AEG Lavatherm T 55840 Läuft nicht an

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Rastelli

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Hersteller: AEG

Typenbezeichnung: Lavatherm T 55840

E-Nummer: 9160966211

kurze Fehlerbeschreibung (2-3 Worte): Läuft nicht an

Meine Messgeräte::
kein Messgerät
Analog/Digital Voltmeter

Schaltbild vorhanden?:
Nein



Hallo,
es ist zwar schon viel Info zu diesem Trockner gepostet worden aber noch kommen für mich mehrere der beschriebenen Fehlerursachen in Frage.
Fehlerbild:
Trommel ist leer und trocken...
Einschalten des Trockners (auf beliebiges Programm)...rote Start/Stop LED blinkt...
Drücken Start/Stop-Taste...Start/Stop LED leuchtet...
Elektronik klickt im Abstand mehrerer Sekunden (Relais?)...Motor läuft nicht an...
nach ca. 40 sec leuchtet die ENDE-LED (ausser im Programm 30-MIN)
Mögliche Ursachen:
Kondensator: Grobprüfung (Widerstandmessung) mit Analog-bzw. Digitalmultimeter schaut i.O. aus (d.h. kräftiges Ausschlagen und langsames Zurückgehen
Weitere mögliche Ursachen:
- SMD R99 (schlechte Lötstelle)
- Spannungsregler U4 (LNK304GN) und R76
...dazu kann ich noch nichts sagen, da ich Platine noch nicht ausgebaut habe

Fragen:
Kommen die beiden letztgenannten Ursachen überhaupt in Frage da die Elektronik offensichtlich noch tut?
Gibt es dafür einen Diagnose-Mode?
Ist trotz der positiven Grobprüfung ein Tausch der (beider?) Kondensatoren sinnvoll?
Müssen es exakt diese Kapazitätswerte (4 und 5 uF) sein bzw. könnten auch 2 4uF_Kondensatoren verbaut werden?
 
Schiffhexler

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Moin Rastelli

Willkommen im Forum
Lass den LNK in Ruhe schummern, wenn der Platt ist leuchtet keine LED.
Unterlagen habe ich für den WP/TR auch nicht, z.T. nur von den alten Geräten.
Schalte den Kasten ein, dann die Start/Pause und die linke Taste daneben drücken, aber festhalten. Dann könnte eine Fehlermeldung kommen.
Keine anderen Elkos (Werte) reinsetzen. Er Motor müsste bei defekten C dann summen.

Gruß vom Schiffhexler

:-)
 
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Diagnoseversuch

Hallo und Danke für die superschnelle Antwort.
Habe wie vorgeschlagen den TR eingeschaltet und gleichzeitig Start/Stop und die Taste links daneben gedrückt (gehalten).
Es piept dreimal, danach 5x blinkende gelbe LED (Start/Stop).
Sagt mir leider nix.
Ansonsten (Nicht-)Startverhalten wie gehabt...
Wg. Kondensator: Habe in anderen Foren bzw. Posts gelesen dass der Kondensator nicht komplett ausgefallen sein muss, sondern es bereits bei deutlich veränderter Kapazität (z.B. 4 statt 5 uF) Startprobleme geben kann. D.h. Versuch mit neuen Kondensatoren sinnvoll?
Gruß und nochmals Danke
Rastelli
 
Schiffhexler

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Die Elektronik (EL) bekommt keine Rückmeldung vom Motor. Evtl. EL defekt Triac-Bereich.
Du kannst auch die Motorleitungen zur EL überprüfen,
Unterbrechung, schlechter Steckerkontakt usw.

Gruß vom Schiffhexler

:-)
 
flumer

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Danke und aktuelle Info

Hallo und vielen Dank für die Infos,
habe gestern abend noch folgendes probiert:
Entlastung des Riemens (um Anlaufmoment zu reduzieren)
nach Drücken von Start/Stop (egal welches Programm) läuft Motor an (nach dem 2.Relaisklicken)
Riemen wieder aufgelegt
oh Wunder: Maschine läuft (in jedem Programm)
heute morgen:
Maschine läuft immer noch problemlos an...aber nur bei den ersten 3 Versuchen...
danach Fehlerbild wie gehabt
auch nach Riemenentlastung kein Anlauf mehr
scheint sporadischer Fehler zu sein (Lötstelle o.ä.)...werde mir wohl doch mal den R99 anschauen müssen...
Gruß
Rastelli
 
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Hallo,
aufgrund des Verdachts "schlechte Lötstelle-sporadischer Fehler" habe ich mal ein wenig kräftiger auf den Programmdrehknopf und die beiden Tasten rechts darunter gedrückt. Überlegung war dass dadurch die Platine auch etwas gedrückt bzw. verformt wird und sich ein sporadischer Kontakt verändert....
Scheint wohl so zu sein da die Maschine nun wieder läuft (ohne und mit Riemen).
D.h. R99 nachlöten...
Wie kritisch ist so ein SMD-Widerstand bzgl. Wärmeeintrag...ich habe eine ganz normale (ERSA_) Elektronik-Lötstation?
Gruß
Rastelli
 
Lötspitze

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Hallo!
Berechtigte Frage. Wer hat, der lötet mit einer Heißluftstation, aber ich selber nehme auch einen einfachen Lötkolben, aber mit feiner Spitze, und löte direkt. Bisher habe ich damit keine Ausfälle erzeugt.
Achtung, das ist jetzt fast immer bleifreies Lot (z.B. wenn ROHS markiert) in den Geräten, und, nach der reinen Lehre der Fertiger, soll man die Zinnsorten nicht mischen.
 
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Hallo,
noch ne frage zum (Nach-)Löten des SMD-Widerstandes.
Vorab Entlöten (zunächst einseitig) mit Entlötpumpe oder -Litze?
Danach frisch verlöten, evtl. mit dem vorhandenen 0,5mm-ElektronikLot-bleihaltig?
Gruß
Rastelli
 
Lötspitze

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Hallo!
Ich mache die SMD-Widerstände immer abwecheslnd an jedem Ende heiß, irgendwann sind dann beide Enden so "flüssig" daß sich das Teil abnehmen läßt. Kaputt ist der Widerstand ja sowieso, aber die Leiterbahnen dürfen natürlich nicht beschädigt werden. Mit Entlötlitze bekommt man das Zinn zwischen Bauteil udn Pad nicht heraus, so meine erfahrung. Ich gebe eher noch Lötzinn dazu, das erhöht die Wärmekapazität=Speicherfähigkeit.
Welches Lötzinn...ist eine Gewissensfrage, der Umwelt zuliebe (bleifrei) oder weil es sich einfacher / besser verarbeiten läßt (verbleit).
 
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Hallo,
zunächst nochmal Danke für die echt hilfreichen Tipps.
Im Anhang ein Bild von dem vermeintlichen Übeltäter R99. Sieht m.E. schon so aus als ob die Lötpunkte bzw. das Bauteil Temperatur bekommen hat. Die Frage ist nur warum bzw. wie schnell würde es wieder passieren.
Zum Widerstand R99:
Ist das Bauteil mutmasslich defekt oder nur die Lötstelle? Genügt nachlöten oder muss ein Tausch sein, wobei sich gleich die Frage stellt woher man so einen SMD-Widerstand bekommt.
Gruß
Rastelli
 

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Hallo!
Hast Du keine Möglichket, mit einem Multimeter die 47 Ohm auszumessen (Da steht 470, das heißt 4-7-und "0"-Nullen)?
Hätte so ein Teil (ausgelötet...) da in Bauform 1206 (1,2 mm liang, 0,6 mm breit) bzw 6030. Bei Bedarf per PN melden.
Ansonsten gibt es so etwas in den einschlägigen Elektronik-Läden. Kosten wenige Cent.
 
wombi - ladyplus45

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Da ist was dran...ich brauche die für solche Arbeiten tatsächlich, schon mal zum ablesen der Beschriftung.
Habe mich aber vertan, sind 1/100-Inch(Zoll), macht die Sache aber auch nicht handlicher:
1206 3,20 mm x 1,60 mm
2312 6,00 mm x 3,20 mm
 
flumer

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Rastelli schrieb:
Hallo,
zunächst nochmal Danke für die echt hilfreichen Tipps.
Im Anhang ein Bild von dem vermeintlichen Übeltäter R99. Sieht m.E. schon so aus als ob die Lötpunkte bzw. das Bauteil Temperatur bekommen hat. Die Frage ist nur warum bzw. wie schnell würde es wieder passieren.
Zum Widerstand R99:
Ist das Bauteil mutmasslich defekt oder nur die Lötstelle? Genügt nachlöten oder muss ein Tausch sein, wobei sich gleich die Frage stellt woher man so einen SMD-Widerstand bekommt.
Gruß
Rastelli

.. einfach erst mal sauber und vorsichtig nachlöten !
Meistens ist es damit schon getan
[bcolor=#00FFFF]
Bitte um Rückmeldung im Forum, auch wenn der Fehler abweichend vom Tip
oder ggf. durch ein Fremdforum gelöst wurde.
Wir würden uns über jede konstruktive oder auch dankende Form von Rückmeldungen sehr freuen
[/bcolor]

Danke!

Gruß flumer :happy:

Über eine Karmabewertung neben im Forum [+1] würde ich mich sehr freuen
 
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Hallo,
habe jetzt einfach mal nachgelötet, zunächst ohne Lot (d.h. nur aufschmelzen --> Ergebnis Bild 1), danach mit 0,5mm-Elektroniklot (Fluitin mit Blei) ---> Ergebnis Bild 2.
Maschine läuft wieder, aber ich trau meiner Lötung nicht so recht (nicht glatt, keine saubere konkave Linse).
Was könnte ich besser machen bzw. wie?
Gruß
Rastelli
 

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Schiffhexler

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Moin Rastelli

Das ist der Gate Vorwiderstand, da kommt keine Belastung drauf, den würde ich erstmal
so sitzen lassen, wenn der Kasten marschiert.
Der Grund für den Fehler ist die Befestigungsschraube daneben. Wenn im Betrieb das Gerät warm wird, entstehen Spannungen auf der Elektronik und dadurch löst sich der SMD.
Entfern die Schraube, die Elektronik ist trotzdem ausreichend fest.

Gruß vom Schiffhexler

:-)
 
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Soweit so gut, dann werd ich mal wieder zusammenbauen...
Noch ein Tip mit dem vielleicht auch andere was anfangen können:
Ich habe nur einen Teil der Stecker lösen können ...hab die Verriegelungen vermutlich nicht gefunden und wollte auch nicht zuviel Gewalt anwenden. Aber die Abdeckung der Elektronik lässt sich nach Lösen der 2 entsprechenden Kreuzschlitzschrauben auch so rausfummeln und dann ist der R99 ausreichend zugänglich.
Also nochmals vielen Dank an alle...habe leider feststellen müssen daß ich nicht an jeden Karma-Punkte vergeben kann
Gruß
Rastelli
 
Schiffhexler

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Nur die Schraube neben den R99 entfernen, die anderen nicht
 
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