AEG AEG ÖKO Lavamat 1260 sensortronic TURBO Programmautomatik ? - Trommel wälzt Wäsche nicht um - (aber Schleudern OK!)

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Heiko Brecht

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Hersteller: AEG

Typenbezeichnung: AEG ÖKO Lavamat 1260 sensortronic TURBO

E-Nummer:

kurze Fehlerbeschreibung (2-3 Worte): Programmautomatik ? - Trommel wälzt Wäsche nicht um - (aber Schleudern OK!)

Meine Messgeräte::
Analog/Digital Voltmeter
Oszilloskop

Schaltbild vorhanden?:
Nein



AEG ÖKO Lavamat 1260 sensortronic TURBO (Waschtrockner)

Beim Waschgang (und auch beim Trocknen) dreht die Trommel nur _EINMAL_
die Wäsche durch - Danach *** keine weiteren Wiederholungen !! ***

Maschine verbleibt aber lange im Waschgang (jedoch ohne die Wäsche zu wälzen).
Abpumpen und Schleudern funktionieren danach einwandfrei.

Beim Trocknen ebenfalls nur EINMAL (wenige) Umdrehungen der Trommel -
danach schaltet Trockner bei stehender Trommel sehr bald ab (unabhängig von eingestellter Zeit).

------
- Motorkohlen OK (haben noch Reserve)
- Heizungen (Wasser und Luft/Trockner) OK
- alle Motoren (Trommel, Pumpe, Turbo) scheinen OK
- Motorsteuerplatine unauffällig

Ich vermute, daß es "irgendwie" an der Programmautomatik liegt ...

Für Tipps von ahnungsvollen Hellsehern
oder erfahrenen WeisswarenSagern
wäre ich dankbar...

Heiko
 
wombi - ladyplus45

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Heiko Brecht

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wombi - ladyplus45 schrieb:
Motorkohlen OK (haben noch Reserve)

woran machst Du das aus?

Hab die Kohlen ausgebaut und sie haben noch ca. 5 mm Federweg.
Desweiteren deutete die erwähnte (einwandfreie) Schleuderfunktion bereits daraufhin,
daß es nicht an den Kohlen liegen kann.

PNC-Nr. kann ich morgen liefern. (Aber nützt sie?)

Heiko
 
wombi - ladyplus45

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ca. 5 mm Federweg

d.h. sie gucken 5mm frei aus den Haltern raus?

dann sind sie schon um 10mm zu kurz und die Litze kratzt schon am Kollektor...

mach doch mal Fotos davon
 
Schiffhexler

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Moin Heiko Brecht

PNC-Nr. kann ich morgen liefern(Aber nützt sie?)

Nützt es, wenn wir hier schreiben? Von dem Gerät gibt es 48 Typen.
Mit der PCN kann ich passenden Serviceunterlagen reinschauen,
das Alter feststellen, evtl. Ersatzteile raussuchen usw.
Mitteilung → Glaskugel leider nicht vorhanden

Gruß vom Schiffhexler

PS: Die Realität schlägt die Phantasie um Längen.
 
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Heiko Brecht

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Das TYPENSCHILD der Maschine (Aufkleber über Türöffnung)
-----------------------------------------------------------------
ÖKO LAVAMAT 1260
E-Nr. 605 423 555 Type P 6327144
220-230V ~50Hz 2200 W --[HHH]-- 10 A
F-Nr. 076000042
------------------------------------------------------------------

Nachtrag zur Symptomatik: Der Motor/die Trommel dreht IMMER NUR in eine Richtung ("positiv").

VIELLEICHT
liegt das Problem/Fehler bei der negativen Motor-Drehung (beim langsamen Wälzen),
so daß deren Ausbleiben (Warum??) das weitere wechselseitige Hin- und Her-Wälzen verhindert.

Mit Gruss
Heiko.


PS:
Nochmal zu den Motorkohlen... An denen liegt es nicht.
Mit Reserve meinte ich schon Reserve - nicht totale Länge.
Der Träger ist auch sehr eng am Kollektor(?) montiert.
(An der Stirnfläche erscheint auch kein Kupferseil.)
 
wombi - ladyplus45

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Mit Reserve meinte ich schon Reserve
und ich verstehe nicht, was Du darunter verstehst!

noch 5mm in der Halterung drin? dann ist der Federdruck zu schlapp...

aber mir egal, ich bin raus, denn wenn Du Deine eingene Agenda hast, und Fragen/Bitten nicht nachkommen willst
 
Schiffhexler

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Moin Heiko

Der WA/TR ist von ca. 1994, mit einem Progammschaltwerk (PGS).
Da könnten folgende Fehler anliegen.
1. Das PGS hat ein Kontaktfehler, wahrscheinlich nicht.
2. Das Reversier-Relais auf der Motorplatine ist defekt, Kontakte kleben, in dieser Richtung

Gruß vom Schiffhexler

:-)

PS: Fehler passieren immer wieder. Wichtig dabei ist, anschließend noch in der Lage zu sein, davon berichten zu können
 
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Heiko Brecht

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Schiffhexler schrieb:
Moin Heiko

Der WA/TR ist von ca. 1994, mit einem Progammschaltwerk (PGS).
Da könnten folgende Fehler anliegen.
1. Das PGS hat ein Kontaktfehler, wahrscheinlich nicht.
2. Das Reservier Relais auf der Motorplatine ist defekt, Kontakte kleben, in dieser Richtung

Gruß vom Schiffhexler

:-)

Danke für diese Hinweise.

Reservier Relais ... ist ein für mich neuer Begriff.

Frage: Ist dieses Relais für die Umpolung (Wechsel der Drehrichtung) (mit) zuständig?

Auf der Motorplatine sah ich 3 (lachsfarbene) Quader,
von denen ich vermute, daß es Relais sind.

Frage2: Die Motorsteuerplatine könnte für viele AEG-Maschinen funktionell gleich sein - oder?
Könnte man da einen Austausch probieren?

Mit Dank und Gruss
Heiko
 
wombi - ladyplus45

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Die Motorelektroniken sind nach Gerätetyp verschieden, die E.Nr. ist 645 42 62-88/3 ,
aber das Teil ist nicht mehr lieferbar.
Die Ersatzteil-Nr. muss stimmen, aber die steht nicht auf das Teil selbst,
nur auf die Verpackung.
Höchstens auf verdacht die Relais erneuern, St. ca. € 2,--

Gruß vom Schiffhexler

:-)
 
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Heiko Brecht

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Schiffhexler schrieb:
Höchstens auf verdacht die Relais erneuern, St. ca. € 2,--

Auf der Motorplatine sind 3 baugleiche Relais, welche den Kontakt im angezogenen Zustand öffnen.
Zwei davon sitzen unmittelbar nebeneinander. (Diese könnten wohl an der "Reversier-Funktion" mitwirken)

Eines der beiden hat einen auffälligen Kontakt - dieser ist nicht kupfern - sondern sieht weisslich/silbern aus.

Der gemessene Widerstand über dem Kontakt ist aber bei allen Relais Null Ohm (3 1/2 Digits).
 

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Schiffhexler

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Moin Heiko Brecht

Das Relais sieht nicht berauschend aus, aber erneuere direkt alle drei,
wenn du schon am Löten bist.

Gruß vom Schiffhexler

:-)
 
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Heiko Brecht

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Die Maschine funktioniert wieder. (Wäscht, spült, schleudert, trocknet - alles OK)

*** Einen GROSSER DANK an den Schiffhexler für die gute Richtungsweisung ! ***

Reparaturbericht:
Bei dem Relais mit hellem Kontakt war der Kontakt im angezogenen Zustand wohl schlecht oder nicht gewährleistet.
Ich habe daher (im ausgelöteten Zustand) den Kontakt mit sehr feinem (P3000) Schleifpapier abgezogen
und außerdem hinter den Gegenkontakt etwas (Blech) geklemmt,
so daß dieser nahe genug an der Schaltzunge steht.

Mir scheint, daß die helle Farbe des SchaltKontaktes bei diesem Relais original so ist (Silber?),
obwohl ja die Kontakte der beiden baugleichen (!) anderen Relais der Platine kupfern glänzen
(Äußerlich erscheinen sonst alle 3 Relais auf der Platine identisch - gleiche Beschriftung etc.).

Da die Maschine läuft, neige ich dazu, jetzt erst einmal alles so zu lassen, wie es ist,
(und erforderlichenfalls später das Relais zu wechseln).

Mit Dank und Gruss
Heiko

PS: Gibt es ein Spendenkonto ?
(oder soll ich an etwas Wikileaks spenden?)
 
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Heiko Brecht

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*** Einen GROSSER DANK an den Schiffhexler für die gute Richtungsweisung ! ***

Reparaturbericht:
Bei dem Relais mit hellem Kontakt war der Kontakt im angezogenen Zustand wohl schlecht oder nicht gewährleistet.
Ich habe daher (im ausgelöteten Zustand) den Kontakt mit sehr feinem (P3000) Schleifpapier abgezogen
und außerdem hinter den Gegenkontakt etwas (Blech) geklemmt,
so daß dieser nahe genug an der Schaltzunge steht.

Mir scheint, daß die helle Farbe des SchaltKontaktes bei diesem Relais original so ist (Silber?),
obwohl ja die Kontakte der beiden baugleichen (!) anderen Relais der Platine kupfern glänzen
(Äußerlich erscheinen sonst alle 3 Relais auf der Platine identisch - gleiche Beschriftung etc.).

Da die Maschine läuft, neige ich dazu, jetzt erst einmal alles so zu lassen, wie es ist,
(und erforderlichenfalls später das Relais zu wechseln).

Mit Dank und Gruss
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Hallo!
Kauf´mal ein neues Relais und löte das zeitnah ein. Oft ist nur die Oberfläche der Kontakte mit Edelmetall belegt, aus Kostengründen. Diese Beschichtung hast Du höchstwahrscheinlich jetzt weiter zerstört, geschädigt war sie ja schon...aber das hält nicht lange, ohne die SIlber- oder Gold-Schicht drauf.
 
Schiffhexler

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Moin Heiko

Danke für die „Blumen“, aber tu die selbst ein Gefallen, erneuer die Relais,
wie der Kollege schon mitgeteil hat. Das hält nicht lange und es nicht angenehm,
wenn die WA mitten im Proramm wieder die Ohren anlegt.

Gruß vom Schiffhexler

:-)

PS: Erfahrung, ist die Summe aller gemachten Fehler
 
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Heiko Brecht

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Nachtrag zu den Relaiskontakten

Auf der Motorplatine waren ja die drei baugleichen Relais.
Bei dem Reversier-Problemrelais war die Kontaktniete hell, silbern (siehe Foto) -
bei den beiden anderen hingegen hatte ich sie als "kupfern" beschrieben.

Sehr vermutlich sind die als "kupfern" beschriebenen Kontakte tatsächlich vergoldet - beim silbernen Problemrelais ist diese Goldschicht durch Lichtbogeneinwirkungen weggebrannt - das Silber (bzw. Silberlegierung) der Kontaktniete liegt daher frei.


Hierzu fand ich (u.a.) folgendes Interessante:
-------------------------------------------------------------------
https://www.elektroniknet.de/design-elektronik/elekromechanik/gold-oder-nicht-gold-145761.html
--------------------------------------------------------------------
Vor- und Nachteile einer Hartvergoldung

Gold ist beständig gegen Oxidation und Sulfidierung, bildet also keine Oxid- oder Sulfidschicht aus, die den Kontaktwiderstand erhöht. Herkömmliche Relais sind stets mit Luft und damit auch mit Sauerstoff gefüllt, zudem kann Feuchtigkeit durch die Kunststoffgehäuse diffundieren und die üblicherweise verwendeten Silberkontakte (typisch Silberzinnoxid AgSnO2 oder Silbernickel AgNi) oxidieren lassen.

Schaltet ein Leistungsrelais regelmäßig mit typischen Lasten wie etwa 230 V/2 A, zerstören der Lichtbogen und die entsprechende Wärme diese Oxidschicht und reinigen so den Kontakt. Eine Goldschicht ist nicht notwendig, im Gegenteil – sie wäre lastabhängig sofort oder bereits nach wenigen Schaltzyklen weggebrannt.

Eine kleine Last im Bereich von 1 V und wenigen Milliampere bildet aber keinen Schaltlichtbogen aus. Die Kontakte werden daher nicht mehr elektrisch gereinigt. In Low-Demand-Anwendungen, charakterisiert durch Schalthäufigkeiten von wenigen Schaltungen pro Jahr oder sogar nur einer möglichen Schaltung in mehreren Jahren, fällt zudem auch die mechanische Reinigungswirkung durch das Abrollen des Federkontaktstückes auf das Festkontaktstück weg. Im schlimmsten Fall wird der Kontakt so hochohmig, dass die nachfolgende Auswerteelektronik die zu schaltenden Signale nicht mehr zuverlässig erkennen kann. Vergleichende Untersuchungen an einem Panasonic-Relais SF4D zeigen den Vorteil einer Hartvergoldung vor allem in der Stabilität des niedrigen Kontaktwiderstands auf (siehe Kasten »Kontaktwiderstand von Standard- und Goldkontakten über die Lebensdauer«).
...
-----------------------------------------------------------------------

FAzit daraus:
Für das Reversier(Leistungs)Relais macht der Goldkontakt _im Betrieb_ wenig Sinn.
Nur wenn die Maschine vor der Erst-Benutzung lange im Regal/Lager steht, dann hilft er.
Im Betrieb brennt die Goldschicht beim Leistungsrelais dann schnell weg.

Jahrelange Betriebspausen (das ist/war bei meiner Maschine der Fall !) können auf den (im Betrieb nacktgebrannten) Silberkontakten (auch umweltabhängig) dann Oxid- oder Sulfidschichten entstehen lassen, welche dann ernste Kontaktprobleme erzeugen.

Kontaktreinigung (sofern man ran kommt) könnte in diesen Fällen das Problem daher bereits lösen.


so hofft mit Gruß,
Heiko
 
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