maschine mitnehmen?
- Antwort:
ANGST (Verarschung)

Kundendienst:
- Die Maschine muß ich mit in die Werkstatt nehmen.
- Antwort:
- Sie als Kunde sollen nicht sehen wie einfach und oft schnell die Rep. ist.

Anmerkung:
Es gibt einige Geräte wie z.B. Miele wo ein Lagerwechsel vor Ort kaum machbar ist. Aber alle anderen Reparaturen lassen sich vor Ort durchführen.
 
Bau-Knecht

Bau-Knecht

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Unterschied zwischen Flüssig- und Pulverwaschmittel
Worin besteht der Unterschied zwischen Flüssigwaschmittel und Pulver?
Generell gilt, dass qualitativ gleichwertige Flüssigwaschmittel und Pulver sich in der Waschleistung kaum unterscheiden, solange sie entsprechend der Dosieranleitung auf der Packung eingesetzt werden. Trotzdem gibt es einige Unterschiede:
Flüssigwaschmittel können auf Grund ihrer etwas anderen Zusammensetzung Fett oft etwas besser lösen als Pulver. Daher eignen sie sich auch besonders gut zur Fleckenvorbehandlung per Hand. Außerdem bleiben keine weißen Waschmittelrückstände auf der Kleidung, wie das bei Pulvern gelegentlich der Fall sein kann. Sie enthalten kein Bleichmittel, weshalb bestimmte bleichbare Flecken nicht entfernt werden können.
 
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petzi-mg

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Zum Thema muffelige Wäsche möchte ich noch etwas anbringen/fragen.

Ich habe das Problem ebenfalls, allerdings nur bei bestimmten Wäschestücken, besonders dunkelblaue bzw. schwarze T-Shirts riechen nach dem Waschen gottserbärmlich (gewaschen bei 40°).
Trocknet die Wäsche, ist der Geruch erstmal wieder normal, wird die Wäsche aber feucht, tritt der Geruch wieder auf.
Das Problem war noch nicht da, als die T-Shirts neu waren. Das Problem verschwindet auch nicht, wenn die Wäsche in anderen Waschmachinen gewaschen wird.
Weisse Wäsche (60°) oder zum Beispiel Jeans (40°) sind dagegen kein Problem und riechen immer ganz normal wie sie sollten.

Eine verschmutzte Waschmaschine o.ä. fällt als Ursache daher wohl aus.

Gibt es dazu eventuell eine Idee zur Ursache oder eine Lösung?
 
J

JuergenW

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Hallo,

wir haben folgendes Problem.
Manchmal sind bei einzelnen Wäschestücken nach dem waschen braune Flecken zu sehen. Diese lassen sich mit Rostfleckenentferner entfernen. Wie kann so etwas vermeiden? Es kann nicht an der Wasmaschine liegen, weil unsere vorherige Waschmaschine die gleichen Probleme vorhanden waren.

Jürgen
 
C

Crishan

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@Bau-Knecht:
Zunächst einmal DANKE für diesen hervorragenden Beitrag.
Dieses Forum habe ich über Google gefunden, wobei ich eigentlich
nach etwas ganz anderem gesucht hatte (Wer stellt Privileg WaMas her...)

@petzi-mg
EXAKT dieses Problem habe ich auch!
Endlich einmal jemand, der das auch kennt!
Es äußert sich sich bei mir derart, dass die Wäsche beim ersten Tragen,
auch wenn ich schwitze, keinen Muffel-Geruch hat.

Sobald diese aber gewaschen wurde (ich trage fast nur dunkelblau oder
schwarze Baumwoll T-Shirts und Hemden), fängt die Wäsche beim
Schwitzen an zu stinken. Bis jetzt mußte ich mir den Vorwurf anhören, dass
es daran läge, dass ich Wäsche, in der ich schwitze, nicht sofort wechsle
(was ja nun nicht überall möglich ist).

Der Geruch erinnert an einen nassen Feudel; Um den Geruch zu beschrei=
ben, muss ich hamburgisch benutzen: Es riecht "spakig", wie wir hier
sagen. Ich habe keine Lösung, wie dieser Geruch aus der Wäsche
herauszubekommen ist.

Ist es bei Dir auch Baumwollwäsche?
 
P

petzi-mg

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@ Crishan
Ja, bei mir ist es auch immer Baumwollwäsche! Die Ursache ist mir leider nicht bekannt, mein Freundin hat mich aber vor einigen Tagen auf eine einfache Lösung gebracht! Hat tatsächlich funktioniert!!!

Wasche die stinkigen Sachen einfach mal statt mit Waschpulver mit 5-6 Kaiser-Natron Tabletten bzw. 4-5 gestrichenen Teelöffeln Kaiser-Natron Pulver.
(Kaiser-Natron = Natriumhydrogencarbonat, auch doppeltkohlensaures Natron, Natrium-Bicarbonat oder auch Baking Soda genannt. Gibt es in jedem Supermarkt, meist in der Lebensmittelabteilung bei den Backzutaten, kostet auch nicht viel). Einfach beim Waschen mit in die Trommel geben.

Ich mach es jetzt so, dass ich die problematischen Wäschestücken im Vorwaschgang mit Natron wasche (3-4 Tabletten).
 
C

Crishan

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Danke für den Tipp mit dem Natriumhydrogencarebonat :-)

Um Dich richtig zu verstehen, Du gibst das NaHCO3 in das Vorwäschefach,
für den normalen Waschgang nimmst Du dann Waschmittel, richtig?

Da dieser Mief bei mir leider _alle_ meine dunklen T-Shirts betriff, werde
ich da einiges zu waschen haben (bekomme zu Weihnachten eine WaMa
geschenkt).
 
O

Olli-Molli

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stinkende Wäsche

Hallo petzi-mg, hallo Crishan,

es liegt weder an dunkler oder schwarzer baumwolle oder irgendeinem Waschmittel, das größte Problem gerade im Winter ist die zu lange Trockenphase. Wenn die Wäsche nach dem Waschen den ganzen Tag in der Maschine rumgammelt :evil: (evtl. wird sie auch mal vergessen :!: :!: ) und dann noch 2-3 Tage auf der Wäscheleine zum trocknen hängt dann würde ich auch stinken. Versucht es mal mit kürzeren Trockenzeiten, dann ist es vorbei mit der stinkenden Wäsche. Und da ist es egal ob schwarze, weiße oder bunte Wäsche.

Gruß von Einem bei dem die Wäsche niemals stinkt.......... :-D
 
K

KurzschlußThomas

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Hallo Leute,

ich bin neu hier und muß feststellen, daß dies hier ein tolles Forum ist.

Ich schreibe gerade hier in diesen Thread, weil ich hier endlich mal jemanden gefunden habe, der zu dem ganzen Blödsinn mit Kalk und Waschmittelmengr endlich auch mal öffentlich etwas vernünftiges schreibt.

Ich danke daher Bau-Knecht für seine wirklich guten und absolut zutreffenden beiträge zum Thema.

Ich bin selber seit meinem 15. Lebensjahr. und das ist schon 27 Jahre her, mit der Elektrotechnik verbunden.
Damals habe ich die berufsfachschule besucht, ich kann aber bestätigen, daß mir in all den Jahren noch nie eine WaMa mit Kalkschaden begegnet ist.

Schäden an Heizungen oder Schläuchen zur und von der Laugenpumpe hatte ich in all den Jahren nur insgedammt viermal.
Dabei waren drei Maschinen, wo jeder Wäsche Calgon beigefügt wurde und eine Maschine hatte sich durch falsche befüllung verabschiedet.
Die Trommel hatte sich beim Schleudervorgang ausgehangen und während dem Tanz durchs Badezimmer sind die Anschlüsse der Heizstäbe abgebrochen.

Einen wirklichen Kalkschaden habe ich noch nie gesehen.

Eine WaMa habe ich in all den Jahren auch nur einmal vom Kunden mit zur Werkstatt genommen, dies aber, weil Trommellager sowie ein Motorlager defekt waren und ich nicht die nötigen Werkzeuge dabei hatte die Lager vor Ort zu wechseln.
Der Kunde hat natürlich nur den Preis vor Ort bezahlen müssen.
Die 10 Minuten für den Lagerwechsel hat mein damaliger Chef sich mit einem Kaffee jeweils für mich und für sich bezahlen lassen.

Ich denke das war ein fairer deal.

Zu den muffigen Wäsche.

Das mit Natron habe ich schon gehört, aber in der Praxis nie ausprobiert.

Ich habe bisher, wenn trotzallem Muff in der Wäsche war, eine aufgeschnittene Zitrone mit in die Trommel gelegt.
Das ist mir allerding auch nur in den Zeiten passiert, wo ich als Hausmann nebenberuflich tätig war. :P

Um mal etwas grundsätzliches zu Schäden an Waschmischinen zu sagen.

Die Schäden die ich bisher an Waschmaschinen feststellen konnte beruhten überwiegend aus fehlbedienungen wie Trommel überladen, zuviel Kalklöser oder in selteneren Fällen unterdimensionierte Lager, bzw. deren Befestigungen.

Spitzenreiter hierbei waren früher AEG Motoren, allerdings habe ich in den letzten Jahren keine Lager mehr an AEG, Zanker, Zanussi und was sonst heute zu Elektrolux gehört, wechseln müssen.
Entweder hat man dort inzwischen nachgebessert oder ich habe zufällig einfach keinen solchen Fall mehr gehabt.

Weiter habe ich immer mal Türschalter dazwischen gehabt, wo einfach die Haltenase abgebrochen war. Dies aber querbeet durch sämtliche Hersteller.

Eine Miele habe ich noch nie reparieren müssen, die einzige Miele die ich mal reparieren sollte, hatte Wäsche in den Schlauch zur Laugenpumpe angesaugt und dadurch war die Pumpleistung sehr bescheiden.
Meine vermutung dazu, daß beim befüllen nicht darauf geachtet wurde, daß Wäsche zwischen Tür und Türdichtung hing. Somit wäre auch das ein Bedienfehler gewesen.

Vor Ort stellte ich sofort fest, daß die Pumpe arbeitet und daher eine verstopfung vorliegen muß.
Die Wäsche verhinderte das abpumpen des Wassers nicht ganz, es war nur gehemmt.

Gruß Thomas
 
R

RoZis

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Also das mit dem Müffeln der schwarzen T-Shirts kenne ich auch, ist so eine Art Spaak Geruch. Interessant, dass es an der Farbe liegen soll :o
 
J

johnny37

Neuling
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Hallo zusammen!
Ist ja ein höchst interessanetes - und für Ewigreparierer - durchewegs vergnügliches Forum...
Also, zu den Dingen, die ich hier gelesen hab:

Der Muffel ist meiner Erfahrung nach wirklich nur in dunkler Baumwolle zu finden, ein Rest der Farbe (meist ultramarin oder Ähnliches), der bei neuer Wäsche durch die Apretur (Stoffimprägnierung, die die Verarbeitung begünstigt...) verhindtert/übertüncht wird. Je schneller die Wäsche trocknet, desto weniger Müffel.....Anstatt Weichspüler (düftelt nur) normalen Speiseessig in die Weichspülkammer - entkalkt effizienter, is billiger und unterbindet auch Geruch...
Zum Gestank in der Waschmaschine: Hatte mal den kuriosen Fall, dass eine Socke sich zwischen Trommel und Außenwand vertschüsst hat, dort muffelte die unvermisst wochenlang in der Maschine dahin....
aber vielmehr Einfluss hat sicher die erwähnte Ablagerung von SCHlamm aus Waschmittelrückständen und dergl. an verdeckten Stellen in der Maschine....

Weiter so!

Johnny
 
havelmatte

havelmatte

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Hallo zusammen,
werd mal meinen Senf auch noch dazu geben. Der Beitrag von Bau-Knecht ist nicht mehr verbesserungsfähig, da stimmt aber auch alles. Kaputte Schläuche durch Kalk gehören auch der Vergangenheit an, da sich die Waschmittel grundlegend geändert haben. Verkalkte und aufgeplatzte Heizungen kommen häufig vor, zumindestens in Gebieten mit Härtebereich 3. Ich empfehle daher 1mal im Jahr das Waschgerät mit einem Schnellentkalker bei 60° ohne Wäsche durchwaschen zu lassen. Dann sind auch die Gerüche in der Maschine weg. Antikalk Tabs oder Tchibo-Kugeln sind reine Geldverschwendung.
 
N

Nicker

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müffelnde Wäsche

Hi,

also mit dem Problem der müffelnden Wäsche kämpfe ich eigentlich ständig. Oder besser gesagt meine Umgebung;-)
Ich trage zwar fast nur schwarz, aber der Geruch betrifft nicht nur schwarze Wäsche, bei mir ist das durchweg bei fast allem an dunkleren Farben.

Folgendes habe ich in irgendeinem Sportler-Forum gelesen, bei denen ist das Problem sehr bekannt:
Nach befeuchtung der Wäsche, also z.B. schwitzen, tritt ein muffiger, manchmal intensiver Gestank auf, so etwa wie "nasser Fuchs", auch schon mal ein bisschen an Ammoniak erinnernd.

Die Lösung:
Irgendeinen antibakteriellen Zusatz zum waschen benutzen, oder mal umsehen, ob es Waschmittel gibt, die sowas schon drin haben.
Es soll daran liegen, dass sich die Bakterien, die sich im Schweiss bilden, bei 40° nicht vernichtet werden und (bei Feuchtigkeit) diesen Geruch verursachen.
Und Schweiss bildet sich ständig auf der Haut, auch wenn man es nicht sieht oder spürt.

Der Beitrag von petzi-mg mit dem NaHCO3 kommt dem ja schon sehr nahe, offensichtlich werden damit Bakterien und Keime abgetötet. Irgendeiner der Sportler packt wohl zu jeder Wäsche ein kleines bisschen Sagrotan dazu und ist das Problem fast losgeworden. Es soll von Sagrotan auch ein Waschmittel geben, heisst es. Ich schau mich mal danach um,

Gruss vom Nicker
 
T

the-brad

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Ich hatte genau das gleiche Problem das ältere T-Shirts die nur mit 30° gewaschen werden dürfen nach einem halben Jahr schon nach 1 oder 2 Stunden Tragezeit anfingen muffig bzw. nach einer Mischung aus Wasschmittel und Schweiss zu stinken.

Die Lösung die Stellen unter den Armen wo viel geschwizt wird direkt mit handelsüblichen Desinfektionsspray oder halt direkt mit in die Trommel dazugeben. Klappt wunderbar.... muss man dann auch nicht bei jeder Wäsche machen.
 
W

wordsworth

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Hi,
müffelnde Wäsche (wie alter feuchter Lappen oder nasser Hund) kenne ich auch von dunkler Wäsche, immer schwarze/dunkelblaue Socken und Jeans bzw. alles Baumwolle. Dunkle Mischgewebe, die gleichzeitig mitgewaschen werden, müffeln nicht.
Den Tip mit dem Essig hatte ich schon von meiner Mutter, aber ehrlich gesagt, finde ich den Geruch beim Wäscheaufhängen nicht berauschend. Das mit dem Natron werde ich aber mal versuchen.
 
S

spollwing

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das problem könnte doch daran liegen, dass diejenigen für die schwarze wäsche kein vollwaschmittel verwenden (lieg ja ansich auch nah).

das im vollwaschmittel vorhandene natriumperborat (bzw. in fleckensalzen natriumpercarbonat) bleicht die wäsche mit aktivem sauerstoff, der bakterien etc. schon bei 40 grad c eindämmt. in colorwaschmitteln ist dieses bleichmittel nicht enthalten, daher auch kein sauerstoff...
 
A

armstrong82

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Natriumpercarbonat

Hallo Spollwing,

ich habe gerade bei Wikipedia gelesen, dass dieses Natriumpercarbonat dazu verwendet wird, die Wäsche besser vor Verfärbungen zu schützen, indem es lösliche Farbstoffe oxidiert. Ab 50°C entsteht durch Abspaltung erst der aktive Sauerstoff. Somit würde das bei 30°C und 40°C nicht sonderlich gut funktionieren.

Weiße T-Shirts wasche ich bei 60°C. Dort fiel mir auf, dass nicht nur nach dem Waschen die Wäsche noch gut riecht, sondern auch nach dem Trocknen.
Bei bunter Wäsche, die ich nur bei 30°C oder 40°C wusch, gab es nach dem Schwitzen (bis das ganze T-Shirt durch ist) diesen häßlichen Gestank nach Ammoniak.
 
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Thema: Wäsche: müffelt, riecht, stinkt, weise Flecken, Rückstände..
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