Rockford Fosgate Punch Power 500m Netzteil hat keine Leistun

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das-weberli

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Hersteller: Rockford Fosgate

Typenbezeichnung: Punch Power 500m

kurze Fehlerbeschreibung (2-3 Worte): Netzteil hat keine Leistung

Meine Messgeräte::
kein Messgerät
Analog/Digital Voltmeter

Schaltbild vorhanden?:
Ja, als PDF


Morgen zusammen



Ich hab noch eine alte Endstufe von Rockford Fosgate (Baujahr 1994). Ein echtes Schätzchen und eigentlich unzerstörbares Kraftpaket. (500Wrms @ 2 Ohm - im Endstufen Dyno gemessen mit 1154Wrms @ 1Ohm)
Ich hab sie vor über 10 Jahren geschenkt bekommen nachdem beim Vorbesitzer ein Kurzschluss bei voller Last entstanden ist.

Damals hat es die Halbe Endstufe gegrillt. Fast alle MosFets inkl. der des Netzteils hat es zerlegt.
Viele Wiederstände sowie Taktgeber (SMD) für die Fet´s waren ebenfalls weg, samt Leiterbahnen auf der Platine.
Hab mir dann damals alle Bauteile zusammen gesucht und das arme Teil wieder repariert. Leiterbahnen durch Kabel ersetzt und so weiter.
Die Endstufe erwachte tatsächlich wieder zum Leben. Und hat auch viele Jahre gut funkioniert..... Zusammen mit nem 250Wrms Subwoofer der mit 4 Ohm lief eigentlich unauffällig.

Jetzt kam gestern mal ein neuer Subwoofer zum Einsatzt, mit Doppelschwingspule und ziemlich genau 600Wrms auf 2 Ohm. Für die Endstufe sollte das kein Problem sein. Denkste....
Bei etwas höherer Last geht die Endstufe sofort in die Knie. Selbst die kleine Power LED zieht es fast ganz aus.
Diese hängt übrigens an der 18V Schiene vom Netzteil... Siehe Schaltplan)
Die Endstufe verhält sich etwas so wie mit einer leeren Batterie, allerdings holt sie sich von der Batterie keinen Strom.
Ich hab nicht mal 0,5V Spannungsabfall am Eingang Und wirklich Ampfere fließen da auch nicht.

Es scheint so als würde das Netzteil auf dem Board irgend ein Problem haben.
Die Mosfets wollen arbeiten, bekommen aber keinen Strom.
Im Übrigen hab ich sie länger mit halber Leistung laufen lassen. Die IRFZ40 scheinen davon unbeeindruckt zu sein, die werden nicht mal warm.
Vielleicht hat jemand nen kleinen Denkanstoß für mich, warum die Kiste keine Leistung hat bzw. warum sie sich keine Ampere aus der Batterie zieht.

MFG und Danke im Vorraus
 

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das-weberli

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So....

Ich hab heute mal ein Paar Messungen gemacht.
Wir wissen:

Die Endstufe zieht bei voller Belastung knapp 10A statt der 30.....80A die sie sollte aus der Batterie.
An den IRFZ40 liegen stabile 12,58V an die sich wenn man aufdreht so auf 12,52V ändern.
Die Steuerspannung an den IRFZ40 liegt konstant auf 6,48V
Die "PWM" Steuerung arbeitet konstant mit 38Khz -> sollte sie aber nicht,oder ?

Auf der Sekundärseite bricht bei Belastung die 24V Kette komplett zusammen.
Die 18V Schiene ist nur so lange Stabil , bis die 24V unter 18V abfällt.
Das Netzteil regelt nicht nach.... es scheint so als wäre die PWM Geschichte komplett fixiert. Nun fehlt mir ein bissel das Wissen.


Der IC TL594SM sollte ja der sein, der das Netzteil steuert.
Nur weiss ich nicht wie ich ihn richtig messe.
Ich habe auf Pin 1 und 2 gegen Masse gemessen jeweils 1,8-2,4V jeh nach Belastung. Vor den Widerständen (R29 / R30) sind es so ziemlich genau 25V
Die bei Belastung ja auch absacken.
Eigentlich sollte der Regler bei Spannungsabfall ja anfangen das NT auszuregeln, oder sehe ich das falsch ?

Hmm, was nun tun ?
 
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Bertl100

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Hallo zusammen,
nach meinem Verständnis arbeitet der TL594 festfrequent. Es wird nur das Tastverhältnis geändert. An Pin3 ist das Kompensations-Netzwerk angeschlossen. Die dort anliegende Gleichspannung ist ein Mass für das Tastverhältnis. Ändert sich diese Spannung bei Laständerung?
Du kannst auch direkt an den Mosfet Gates das Signal nachmessen und schauen, ob sich das Tastverhältnis ändert!

Die Spannung an den ELkos C12, C19 usw., ist die sauber? Mußt mal mit den Oszi nachmessen, ob die evtl einbricht, weil der ESR der Elkos zu hoch geworden ist.

Gruß
Bernhard
 
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das-weberli

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Nabend....

ich hab an den MosFets direkt gemessen.
Das TV ändert sich nicht. Es steht egal bei welcher Last immer gleich.
Pin 3 vom TL594 kann ich morgen mal nachmessen.

Die Spannung an 1 und 2 weiss ich das die mit runter geht.
3 hab ich nich gemessen,.
 
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Bertl100

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Hallo zusammen,

Pin 1 und 2 sind ja "nur" die runtergeteilten Rail-Spannungen (also z.B. 25V : 13).
Im Prinzip werden hier |+24V| und |-24V| aufaddiert, und dann mit der Referenz an Pin 13/14 (5V) verglichen.
Der Fehler wird verstärkt und liegt an Pin 3 an.
Ist ein normaler PI-Regler.

Gruß
Bernhard
 
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das-weberli

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Ich gehe gleich mal gucken was an Pin 3 los ist.
Theoretisch sollte sich die Spannung dort aber ändern da sie ja von Pin 2 "mitgelifert" wird.
 
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das-weberli

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Also.... hab rum gemessen
Am Pin 3 vom TL594 liegen 48mV an. Wenn man ordentlich aufdreht und die Endstufe schon am Verhungern ist werden 52mV drauf
Messe ich am Eingang vom C6 der davor sitzt, hab ich etwa 3,228V , also das was am Pin 2 anliegt.
Beim Kapazitätstest sagt mein Multimeter 101 nF ? Sollten doch .1uf sein oder ?
Zumindest steht im Schaltplan .1µf

Das Tastverhältnis, gemessen an den IRFZ´s steht fest bei 38 geht , wenn die Spannung von 26 auf 16V einbricht auf 40...42
Pin 9 unbeeindruckt auf 6,28V
 
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Bertl100

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... ich muß mur das Datenblatt vom TL594 nochmal ansehen, wie hoch der Hub an Pin3 sein muß.

Gruß
Bernhard
 
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das-weberli

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Ich danke dir für deine Unterstützung.
Von Texas Instruments gibts eine sehr ausführliche PDF von dem Teil.
 
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