BSHG Bauknecht, Miele u. a. WA3773 u. a. Erste Hilfe nach Ü

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Gelegenheitschrauber

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Hersteller: BSHG Bauknecht, Miele u. a.

Typenbezeichnung: WA3773 u. a.

E-Nummer:

kurze Fehlerbeschreibung (2-3 Worte): Erste Hilfe nach Überschwemmung der Waschküche

Meine Messgeräte::
Analog/Digital Voltmeter

Schaltbild vorhanden?:
Nein


Hallo zusammen,

bei dem extremen Unwetter sind in der Region viele Keller vollgelaufen. :(

Unter anderem hat es unsere Waschküche erwischt. Dort ist das Regenwasser z. T. bis zur Hälfte der Fronttüre gestanden. Die Sicherungen sind rausgeflogen, aber da mehrere Verbraucher an diesem Kreis hängen ist es nicht 100% sicher dass die Waschmaschinen die Ursache waren. Die Maschinen waren ausgeschalten aber angesteckt.

Als Erstmaßnahme haben wir die Flusensiebe entfernt, das Wasser abgelassen und mit Leitungswasser die Trommel saubergespritzt und über die Waschmittelschublade die Maschinen gespült. Weiter haben wir Maschinen gekippt, so dass nochmals ein paar Liter Wasser auslaufen konnten und Lüfter aufgestellt.

Sollte man bei allen Maschinen die Verkleidung öffnen und versuchen die Eingeweide der Motoren zu trocknen oder besteht eine Chance, das nach ein paar Tagen Trocknung die Dinger wieder funktionieren?

Die Elektronikeinheiten, soweit diese im Bereich der Schalterleisten verbaut sind, haben kein Wasser abbekommen.

Betroffen sind alte Mühlen von BSHG bis zur noch nicht mal ein Jahr alten Miele.

Ein Desaster...

Gruss

der Schrauber :(
 
wombi - ladyplus45

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Also ICH als ängstlicher Mensch würde warscheinlich die Maschinen öffnen, die Motoren etc. ausbauen und soweit möglich zum trocken zerlegen, denn bis das von alleine in den Gehäusen und Statorwicklungen jemals trocken wird, ist alles eher von Rost zerfressen... - was sagt denn die Versicherung?

Auf jeden hast Du mein vollstes Mitleid, SCHEISSE sowas! (banghead)
 
havelmatte

havelmatte

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Als erstes die Versicherung informieren, sofern vorhanden. Die Geräte 2 - 4 Wochen gründlich trocknen lassen, ohne in Betrieb zu nehmen.
 
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Gelegenheitschrauber

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Hallo,

Danke für das Mitgefühl. Es ist wirklich eine sehr ärgerliche Sache. Besonders frustrierend ist wenn man durchs Wasser zerstörte Sachen in die Tonne schmeissen muss, für die man mal viel Geld bezahlt hat.

Eine Schadenübernahme durch Versicherungen ist leider unwahrscheinlich bzw. nicht gegeben. Es handelt sich einmal nicht um Leitungswasser, so dass man eine spezielle Zusatzversicherung für Elementarschäden braucht. Soweit man diese in der Gegend bekommt, sind im Kleingedruckten viele Bedingungen, z. B. zur technischen Sicherung gegen Oberflächenwasser, Rückstau etc., welche kaum vollständig zu erfüllen sind.

Insgesamt ist meine Meinung zu Versicherungen im Allgemeinen ähnlich wie zur Organisierten Kriminalität. Es werden gerne die Prämien eingenommen sowie kleine Leistungen und Schäden bezahlt. Sobald es aber um relativ hohe Summen und längerdauernde Leistungen geht, werden alle Register gezogen um nicht zahlen zu müssen. Dabei werden regelmäßig Existenzen zerstört, z. B. innerhalb der Berufsunfähigkeit und Krankenversicherung. Einem Erkrankten aus dem Bekanntenkreis hat seine in Wuppertal sitzende Versicherung fast in den Selbstmord und in die Armut getrieben.

Zurück zum Thema:

Bei einer älteren Bauknecht Maschine wurde inzwischen auf eigenes Risiko ein Einschaltversuch unternommen. Erst pumpt die Maschine permanent (aber es kommt kein Wasser aus dem Ablaufschlauch), dann geht sie auf Störung mit Fehler E2. Das deutet drauf hin das eine Öffnung der Geräte und gezielte Trocknung nötig ist. Dummerweise waren Heizlüfter etc. auch im Keller und beschädigt. D. h. auch erst mal zerlegen oder morgen neu kaufen...

Gruss

der Schrauber
 
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