Panasonic TX-28W3CM

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mackon

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Hallo Leidensgenossen, brauche ein paar Ratschläge! :oops: Habe einen "toten" TX-28W3CM Fernseher ohne Bild und Ton. Habe mir einen Schaltplan besorgt und die Fehlersuche gestartet. Habe festgestellt, dass die 200 V Ausgangsspannung des T531 Flybacktransformers vom Typ TLF 15566F nicht da ist obwohl Eingangsspannung von 168 V anliegt. Kann man daraus schließen, dass dieses Bauteil defekt ist? Oder liegt es an den vorgeschalteten Bauteilen, etwa Transistor Q 534 oder Übertrager T 528 ? Hatte schon mal jemand ein ähnliches Problem? Kann mir jemand ein paar Tipps geben? Ich weiß, dass es hier immer fähige Leute gibt! 8)
 
RHarbig

RHarbig

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Hallo,
geht die Stand By LED an?
Die 200V hast Du erst dann, wenn die Horizontalstufe anschwingt. Und das geschieht wohl nicht, oder doch? Sind alle Spannungen am Netzteil da? Unbedingt überprüfen. Dann kontrollieren, ob die Horizontalansteuerung kommt. T531 sollte erstmal außer acht gelassen werden können. Erfahrungsgemäß gehen gerne die 4 Elkos im Netzteil defekt. Eventuell vorsorglich tauschen.
Gruß
RHarbig
 
mackon

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Da mir anscheinend niemand helfen kann :( , eine andere Frage. Wie stelle ich fest, ob der Zeilentrafo defekt ist?
 
mackon

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Die Standby LED geht nicht an. Am Netzteil scheinen alle Spannungen da zu sein. Liegt's vielleicht an T528 oder Q534? T528 ist ein Übertrager, wenn ich das richtig verstehe. Auf der Primärseite habe ich eine Spannung von 28,9 V anliegen und auf der Sekunderseite kommt nur eine sehr kleine Spannung heraus. Am Collektor des Q534 habe ich 168,4 V anliegen. Weiß nicht mehr weiter! :roll:
 
Alde

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Hallo Mackon,

RHarbig hat Dir doch Tips gegeben...

Check mal die NT Elcos.

Trotzdem: BU gemessen?? -> auch mal abhängen -> Lampentest
Man sollte schon sicher sein wo der Fehler herkommt.
-> Dann gezielt suchen..

Sorry - aber bei Deinem Fehler hab ich momentan keine andre Lösung...

Gruss Alde :P
 
mackon

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Betriebsspannung liegt an! Was ist abhängen und wie macht man einen Lampentest? Es würde mir sehr weiterhelfen, wenn mir das jemand verraten würde! :(
 
Alde

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Hallo mackon,

-> Suchen Funktion hilft super weiter...

guck mal da :

lampentest

Gruss und Glück
 
mackon

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Danke, mal sehen, wie ich heute die Tipps umsetzen kann! :)
 
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Mickey S.

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Dann woll'mer mal:

Es ist schon Jahre her, daß ich dieses Teil 'mal auf dem Platz hatte. Daher kann ich mich an seine Innereien nur vage erinnern.

1a. Gibt es ein Standby-Netzteil*? Das sorgt dafür, daß der Bedienprozessor schon mal seine 5V erhält, damit man das FSG mit der FB vom Standby in Betrieb nehmen kann. Fährt das SNT hoch, wird dann aus diesem im Normalbetrieb der µP gespeist.
1b. Hat es kein Standby-Netzteil, dann wird das SNT in einer Art Burst-Modus gefahren, damit gerade mal soviel Energie übertragen wird, um ein 'ON'-Kommando am FB-Sensor zu erkennen. Dazu muß das SNT aber prinzipiell arbeiten (Schalttransistor und PWM-Ansteuer-IC müssen OK sein; an der Basis oder dem Gate des SNT-Trs. sollten kurze Schwingungspakete oszillografisch meßbar sein. Achtung: Primärmasse führt Netzpotential! Immer Trenn(stell)trafo verwenden!).

2. Arbeitet das SNT nicht bzw. sind keine Bursts festzustellen, überzeuge man sich, ob die Netzsicherung intakt ist (sollte eigentlich der Fall sein, denn Du schreibst, daß ein paar Spannungen vorhanden sind). Sicherung schwarz: SNT-Trs., Netzgleichrichter oder Netzelko durchgeschlagen, je nach Anordnung der Sicherung im Primärkreis. Sicherung unterbrochen, Glaskörper hell / noch durchsichtig: Ungünstige Verhältnisse im Stromversorgungsnetz, dadurch Stromaufnahme evtl. leicht übergebühr (trotzdem genau untersuchen!!!).

3. Falls das SNT prinzipiell funktioniert, dann hört man am besten mal in einer ruhigen Umgebung genau hin. Das folgende klingt vielleicht lustig oder komisch, ist aber langjähriger Erfahrungswert: Klingt es wie 'bssst-bssst-bssst-bssst-...' - evtl. auch nur dreimal - dann arbeitet das SNT auf der Hauptspannungsschiene (Systemspannung, auch als 'A+', 'H+' oder 'Usys' usw. bezeichnet) gegen einen Kurzschluß. Meist ist dann der Leistungsschalttransistor der Zeilenendstufe durchgeschossen. Hier hilft besagter Lampentest. Je nach Gerätetyp und Schirmdiagonale ist mit einer 230V-Lampe von entweder 40W oder 60W zu arbeiten. Dabei sollte man beachten, den Zeilentrafo nicht mit im Test-Stromkreis zu haben, denn der mag nur Ströme mit Zeilenfrequenz; bei Gleichstrom brennst Du ihn ab! Liegen sonst keine weiteren ernsthaften Schäden vor, sollte das SNT einschalten und die Lampe (Ersatzlast, SNT nie ohne Last fahren!) - in Abhängigkeit der gerätespezifischen Systemspannung - mäßig hell leuchten. Lassen sich keine Geräusche im eingeschalteten Zustand feststellen, jedoch im Moment des Ausschaltens ein längeres 'bsssssssssssssssitt', dann lag wahrscheinlich Unterlast vor; Die Zeilenendstufe (also der Trs.) scheint OK zu sein, bekommt aber keine Ansteuerung. In diesem Fall ist der Übertrager zwischen Horizontal-Treiber- und -Endstufen-Trs. bzw. der Horizontaltreiber selbst zu testen.

4. Wie sieht's neben den sekundären Siebelkos mit den niederohmigen Hochlast(sicherungs|sicherheits)widerständen aus? Alles noch okay? Im Zweifelsfall durchmessen!

* Standby-Netzteil: Hilfsspanungserzeugung mit meist konventionellem Trafo (also kein Schaltnetzteil).


CU!

-Mike
 
mackon

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Habe noch festgestellt, dass die sekundärseitigen Spannungen am Netzteiltrafo teilweise überhöht sind (168 V statt 155 V und 29 V statt 27 V) und einige Spannungen nicht messbar sind (5 V, 12 V). Habe zuhause leider kein Oszilloskop zur Verfügung! Gibt es einen anderen Weg den Schalttransistor und PWM-Ansteuer-IC zu prüfen? Am Zeilentrafo messe ich nur eine einzige Eingangsspannung (168 V Gleichspannung) obwohl nach meiner Info mehrere Eingangsspannungen da sein sollten (25 V, 35 V, 215 V, 220 V). :roll: Tippe jetzt darauf, dass irgendwas mit Netzteil oder Ansteuerung nicht in Ordnung ist. :shock:
 
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Mickey S.

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Hi!

Ich denke, die 168V ist Deine Systemspannung. Hast Du das unter Last, also, mit Lampe (wieviel Watt?) gemessen? Wenn ja, dann ist das natürlich zu hoch. Es müßte im SNT-Bereich ein Trimmpot namens Usys, A+ oder so geben, dort sollten sich die 155V einstellen lassen. Aber bitte, diesen mit Vorsicht 'verdrehen'! Schau nach, ob es dort kalte Lötstellen hat (die sehen so komisch grau aus - im Gegensatz zu den silbrig glänzenden, intakten Verbindungen - und haben meist eine ringförmige 'Bruchnaht' um den durch das Lot festzuhaltenden Draht). Falls das jedoch nichts hilft, hier noch mal melden.

Nach allem, was Du schreibst, mußt Du nichts auf der Primäseite tun, Dein SNT scheint in Ordnung zu sein, liefert lediglich falsche Spannungen.

CU!

-Mike
 
mackon

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Habe ohne Lampe am eingeschalteten Gerät, so wie es ist, gemessen. Wie schon gesagt, leuchtet die Stand By LED nicht. Das Gerät hat kein Stand By Netzteil! Nehme heute mal einen Lötkolben mit nach hause und suche nach kalten Lötstellen. Außerdem ist es für mich komisch, dass ich an den Trafos Gleichspannung und keine Wechselspannung messe. Ist es dann so, dass es in einem Fernseher nur Gleichspannungen gibt? Kann ich mir nicht vorstellen, da man ja nur Wechselspannungen hoch und runtertransformieren kann! :oops:
 
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Mickey S.

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> ... dass ich an den Trafos Gleichspannung und keine Wechselspannung messe.
Darum heißt das Ding Schaltnetzteil; es funktioniert folgendermaßen: Die 50Hz Netzspannung wird gleichgerichtet, um danach wieder (mit einer rel. hohen Frequenz) 'zerhackt' zu werden und das läßt sich sehr wohl transformieren. Also, daß ein FSG DC-only ist, stimmt nicht. Bei diesen hohen Schaltfrequenzen wird der SNT-Übertrager (also das, was vorher der Stino-Trafo war) klein, leicht und effektiv. - Ein 1kVA-SNT-Übertrager wiegt, beispielsweise, verglichen mit seinem Pendant, daher fast nix, wenn man schon 'mal versucht hat, einen konventionellen 1kVA-Trafo von A nch B zu bringen. - Am Abgriff der jeweiligen Sekundärspannung eines SNT-Übertragers (5V, 12V oder eben 155V) reicht dann eine einfache Einweggleichrichtung, um aus der geschalteten wieder eine vernünftige Gleichspannung zu machen. Würdest Du am Kollektor/Drain des SNT-Trs. bzw. vor den Dioden (bin mir jetzt nicht sicher, ob der Effekt dort deutlich wird) sekundärseitig oszillografieren, dann wirst Du eine Rechteckschwingung feststellen. Das ganze ist natürlich geregelt. Wieviel Energie in den SNT-Übertrager hineingepumpt wird, richtet sich nach dem sekundärseitigen Leistungsbedarf (Ton laut oder leise bzw. helles oder dunkles Bild) und schlägt sich als Modulation des Tastverhältnisses der Recheckschwingung, mit der der SNT-Trs. getaktet wird, nieder. Lange Einschaltzeit, kurze Ausschaltzeit = großer Leistungsbedarf; Kurze Einschaltzeit, lange Ausschaltzeit = geringer Leistungsbedarf auf der Sekundärseite. Die Periodendauer, also die zeitliche Summe von AUS und EIN der Rechteckspannung, ist dabei immer konstant. Damit die Ausgangsspannungen auf ihrem Wert bleiben, muß man eine Rückmeldung darüber erhalten, was im Übertrager umgesetzt wird. Das erfolgt einerseits mit Meßwicklungen, die zusätzlich auf dem Kern des SNT-Übertragers aufgebracht sind oder durch Optokoppler, dessen Lichtsender eine Lichstärke ausgibt, die proportional zur Betriebsspannung der Hauptlast ist. Wird durch ein helles Bild die Systemspannung stärker belastet, dann sinkt sie und der Optokoppler vermittelt 'Unterspannung', worauf das Modulator-IC längere Einschaltzeiten ausgibt. Und natürlich umgekehrt, falls die Systemspannung zu hoch wird. Belastet man ein SNT nur ungenügend, dann kann die Energie nicht adäquat abgesaugt werden und die Spannungen laufen sekundärseitig hoch (wie in Deinem Fall -- Lampe ist UNBEDINGT Pflicht) und können die Elkos zur Explosion bringen, falls das SNT über keinen Fail-Safe-Mechanismus verfügt. -- Das also grob und in aller Kürze. Klar soweit?

[EDIT] Moment, jetzt versteh' ich Dich erst: Du hast also noch nix ausgelötet und einfach eingeschaltet und gemessen? Dann ist wahrscheinlich entweder die HK-Ansteuerung oder die Systemspannung bis zum H-End-Trs. unterbrochen / defekt. Auf jeden Fall deutet das von Dir beschriebene auf Unterlast hin. [/EDIT]

Wie mißt Du überhaupt die Spannungen am Trafo, wie Du es nennst? Nach den Dioden hast Du auf jeden Fall eine Gleichspannung. Ebenso auf der Primärseite, wenn Du am C/D des SNT-Trs. gegen Primärmasse mißt. Dort steht eine pulsierende Gleichsspannung, dessen Mittelwert vom Tastverhältnis abhängt. Außerdem ist die Wechselspannungsanzeige bei modernen Meßgeräten, falls nicht anderweitig verzeichnet, nur für sinussförmige Verläufe bei relativ niedrigen Frequenzen (Hier: 50Hz Netzwechsel) gültig.

> Wie schon gesagt, leuchtet die Stand By LED nicht.
Das kann mit der Fehlbelastung zu tun haben, an der Du das SNT betreibst. Schließ' mal, wie beschrieben, eine Lampe an und versuche, den Fernseher mit der FB zu steuern. Liegt der Fehler im HK-Teil, dann sollte - bis auf's Bild - alles wie gewohnt funktionieren und die Ersatzlastlampe gemächlich vor sich hinleuchten.


CU!

-Mike
 
mackon

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Ok, probiere es heute mal mit der Lampe aus. Welchen Transistor (vermute Q 534?) soll ich dafür auslöten und welche Lampe (40 oder 60 W) sollte ich benutzen?
 
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Mickey S.

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Nimm erst mal 'ne 40W-Lampe, die auf der Sekundärseite zwischen Systemspannung und Masse geschaltet wird. Such' Dir dazu den Punkt zwischen Gleichrichterdiode und Siebelko der Systemspannung.

Wenn Q534 (weiß nicht, ob das dessen Bezeichnung ist - kannst ja mal den Schaltungsauschnitt scannen und hier einstellen oder den Bereich abfotografieren, falls möglich) der H-End-Trs. ist, dann trägt er, sofern er bipolar, also kein MOS, ist, eine Bezeichnung, die etwa mit BU... oder 2SD... beginnen sollte. Außerdem ist er wahrscheinlich auf ein (großes) Kühlblech in der Nähe des Zeilentrafos montiert. Löte ihn aus, vergewissere Dich nochmals, daß die Lampe korrekt angeschlossen ist und starte den Fernseher.

Schau' Dir bei der Gelegenheit die Impulskondensatoren in der Hochspannungsstufe an. Ich meine die kleinen blauen 1..2nF Kondensatoren mit einer Spannungsfestigkeit von 1..3kV. Gegebenenfalls mit einem feinen Pinsel vorsichtig den Staub entfernen, so daß man den/die Kondensator/en erkennen und identifizieren kann. Im Fehlerfall sollte deren Gehäuse gesprungen und mehr oder weiniger deutliche Hochspanungsspuren sichtbar sein. Bei diesen Tests gilt natürlich, daß das Gerät vorher abgeschaltet und die Hochspannung entladen wurde. Sei vorsichtig! Und: Es ist beim Messen immer nur eine Hand im Gerät, die andere steckt sicherheitshalber in der Hosentasche!!!


CU!

-Mike
 
mackon

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Lampentest war ok. Vermute den Fehler jetzt im Niedrigspannungsbereich, da wie gesagt die kleinen Spannungen (12 V, 5 V) nicht vorhanden sind! Warscheinlich wird irgend ein Spannungsregler oder so defekt sein, so dass die Kiste gar nicht erst auf Stand By geht und nicht einschalten kann! Hat jemand Tipps für mich? :?
 
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Mickey S.

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Dann muß es die HK-Stufe sein, wenn Du so verfahren bist, wie ich das gesagt habe.

Was heißt jetzt also: "Lampentest war ok"? Lief der Fernseher mit Lampe an Usys / A+ (deutliches Leuchten) statt Horizontalendstufe für einige Sekunden / Minuten? Dann ist der Fehler immer noch in der HK-Stufe. Falls die 12V und die 5V aus dem Zeilentrafo gewonnen werden (kann durchaus sein!), können diese sich dann nicht aufbauen. Und wenn die HK-Stufe nicht funktioniert, gibt's halt keine 12V bzw. 5V. Falls es bei diesen Spannungen einen Fehler in den zugehörigen Stabis hat (zwar eher unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich), dann sollte/n der Fernseher einschalten und jene Stabis dann ziemlich heiß werden. Zumindest wird bei einem Kurzschluß von aus dem Zeilentrafo abgeleiteten Spannungen dieser einige einigermaßen ungesunde Geräusche von sich geben. Trotzdem müßte sich wenigstens ein Bild - wenn auch verzerrt - ansatzweise einstellen. Im Extremfall kann man die Versorgung der 12V- und 5V-Schiene, sofern diese aus dem Zeilentrafo gespeist werden, unterbrechen (zugehörige (Einweg-)Gleichrichterdioden einbeinig auslöten), falls keiner der hier anwesenden Experten wichtige Gründe dagegen hat.

Schreib' doch einfach mal hier auf, woher Deiner Meinung nach die 12V und 5V abgeleitet (Zeilentrafo, SNT-Übertrager?) werden und gib bitte auch noch die Gründe für Deine Schlußfolgerungen an.

Hast Du den Zeilenendtransistor geprüft? Ist er noch ein Halbleiter oder nur noch ein Draht mit drei Beinen? Ein Komponent-Tester eines Oszilloskops hilft hier Wunder. Wenn Du den Trs. am Tester anschließt und jedes mit jedem der drei Beinchen testest, müßte sich zweimal so etwas wie ein 'rechter Winkel' und einmal eine Horizontale ergeben. Wird Dir jedoch mind. einmal ein (fast) senkrechter Verlauf präsentiert, dann ist der Trs. tot und muß getauscht werden. Ein Multimeter tut es aber auch. Zweimal muß Diodenverhalten und einmal eine Unterbrechung feststellbar sein. Gibt es zwischen mind. einem 'Beinchenpaar' bei wechselnder Polarität fast Null Ohm, dann bedeutet das ebenfalls, daß der Trs. futsch ist.


CU!

-Mike
 
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Hallo Mickey S., schreib mir doch mal eine Email (meine Emailadresse ist angegeben, findest sie wenn du auf Profile unter einem meiner Beiträge klickst), dann kann ich dir meine Schaltskizzen mal zusenden. Dann könnten wir uns anhand der Bauteilbezeichnungen verständigen, denn so kommen wir irgendwie nicht weiter. Ich will die Kiste zum laufen kriegen! :(
 
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Mickey S.

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