KSG unbekannt keine Funktion vorhanden

Diskutiere KSG unbekannt keine Funktion vorhanden im Forum Sonstige Reparaturtipps im Bereich Reparaturtips braune Ware - Hallo Forum, ich habe hier eine Platine die aus oder zu einer Heizungsanlage gehören soll. Leider, auch hier, verstehe ich die Funktion dieser...
Msdeljljjth

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Hersteller
KSG
Typenbezeichnung
unbekannt
Kurze Fehlerbeschreibung
keine Funktion vorhanden
Meine Messgeräte
  1. Analog/Digital Voltmeter
  2. Oszilloskop
Schaltbild vorhanden?
Nein
Hallo Forum,

ich habe hier eine Platine die aus oder zu einer Heizungsanlage gehören soll.
Leider, auch hier, verstehe ich die Funktion dieser Platine nicht. Ich habe versucht einen Schaltplan zu entwerfen.
Erhoffe mir von den Experten eine Hilfestellung oder Informationen was die Schaltung bewirken soll.
Vor allem das kleinere Bauteil auf dem vierten Bild :-)

Gruß aus Dorsten(NRW) und ein schönes und warmes Wochenende!
 

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tomtom69

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Hallo Msdeljljjth,

das kleine Bauteil auf dem 4. Bild ist ein Widerstand mit 680kOhm (blau/grau/schwarz/orange). Das dient wohl dazu, den C2 zu entladen, wenn die Schaltung stromlos ist. So ein Parallelwiderstand ist oft bei Kondensatornetzteilen an Geräten mit Stecker vorhanden, damit man am Stecker keine gewischt bekommt nach dem Ausstecken.
C1 ist vermutlich eher ein Varistor statt ein Kondensator?
Die Schaltung sieht so aus, als ob einfach ein Relais mit 230V geschaltet werden soll, ggf. ein/aussschaltverzögert durch C3. Dafür wird ein 12V-Relais mit Kondensatornetzteil verwendet.

Tom
 
Msdeljljjth

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Hallo Forum,

@tomtom69
Vielen herzlichen Dank :-)

ich habe die Widerstände ausgelötet und (..wie Du schon erklärt hast) hat der kleinere Widerstand 680kOhm(gemessen) sowie der größere, von der Leistung her, ca. 280 Ohm. Unten habe ich ein Bild eingefügt vom "C1".
Der Kondensator zum "glätten der Gleichspannung" hat 100µF, während ich bei dem großen blauen Kondensator nicht sicher bin welchen Wert dieser haben sollte. Gemessen, ich weiß "Messen kommt von Mist", ca 280nF.
Die Heizung, welche diese Platine regelt/steuert hat 1800 Watt, zwei Heizstäbe mit je 900 Watt, 230 VAC 50Hz.

Nochmals Vielen Dank für deine Hilfe und Erklärung

Gruß aus Dorsten(NRW)
 

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Lötspitze

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Hallo,
den X2 habe ich auf die Schnelle in 2 Anzeigen gefunden mit der Angabe µ22 oder 220nF:
B32923
B32923_a
Schon merkwürdig, daß da die Kapazität nicht draufgedruckt ist. Würde aber zu Deiner Messung passen.
Die blaue Perle ist ein Varistor. Findest Du bei EPCOS über die Nummer....falls das Teil denn überhaupt kaputt sein sollte.
 
Msdeljljjth

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Hallo Forum,

@Lötsitze

schnell einmal hier:"220nF messe ich auch und keine 280nF". Entschuldige falsch gemessen :-)

falls das Teil denn überhaupt kaputt sein sollte.
....könnte ich da etwas messen?

Gruß aus Dorsten und auch Dir ein herzliches Danke aus Dorsten(NRW)
 
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tomtom69

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Hallo,

oben auf dem Blauen steht doch "u68" drauf (Bild 3 aus Post #1). Also 680nF und 305V X2.
Wenn der nur 280nF hat bei Deiner Messung, hast Du den Fehler wohl gefunden :happy:

Tom
 
Lötspitze

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Hallo,
ja, hate nur das bild mit der Seitenansicht beachtet. Klar, stimmt, steht µ68 drauf, Adlerauge @tomtom69 !

Diese kapazitiven Vorwiderstände sind immer mehr zu finden und führen zu Ausfällen durch Alterung. Die haben ja einen Selbstheil-Funktion, aber eben die mindert auch jedesmal die Kapazität. Habe mal stundenlang in einer Schaltuhr gesucht, warum die immer beim Anziehen des Relais einen Reset gemacht hat...war genau so etwas: Für die Logik-Versorgung hatte es noch gereicht, aber ein größerer Verbraucher ließ die Versorgungsspannung zusammenbrechen.
 
Msdeljljjth

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Hallo Forum,

@tomtom69

....dann müsste es dieser (siehe Bild) sein!.

Werde diesen bestellen und dann sehen wir weiter.
Noch eine Frage zur Schaltung:
Wenn dieser Kondensator "nur" 220nF oder defekt wäre welche Auswirkung würde das auf die Schaltung bzw. Funktion haben?.

Nochmals vielen Dank und einen schönenSamstag Abend

Gruß aus Dorsten(NRW)
 

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tomtom69

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Hallo,

ja, der aus dem Bild müsste passen. X2 ist hier wichtig, und 0,68µF und 305V passen auch.
Wenn der nur noch 220nF hat, wird das Relais gar nicht mehr, oder nur noch stark verzögert einschalten. Wie @Lötspitze schon beschrieben hat, haben diese "kapazitiven Vorwiderstände" einen gewissen Verschleiß durch dier Selbstheilung bei Spannungsspitzen. Darum sind die gerne die Ursache bei schleichenden Ausfällen in diversen Geräten wie Schaltsteckdosen, Wasserkochern, Heizungspumpen etc.
Ich habe schon jede Menge davon tauschen müssen. Früher waren die deutlich größer und haben deshalb gefühlt evtl. länger gehalten - dafür war der Defekt deutlich theatralischer mit Rauch und Gestank.

Tom
 
Lötspitze

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Hallo,
Achtung, der Kondensator hat 680nF oder 0,68µF, nicht 68µF wie in der Bildunterschrift!
@tomtom69 : Ja, Knall und Rauch hatten wir hier auch mal zu Hause mit so einem Teil...an einer Nähmaschine: Meine Frau rief "die Nähmaschine brennt, spuckt Funken!"...und es war eigentlich Glück, daß nichts leicht Brennbares daneben lag.
Ein anderes, recht bekanntes Beispiel ist der als "Knallfrosch" bezeichnete X-Kondensator in älteren Dual-Plattenspielern.
 
Msdeljljjth

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Guten Morgen Forum,

@tomtom69 und Lötspitze

Das Bild oben war bei Eb... wohl nur ein Vergleichsbild für die Bauform!. Bestellt habe ich:

HQ Marken Netz MKT Kondensator Capacitor 0,68µF 680nF 305V AC X2 Ra.22,5mm 1x

Hatte gerade einen richtigen Schrecken bekommen :-). Weiss leider nicht welche Auswirkung das gehabt hätte.

Nochmals vielen Dank und einen schönen Sonntag aus Dorsten(NRW)
 
röhrenradiofreak

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Ein Vergleichsbild zur Bauform ist das sicher nicht, denn ein solcher Kondensator mit 68µF wäre um ein Vielfaches größer. 100-fache Kapazität erfordert im Prinzip 100-faches Volumen. Wenn es so einen Kondensator geben würde, würde er nicht auf die Platine passen. Ich denke, in der Bildunterschrift fehlt einfach nur das Komma oder der Punkt. Statt 0,68µF schreibt man machmal ,68µF bzw. in der angelsächsischen Schreibweise .68µF.

Die Kapazität dieses Kondensators bestimmt die Spannung am Gleichrichter und somit die Spannung an der Relaisspule. Diese ist für 12V ausgelegt. Mit einem 68µF-Kondensator würden dort rund 200V anliegen., dann würde es sofort den Varistor, den Gleichrichter, den 100µF-Elko und/oder das Relais zerschießen.

Lutz
 
Msdeljljjth

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Hallo Forum,

@röhrenradiofreak
...vielen Dank für den Hinweiss und die Erklärung/Hilfe.

kann es sein das ich den Wert Falsch gelesen, verstanden habe. Es ist auf dem Bild "u68" aufgedruckt und nicht "68u" und
evtl. das "u" vor der Zahl somit 0,68µF bedeutet und wenn das "u" nach der Zahl somit 68µF bedeutet?.

Gruß aus Dorsten(NRW)
 
Lötspitze

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Hallo,
ja, das ist eine durchaus gebräuchliche Schreibweise, den "Faktor"(Zehnerpotenz) vor die Zahl zu setzen statt des Kommas/Punktes.
Wir sind uns ja alle einig, das ist ein X2-Kondensator mit 0,68µF oder 680nF.
Weil das "µ" gerade früher nicht in allen Schriftsätzen zur Bedruckung zur Verfügung stand wurde einfach ein "u" benutzt. Gibt es auch in Schaltplänen, manchmal.
Das Einheits-Symbol als Komma/Punkt-Ersatz ist auch anderweitig durchaus üblich, z.B. 1k5 für einen 1,5kOhm Widerstand
 
D

Dieterr

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Mit Trenntrafo kann man die Platine ja auch direkt durch Einspeisen von 230V testen. Das Relais zieht verzögert an und fällt verzögert ab. Das Klicken hört man in der Regel. Und über C3 sollten im Betrieb in etwa 12V anstehen.

Ohne Trenntrafo liegt aber alles direkt am Netz, nicht vom Begriff Netzteil täuschen lassen.
 
Thema: KSG unbekannt keine Funktion vorhanden

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