Amica SHC 11153 W Ofen funktioniert nicht mehr

Diskutiere Amica SHC 11153 W Ofen funktioniert nicht mehr im Forum Sonstige Haushaltsgeräte im Bereich Reparaturtipps weiße Ware - Hallo liebe Leute, vorne weg: ich will das Gerät nicht selber reparieren, aber mal horchen ob es überhaupt reparabel ist. Es sei denn, ihr würdet...
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Fischmeister

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Hersteller
Amica
Typenbezeichnung
SHC 11153 W
Kurze Fehlerbeschreibung
Ofen funktioniert nicht mehr
E-Nummer
EN60 335-1/2-6
Meine Messgeräte
  1. Analog/Digital Voltmeter
Schaltbild vorhanden?
Nein
Hallo liebe Leute,

vorne weg: ich will das Gerät nicht selber reparieren, aber mal horchen ob es überhaupt reparabel ist. Es sei denn, ihr würdet meinen ich kann das selber machen.

Ich habe den oben genannten Elektroherd, ein 50cm Standgerät. Gestern kam ich abends heim und wollte noch einmal etwas aufbacken, der Ofen sprang aber einfach nicht mehr an. Sicherung in der Wand war noch drin. Herdplatten (alle vier) gehen noch, nur der Ofen nicht. Nicht mal das Licht einzeln. Das Gerät hat keine Uhr, habe schon gelesen dass ein Ofen nicht geht wenn die nicht gestellt ist.

Wie das oft so ist habe ich das Gerät am Vortag noch genutzt und alles war problemlos, ich habe weder ein Geräusch noch einen Geruch wahrgenommen. Es hat auch nichts kurz aufgeblitzt als ich das Gerät gestern nutzen wollte, war einfach Tod.

Anscheinend gibt es manchmal in diesen Geräten drin noch Sicherungen, die durchbrennen können; könnte es das sein? Komme ich an so etwas dran?

Ich habe zwar keine zwei linken Hände und mit eurer Hilfe schon meine Spülmaschine repariert (zwei mal, sogar), aber ein Elektriker bin ich nicht. Ich habe so ein normales Multimeter zum Messen von Spannungen, kein dolles Teil, nutze das aber eher für Batterien und Akku

Beste Grüße und vielen Dank im Voraus!
 
Lötspitze

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Hallo,
ist der Herd und Ofen an Drehstrom angeschlossen oder an eine einzelne Phase? Bei Drehstrom könnte dan evtl. nur die für den Ofen zuständige Phase betroffen sein, Sicherung oder Zuleitung/Anschlußklemme.
Im "einfachsten " Fall ist aber auch einfach die Heizung defekt/durchgebrannt. Durchmessen! ..und, ja, es gibt Übertemperatur-Sicherungen und den eigentlichen Thermostaten. Das muß alles durchgemessen werden.
 
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Fischmeister

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Hi Lötspitze,

Danke für Deine flotte Antwort!

Ich habe das Gerät nicht selber angeschlossen, daher mal ein paar Fotos vom Anschluss angehängt. Wenn ich das richtig sehe, ist er über 230V 1N angeschlossen? Ein braunes und ein schwarzes Kabel sind gar nicht angeschlossen.

Ganz so recht, was und wie ich da durchmessen muss, weiß ich nicht - ergo würde ich nun wohl eher mal einen Elektriker kommen lassen müssen. Mal Hand aufs Herz, lohnt sich das bei so einem Gerät überhaupt, in Anbetracht von Stundenlohn und Anfahrt eines Elektrikers? Oder kann ich so etwas auch selber machen?

Beste Grüße
 

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Lötspitze

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Hallo,
ja, der ist an 1x 230V angeschlossen. Die unbenutzten Kabel da einfach so offen herumhängen zu lassen...na ja, schon und sicher ist das nicht. Wenn da den doch mal jemand bauseitig die an die Phase anschließt?
Egal: Mal die Schrauben alle nachgezogen bei abgeschalteter Sicherung und Prüfung auf 0-Volt (= wirklich abgeschaltet)?
Im Innenleben herumzumessen, das ist nur etwas für Fachleute. Fehler in solchen Geräten können ja, im wahrsten Sinne des Wortes, Brand-gefährlich werden.
Ob sich der Aufwand lohnt? Im Sinne der Nachhaltigkeit bestimmt. Ökonomisch? Hängt vom Fehler ab. Ist die Heizung defekt schraubt die Fachkraft da auch schon mal lange dran herum um da überhaupt heranzukommen, dann wäre das wohl eher unökonomisch.
 
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gecko10

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Wie Lötspitze schreibt sind wohl die Schrauben nicht richtig angezogen.Auf dem dritten Foto sind die oberen Steckbrücken gelockert.
Gruss
Gerhard
 
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mmhkt

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Hallo,
mir scheint, da ist nur der braune Draht auf Klemme 1 angeschlossen.
Auch wenn die Brücke schräg montiert ist - ganz so locker kann die Verbindung nicht sein, die Platten funktionieren ja noch alle.
Aber den festen Sitz der Schrauben sowie den korrekten Anschluß der Brücken zu prüfen und ggf. nachzubessern wäre wie schon erwähnt eine erste Maßnahme. Alles selbstverständlich im spannungsfreien Zustand!

In der Regel hängen bei Drehstromanschluss (400 Volt, 3~/N/PE) zwei Platten (eine große und eine kleine) an einem L (Phase) und die dritte ist für den Backofen bestimmt.
Hier läuft wie gesagt alles über eine Phase.

Funktioniert der Backofen gar nicht oder ist nur oben oder unten (zwei Heizkörper vorhanden: einer unter dem Backofenboden und einer oben im Garraum) kalt?
Auf jeden Fall beide Heizkörper prüfen.

Ein defekter Backofenschalter oder ein gebrochener/rausgerutschter Draht am Schalter ist auch ein möglicher Fehler.
Dazu muß das Oberteil des Herdes geöffnet werden um den Schalter unter die Lupe nehmen zu können.
Falls dort alles gut aussieht, wäre zu messen, ob beim Schalten Durchgang zu den Heizkörpern besteht.
Wenn ja: Heizkörper prüfen.
Wenn nicht: Schalter "Innenleben" sowie Drähte zu den Heizungen und auch den erwähnten Thermostaten überprüfen.

Auch den Wahlschalter für Ober- und Unterhitze genau unter die Lupe nehmen.

Aber das ist wie gesagt nur etwas für jemanden, der sich damit auskennt.
Da ist es schon besser bei einer realistische Selbsteinschätzung wie du sie geschrieben hast, keine eigenen Experimente zu machen.
 
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Elektroschrauber53

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Elektriker
Okay, wenn jemand in Sachen Elektro sehr unsicher ist, wird gerne geraten, empfohlen solcherlei von Elektrofachkräften machen zu lassen. ;-)
Nur wird bei solcher Argumentation zu gerne übersehen, Elektrofachkräfte waren vorher auch totale Laien, haben solcherlei auch erst lernen müssen.

Was wäre als erstes zu lernen und zu beachten? Niemals unter Spannung, (eingeschalteter Elektrik, eingestecktem Netzstecker oder eingeschalteter Sicherung) arbeiten.
Das sollte Fachkräften vorbehalten sein!

Vieles kann im spannungslosen Zustand überprüft, gemessen werden. Sinnvoll wäre, dabei etwas sinngemäße Logik an zu wenden.
Vorgesehen sind an der Anschlussleiste oben 3 Anschlusspunkte, die hier per Brücken verbunden sind. Folglich sind die möglichen Elektroverbraucher des Gerätes auf dies 3 Anschlüsse aufgeteilt. Also recherchieren, welche der 3 Klemmen bedient welche Funktionseinheit. Natürlich ohne Spannung, also Sicherung raus und Spannungsfreiheit messen, kontrollieren!
Obere Brücken raus nehmen, braune Ader auf linkem Anschluss belassen, prüfen ob fest angezogen. Dann Sicherung einschalten und am Herd prüfen, was nun noch funktioniert. Das entsprechend notieren. Sicherung nun wieder raus, braune Ader umklemmen, dann prüfen was funktioniert jetzt noch. Notieren, und gleiches an 3tem Anschlussklemme machen.

Nun Sicherung wieder raus, Notiz überblicken und schauen, an welcher Klemme liegt welche Herdplatte und wo wäre dann der Backofen anschlusstechnisch zu erwarten. Auf diese Anschlussklemme konzentrieren. Von da aus sinngemäß logisch die Leitung zu dem Schalter oder Thermostaten verfolgen usw.
Dabei per sinngemäßer Messung prüfen, ob dieser Schaltungszweig funktionieren kann.
Sowas sinngemäß und sinnvoll gemacht, wird höchstwahrscheinlich den Fehler lokalisieren! Und das ist Alles "spannungsfrei" also gefahrlos machbar.
Das mache ich sogar als Elektrofachkraft so, also warum sollte ich als Fachmann ein unnötiges Risiko eingehen, wenn es ohne Risiko machbar ist?

Elektriker lernen in ihrer Ausbildung auch zuerst mal etliches Theoretisch und ohne Risiken. Solcherlei könnten Andere auch lernen, wenn man Sie entsprechend instruieren würde. Fange einfach mal mit gedanklicher Trockenübung an. Was könntest Du völlig risikofrei überdenken, wenn das Gerät Spannungsfrei ist?
Die jeweiligen Funktionseinheiten sind doch entsprechend aufgeteilt. Siehe Anschlussklemmen. Folglich wäre die erste Option, heraus finden an welcher Klemme liegt welche Funktionseinheit. Dann ist auch klar an welcher Klemme die defekte Einheit angeschlossen ist, und auf welchen Stromzweig ab dieser Klemme man sich zu konzentrieren hat. All dies ist ohne Risiko heraus zu finden, wenn man entsprechend logisch und sicherheitstechnisch vor geht.
Dabei lernt man auch zunehmend, solche Techniken, herangehensweise zu lernen.
 
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Fischmeister

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Hallo ihr Lieben,

erstmal vielen Dank für die vielen Antworten! Ich hab am Wochenende schon etwas geschaut und gemessen.
Ich hab wenig Erfahrung mit Gleichstrom und so "großen" Geräten, schraube aber (erfolgreich) gerne im DC Bereich herum. Das macht mich nicht zu einem Elektriker, aber dass man die Sicherung raus macht versteht sich dann schon von selber, haha :) da ich aber auch schon Stromschläge hinter mir habe bin ich tendenziell immer etwas vorsichtig und messe, bevor ich schraube, ha :)

Eine Korrektur muss ich auch machen, die ihr sicher schon gesehen hattet: es sind zwei schwarze Kabel die nicht angeschlossen (und in der Halterung nach hinten verschraubt) sind, nicht das braune.

Mal die Schrauben alle nachgezogen bei abgeschalteter Sicherung und Prüfung auf 0-Volt (= wirklich abgeschaltet)?
Im Innenleben herumzumessen, das ist nur etwas für Fachleute. Fehler in solchen Geräten können ja, im wahrsten Sinne des Wortes, Brand-gefährlich werden.
Ich hab mal die Schrauben vorsichtig gelöst, die Steckbrücken die gecko10 erwähnt sahen wirklich gruselig weit weg aus. Aber sie saßen fest, hab sie dann aber mal ordentlich hochgeschoben und wieder festgeschraubt. Natürlich nur bei deaktivierter Sicherung und nachdem das Gerät auf 0V gemessen hat :)

Funktioniert der Backofen gar nicht oder ist nur oben oder unten (zwei Heizkörper vorhanden: einer unter dem Backofenboden und einer oben im Garraum) kalt?
Auf jeden Fall beide Heizkörper prüfen.
Ich hab den Ofen mal eingeschaltet, aber da tut sich nichts. Also weder der Lüfter hinten geht an, noch kommt Wärme. Licht geht auch nicht (habe aber noch nicht geprüft, ob ggf die Glühbirne durchgebrannt ist). Was auch gar nicht anspringt ist das Licht, was signalisiert dass das Gerät läuft. Dieses ist aber auf jeden Fall noch tüchtig, bei Herdplatten springt es nämlich an.

Ein defekter Backofenschalter oder ein gebrochener/rausgerutschter Draht am Schalter ist auch ein möglicher Fehler.
Dazu muß das Oberteil des Herdes geöffnet werden um den Schalter unter die Lupe nehmen zu können.
Falls dort alles gut aussieht, wäre zu messen, ob beim Schalten Durchgang zu den Heizkörpern besteht.
Wenn ja: Heizkörper prüfen.
Wenn nicht: Schalter "Innenleben" sowie Drähte zu den Heizungen und auch den erwähnten Thermostaten überprüfen.
Die Schalter sind so Drehregler, das Gerät ist nicht so modern. Ich würde es einfach einen Poti nennen (ist vermutlich der falsche Begriff), auf denen so Plastikregler aufgesteckt sind. Da ich die zum Reinigen hin und wieder abmachen KÖNNTE es natürlich sein, dass da mal Flüssigkeit hinter getreten ist und was korrodiert hat? In dem Fall wäre vermutlich der Modus-Schalter defekt, der für Temperatur könnte ja noch laufen.
Die Platte abzunehmen und das zu schauen traue ich mir schon zu, im Gerät dann Dinge auf Funktion zu vermessen (oder Heizkörper zu tauschen) aber definitiv nicht. Um das Ding abzunehmen brauche ich nur mal etwas mehr Zeit und vermutlich Tageslicht, haha

Nur wird bei solcher Argumentation zu gerne übersehen, Elektrofachkräfte waren vorher auch totale Laien, haben solcherlei auch erst lernen müssen.
Vielen Dank für die aufmunternden Worte :)

Dabei per sinngemäßer Messung prüfen, ob dieser Schaltungszweig funktionieren kann.
Sowas sinngemäß und sinnvoll gemacht, wird höchstwahrscheinlich den Fehler lokalisieren! Und das ist Alles "spannungsfrei" also gefahrlos machbar.
Hier bin ich etwas verwirrt, wie messe ich denn ohne dass Spannung drauf ist, ob Spannung funktionieren könnte? Brauche ich dazu ein spezielles Gerät, oder so?

Dann ist auch klar an welcher Klemme die defekte Einheit angeschlossen ist, und auf welchen Stromzweig ab dieser Klemme man sich zu konzentrieren hat.
Was Du da schreibst ist absolut logisch und nachvollziehbar, erstmal eingrenzen und dann verfolgen. Wo ich noch hadere ist, ob wenn der Herd oben ab ist ich überhaupt nachvollziehen kann, wie die Kabel im Gerät laufen (ist ein Standgerät, also sind die Parteien nicht getrennt, könnte ja sein dass die Kabel intern schlecht nachverfolgbar sind). Aber dafür muss ich natürlich erstmal die Eingänge prüfen, und dann öffnen und schauen.

Ich hoffe dass ich die Tage mal dazu komme das alles zu prüfen, ist nach der Arbeit immer etwas zehrend. Aber natürlich auch sehr erfüllend, gerade wenn man es repariert bekommen könnte :)

Beste Grüße
 
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Fischmeister

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Hallo ihr Lieben,

ich war mal fleißig und glaube, dass ich den Defekt gefunden habe.

Ich bin dem Rat von Elektroschrauber53 beherzigt und erst einmal geschaut, welcher Anschluss was bedient. Ich hab ein kleines Schaubild angehängt was da für was da ist (No 3 ist eine Mutmaßung, denn wenn ich das braune Kabel nur dort anschließe funktioniert gar nichts).

Dann habe ich mal die Herdplatte angehoben und erstmal die Zwischenräume gereinigt, haha :) anschließend mal die Kabel gecheckt. Wenn ich das richtig verstehe geht das rote Kabel hinten von der Brücke vorne an den Wählschalter für den Modus des Backofens. Und da findet sich auch, wo ich das Problem vermute. Im Anhang ein paar Fotos, auf denen erkennt man es aber nicht so gut; die Halterung, wo die Klemme von hinten dran geht, ist nicht mehr richtig drauf. Der Kunststoff drunter ist leicht angeschmort, es hängt auf halb Acht und die Verbindung nach links (von der Vorderseite des Geräts betrachtet) ist nicht mehr da.
Ich habe ein kurzes Video aufgenommen, wo man es besser sehen kann (die Parallaxe in der Bewegung macht viel aus, haha):

Ihr wisst, ich bin kein Fachmann, aber ich würde vermuten man muss diesen Drehschalter austauschen. Auf der einen Seite steht "7LA-GOTTAK Barcelona Spain", ist so in den Kunststoff eingeprägt (ist unmöglich zu fotografieren, da ist so eine 2cm Lücke zum Schalter rechts daneben). Offenbar sind das Schalter die man einfach nachkaufen kann, die auf eBay sind idR nur braun aber ich denke die Farbe macht da nicht den Unterschied. (kleine Editierung: ich habe gesehen dass diese Schalter auch immer noch Nummern haben, auf die Seite gedruckt ist noch 870801, der scheint schwierig zu bekommen, meh)

Jetzt bin ich soweit gekommen, meint ihr ich kann so einen Schalter einfach bestellen und einbauen? Die Stecker analog gesteckt kriege ich sicher noch hin, haha :)

Beste Grüße
 

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Hallo,
das mit dem Video hast Du schön gemacht.
Die "Spangen" nennen sich Flachstecker.
Was man sieht ist der untere Kontaktkopf des entsprechenden Schalters. Es fehlt tatsächlich das Gegenstück, also der obere Kontaktpunkt + Blech. Schmorspuren deuten in Schaltern auf erhöhten Übergangswiderstand hin, da wird dann Leistung im Kontaktwiderstand (P=I²xR) umgesetzt...und irgendwann geben dann Kunststoff- und Metallteile auf, fallen ab oder verbiegen sich.
Wenn Du so einen Schalter bekommen und einbauen (lassen...?) kannst sollte das Problem behoben sein. Der Schalter muß aber zwingend identisch sein, wegen der Schaltfunktion und auch der zu schaltenden Ströme!
Denke bitte an die Sicherheit und hol´ fachkundigen Rat und sorge für Überprüfung von Funktion, Isolation und Erdung
 
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Schiffhexler

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Moin Fischmeister

Da habe ich was gefunden, Sicherheitshalber kannst du den Verkäufer nochmal eine Nachfrage mit alle Nümmerkes von Typenschild schicken → SHC11153W-52837
Auf den Preis, habe ich auch geachtet.

Gruß vom Schiffhexler

:-)
 
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Hallo,

Respekt - gut gemacht und dazu sauber in Wort und Bild dokumentiert!
Dafür gibts den ersten "Belohnungspunkt".
 
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Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für die netten Worte :) ich bin vielleicht fachlich nicht ganz auf der Höhe, aber weiß dass wenn man Hilfe will man immer stets so genau wie möglich sein muss. Ansonsten kann ja auch keiner was helfen, haha :)

Der Schalter muß aber zwingend identisch sein, wegen der Schaltfunktion und auch der zu schaltenden Ströme!
Das habe ich mich auch gedacht. Ich habe in diversen Angeboten was wie "neue, verbesserte Version" gelesen, dieser Originale scheint auch nicht mehr hergestellt zu werden. Wäre ich gehässig könnte ich mir vorstellen dass das hier öfter passiert ist, haha :)

Da habe ich was gefunden, Sicherheitshalber kannst du den Verkäufer nochmal eine Nachfrage mit alle Nümmerkes von Typenschild schicken
Danke Dir herzlich! Den Schalter kam in meinen Suchen nicht vor, er listet aber meinen Herd direkt als kompatibel. Auf Amazon wird der Gleiche verkauft, da bestätigt zumindest ein Käufer die Kompatibilität mit der nächstkleineren Modellnummer (SHC 11152).
Ich hatte nun etwas Angst dass er zu breit ist, weil nach rechts nicht viel Platz besteht. Sieht so aus als sei der Abstand vom Schalter zum Schraubloch etwas größer ist als der Abstand von Schraubloch zum Rand; selbst wenn er identisch ist habe ich noch so zwei Millimeter Platz (mit Schieblehre vermessen), also sollte es vermutlich gehen :)
Ich schicke dem Verkäufer mal eine Anfrage, ob er mehr weiß! :)

Respekt - gut gemacht und dazu sauber in Wort und Bild dokumentiert!
Dafür gibts den ersten "Belohnungspunkt".
😊

Beste Grüße
 
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Fischmeister

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Hallo ihr Lieben,

wie jede gute Geschichte braucht auch diese noch ein Ende. Heute kam der Schalter an, ich habe mal versucht nachzuvollziehen ob die Stellungen gleich sind, dann eingebaut und siehe da: er geht wieder an, und heizt :)
Bis auf Ober/Unterhitze und Heißluft nutze ich in diesem Ofen ohnehin keine der anderen Funktionen, solang die gehen bin ich zufrieden :)

Noch einmal vielen Lieben Dank an Alle! :)

Beste Grüße
 

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Danke für die Rückmeldung, wollen wir hoffen, dass dein Gerät lange ohne Ärger läuft. :handshake:

Gruß vom Schiffhexler

**********:beer:

PS: Es gibt Augenblicke, in denen gelingt uns alles. Kein Grund, zu erschrecken: Das geht vorüber!
 
Lötspitze

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Hallo,
na, hat ja dann geklappt. Glückwunsch! Wieder ein Gerät gerettet!
Danke für die Rückmeldung und auch die sehr detaillierte Beschreibung incl. Bildern. So wünscht man sich das.
Wenn also mal wieder was nicht funktioniert....hier bist du richtig!
 
Thema: Amica SHC 11153 W Ofen funktioniert nicht mehr
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